so schön kann ÖL sein


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Diesen Bohrturm habe ich mit einem 1.000er Tele an der Nordseeküste fotografiert.

Ich musste schon eine Weile warten, bis sich die Sonne dem Bohrturm näherte. Dann bemerkte ich, dass sie hinter einem Wolkenband verschwinden wollte und das konnte ich nicht zulassen und schoss schnell einige Aufnahmen. Etwa eine halbe Stunde zuvor kamen zwei russische Halbstarke an und umkreisten mich. Die führen bestimmt nichts Gutes im Schilde, dachte ich mir. Kaum hatte ich den Gedankengang vollendet, sprachen sie mich im gebrochenen Deutsch an und bewunderten mein großes Teleobjektiv. Der eine fragte mich, ob er denn einmal hindurchschauen könne, was ich entschieden ablehnte. Abgesehen davon, dass er mir vielleicht mein Okular vollsabbern könnte, hätte er mit seiner unbeholfenen Aktion bestimmt das Stativ verrückt und ich müsste es neu einjustieren, was bei dieser langen Brennweite schon mit etwas Aufwand und Geschick verbunden ist. Der junge Mann reagierte ziemlich unwirsch und brummelte, dass er doch schließlich mal durchblicken könne und tat es just auch. Also, bis zu diesem Zeitpunkt war ich ja noch sehr ruhig, aber wenn mir jemand an meine Ausrüstung geht, werde ich zum Stier. Da war es mir egal, ob die beiden jungen Russen vielleicht stärker waren als ich und ich schubste den Übertäter spontan weg, so dass er in den Sand fiel. Er rappelte sich wieder auf, beide betrachteten mich von oben bis unten, schätzten meine Größe von fast 1,9 m ab und verzogen sich dann murmelnd in geduckter Haltung. Na, ja, nun seht ihr das Foto, das mit einem abenteuerlichen Hintergrund entstanden ist. Es hätte aber auch anders ausgehen können und vielleicht war mir sogar das Glück ein wenig hold.

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das STARKE ding


foto-70h-62-das-starke-dingGestern habe ich euch das „lange Ding“ vorgestellt und heute möchte ich das „Starke Ding“ präsentieren. Es handelt sich um eine Doppellok, die vor einigen Jahren speziell für die schwedische Eisenbahnverkehrsgesellschaft gebaut wurde, um Eisenerze zu transportieren. Und warum stark?

Na, rund 15.000 PS sind doch kein Pappenstiel, oder? 

https://de.wikipedia.org/wiki/MTAB_IORE

der NATTERwald


Im Wald traf eine Ringelnatter
den weltberühmten Journalist.
Sie meidet die Berichterstatter,
denn die verzapfen häufig Mist.

Sie lässt sich ein auf seine Fragen.
Kein Thema ist für sie tabu.
Berührungsängste, die sie plagen,
verhindern nicht das Interview.

Sie hat noch nie so lang geschnattert.
Ihr Zünglein ist vom Reden taub.
Sie ist ins Unterholz genattert,
und sie verkroch sich schnell im Laub.

(Roman Herberth „Der Wald“)

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(Eichenwald im unteren Firnsbachtal bei Schauenburg)

kassels SCHMUCKSTÜCK, der bergpark


foto-71b-34-kasselsschmuckstuckBad Wilhelmshöhe is a suburban district of Kassel, Northhessen, Germany.

Bad Wilhelmshöhe ist ein Stadtteil von Kassel, Nordhessen, Deutschland. Seit 2002 ist der Stadtteil ein staatlich anerkanntes Heilbad. International bekannt ist Bad Wilhelmshöhe vor allem durch den im Habichtswald liegenden Bergpark Wilhelmshöhe, in dem die Kasseler Wasserspiele stattfinden, und seinen besonderen Charme, als Badeort ein Teil der Großstadt Kassel zu sein. Obwohl ich relativ oft dort spazieren gehe, entdecke ich immer wieder neue Motive aus unterschiedlichen Perspektiven. Viele Fotos habe ich bereits gepostet und neue folgen nach Lust, Laune und dem was der Bergpark mir noch so bietet. Die klassische Ansicht ist der Beginn des Bergparks mit Blick auf das Schloss und Herkules, dem Wahrzeichen von Kassel. Wer bis zum Herkules laufen möchte, muss schon gut zu Fuß und in der Lage sein, gut 300 Meter Höhenunterschied zu überwinden.

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