Der Querulant


Mir ist der Herbst so was von egal.
Auch der Winter ist mir schnuppe.
Das Frühjahr kann mir sowieso gestohlen bleiben.
Und über den Sommer verliere ich ohnehin kein Wort.

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Dieser Typ mit dem gleichgültigen Gesichtsausdruck macht einen großen Gedankenfehler, denn über das Wetter und die Jahreszeiten meckert man doch am liebsten. 😉

Philosophisches am Mittwoch


Einer muss sich immer präsentieren und in den Vordergrund stellen. O.k., o.k. der dort hat den längsten Rüssel, ist der Stärkste und vielleicht sogar der Klügste in dieser Reihe. Aber muss man die Überlegenheit immer ausspielen? Bescheidenheit in kein Zeichen der Schwäche, sondern der Stärke. Und außerdem, ein langer Rüssel ist nicht immer von Vorteil.

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😀

Die Farbe Weiß


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Es gibt unzählige Weißtöne wie z. B.:
alabasterweiß, blütenweiß, käsweiß, kalkweiß,
kreideweiß, schlohweiß, schneeweiß.

Die Eskimos verwenden insgesamt
200 verschiedene Namen für die Farbe Weiß.

Weiß ist die hellste aller Farben.
Eigenartigerweise wird sie auch als unbunt
bezeichnet. Aber, wenn man das weiße Licht in seine
Bestandteile zerlegt, dann stellt sich heraus,
dass Weiß aus allen Farben des Spektrums
zusammensetzt ist. Somit müsste man Weiß eigentlich als die
bunteste aller Farben bezeichnen.

Weiß bedeutet Licht, Weisheit, Unsterblichkeit,
Reinheit, Unschuld, Jungfräulichkeit und Frieden.

In Afrika jedoch symbolisiert die Farbe Weiß den
Tod. Als Körperbemalung dient sie dazu mit
jenseitigen Geistern in Kontakt zu treten.

Aus der Sammlung „Farben“ von Sabine Smolik-Pfeifer,
geboren 1950 in Kempten als Tochter des Schriftstellers Hans Wilhelm Smolik.

die innere GLÜCKSQUELLE


Manchmal ist es angenehm, nur für sich da zu sein, sich zu fühlen, sich neu zu entdecken, in sich zu kehren, Ideen zu bilden, Pläne zu schmieden. Aber nicht dauerhaft, weil der Mensch ohne Kommunikation nicht existieren kann, denn wir leben miteinander, profitieren voneinander und können nur gemeinsam glücklich sein oder werden.

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(Klingt philosophisch, aber etwas Anderes fällt mir zu diesem Bild nicht ein)

herzliche GRÜSSE


Warum ich dich grüße? Warum nicht! Schadet doch nicht; im Gegenteil, macht doch Freude, oder?

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Ich finde es immer unpersönlich, sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Beispielsweise am Telefon bricht man sich keinen Zacken aus der Krone mit den Worten „Hallo, hier ist Putetet“ oder „Ich grüße dich, hier ist Onkel Putetet“. Aber nein, die meisten melden sich kurz und bündig sogar nur mit dem Nachnamen (obwohl man sich duzt), wie „Müller hier“ und kommen gleich zur Sache. Dabei interessieren sie sich ausschließlich für ihre Belange und für die Person, die angerufen wird absolut nicht. Man kann doch auch mal sagen „Hallo, wie geht´s?“ Wäre der Kommunikation immerhin dienlich. Die Krönung ist, wenn sich der gegenüber meldet mit „Was gibt´s?“ Sicherlich, er sieht auf dem Display die Nummer  und kann den Anrufer zuordnen, aber er selbst könnte ja schließlich erst einmal seinen Namen nennen. Unfreundlich sowas!

Auch bei SMS´en oder Chatten über WhatsApp & Co. kommen viele gleich zur Sache. Ich hingegen stamme nicht von einem anderen Planeten ab, indem ich erst einmal mit einer freundlichen Anrede beginne, wie „Hallo liebe Tochter“. Auch meine Frau, Töchter und das große Enkelkind (das kleine mit einem Alter von 4 Monaten noch nicht 😉 ) grüßen zunächst erst einmal, wenn sie chatten. Das mag an der Erziehung liegen, aber auch an den Genen, die man in sich trägt. Ein Miesegrimm bleibt im Kern ein Miesegrimm und muss sich für eine freundliche Geste stets überwinden.

Freundlichkeit kann jeder lernen, egal wie alt, egal ob reich oder arm und egal in welcher Kultur er lebt. Freundlichkeit fördert die Kommunikation unter den Menschen und Kommunikation ist doch schließlich die Basis für ein Leben miteinander.

(Diese von der Sonne durchflutete Flamingoblume (Anthurie) fiel mir heute morgen auf der Fensterbank auf und brachte mich auf die Idee zu diesem Post)

 

was wünscht DU dir zu weihnachten?


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Was du dir zu Weihnachten wünscht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das ist ja auch zu individuell. Aber vielleicht sind einige Parallelen zu deinen und meinen Wünsche vorhanden.

> Zunächst einmal wünsche ich mir eine Jacke, denn es ist doch ziemlich frisch heute, aber eigentlich nicht kalt für die Jahreszeit.
> Dann wünsche ich uns allen natürlich endlich mal eine Weiße Weihnacht, so wie hier.
> Dann hoffe ich, dass uns das Würstchen und der Kartoffelsalat am Heiligen Abend auch so gut schmeckt, wie jedes Jahr.
> Ebenso drücke ich meiner Frau die Daumen, dass sie die Ente wieder so hervorragend hinkriegt, wie die vergangenen Weihnachten auch.
> Meinen Kindern und Enkelkindern wünsche ich, dass sie in eine rosige Zukunft blicken können, was aus heutiger Perspektive nicht so selbstverständlich ist.
> Ich wünsche, dass der buckelige Teil meiner Verwandtschaft weiterhin auf Distanz bleibt, wobei ich weiß, dass nicht jeder Mensch fehlerfrei ist und auch ich vielleicht einen Buckel habe. Wenn überhaupt, dann aber nur einen kleinen.
> Ich wünsche mir, dass das harmonische Beisammensein zum Weihnachtsfest im familiären Kreise auch wieder so harmonisch verläuft, wie die letzten Jahre.
> Irgendwie wünscht man sich auch, dass die sorgfältig ausgewählten Geschenke gut ankommen (bisher hat es zu mindest bei uns geklappt).
> Dann wünsche ich mir, dass mein Auto noch eine Weile hält, denn für ein neues fehlen derzeitig die Mittel.
> Natürlich wünsche ich meiner Familie, meinen Freunden ein langes Leben bei guter Gesundheit und natürlich mir auch.
> Ich wünsche mir keine neue Kamera, denn mein neuestes Teil ist top-aktuell und wird sicherlich noch viele Jahre für interessante Fotos sorgen.
> Ich wünsche mir für das Jahr 2019 viele neue Blogideen, die ich dann in meiner speziellen Art umsetzen werde. Schauen wir mal.

Das ist natürlich nicht alles, was ich mir wünsche. Es kämen noch die globalen Themen hinzu, wie Kriege, Umwelt und Terror. Aber davon möchte ich zumindest über Weihnachten meinen Geist befreien.

NATUR


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Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren:
Was sie willenlos ist, sei du es wollend – das ist´s!

Friedrich von Schiller (1759 – 1805),
deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker