da kommt FREUDE auf


foto-50h-04-da-kommt-freudeNach langem hin und her wurde sie endlich genehmigt, meine Kur. Und noch erfreulicher ist die Tatsache, dass mir als Ort USEDOM zugeordnet wurde, eine kleine Insel nordöstlich von Deutschland. Wir waren vor gut 5 Jahren schon einmal dort und es hat uns sehr gut gefallen. Eine wundervolle Insel mit vielen Möglichkeiten zur Erholung. Ich hoffe, dass ich meine Kur im Frühjahr antreten kann, was vom Wetter her natürlich angenehmer wäre. Hier sind schon einmal einige Fotos von unserem damaligen Urlaub. Die Aufnahmen wurden alle mit einer Nikon-Bridge-Kamera geschossen, da ich meine Spiegelreflex nicht mit hatte (wäre lästig gewesen bei den vielen Radtouren).

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Panorama am R1


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(Heute fotografiert mit dem Samsung GALAXY A5 2016 am Fahrradweg R1 kurz vor Hann. Münden. Der wunderschöne Fahrradweg führt an der Fulda entlang und beginnt an der Quelle in der Rhön und endet am 3-Länder-Eck in Hann. Münden)

http://www.fuldaradweg-r1.de/

am Wegesrand


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Eine herrliche gemeinsame Radtour bei dem herrlichen Wetter von Waldeck nach Korbach. Wie gesagt „eine Radtour“ und keine Fototour. Dennoch konnte ich es mir nicht verkneifen, ein paar Fotos am Wegesrand zu schießen. Da ich keine entsprechende Ausrüstung dabei hatte, habe ich euch wenigstens ein paar Handyfotos mitgebracht.Foto-65d-(29)-WegesrandFoto-65d-(31)-WegesrandFoto-65d-(34)-Wegesrand

 

Gefahren lauern auch auf Fahrradwegen


Es ist begrüßenswert, dass Länder und Kommunen hierzulande überall neue Fahrradwege bauen oder vorhandene sanieren.

Wenn jedoch Teilabschnitte nicht sicher sind und sich die Gemeinden sträuben, dort gezielt etwas zu unternehmen, ist bei den Radfahrern oftmals Schluss mit lustig. Wir haben alle Verständnis für die Geldnot der Gemeinden, nicht aber für solche Bemerkungen, wie „Es ist ja bislang auch nichts passiert“. Fehlende Sicherheit darf unter keinen Umständen zu Lasten des Bürgers gehen, oder muss erst einmal etwas Gravierendes passieren, bevor man reagiert?

Hier ein Beispiel:

Bereits Ende 2014 hatte die Initiative Cycleride auf einen gefährlichen Fahrradweg hingewiesen, der zwischen Grifte und Guxhagen entlang führt. Auch die HNA hatte darüber berichtet:

http://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/leitplanke-hindernis-4502355.html

Ich selbst bin an dieser Stelle…

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…bereits zweimal in eine gefährliche Situation geraten, in dem mir ein anderer Radfahrer entgegenkam, den ich nicht sehen konnte. Nun ist wieder fast ein Jahr nach der Berichterstattung vergangen und getan hat sich erneut nichts.

Der Verantwortliche kann gerne an dieser Stelle einen Kommentar verfassen. Wir Radfahrer sind alle gespannt, wie er sein Versäumnis begründen wird.

Eigentlich wollte ich heute nicht meckern, sondern lediglich ein paar Fotos von meiner heutigen Radtour posten, damit ihr auch einmal einen Eindruck gewinnt, wie schön der Teilabschnitt des Fulda-Radweges zwischen Grebenau und Kassel (R1, 25 km) ist.

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Das Wappentier von Grebenau scheint ein Ziegenbock zu sein:

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Ein Stau ist nicht nur auf Autobahnen üblich, sondern manchmal auch auf Radwegen:

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Ein verrückter Ort, dieses Büchenwerra! Warum? Na, dieser Ort liegt nicht an der Werra, sondern an der Fulda. Na ja, wenigstens haben sie hier einen schönen und aufwändigen Rastplatz gebaut.

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Wer diese Steigung schafft (ca. 18 %), der muss schon topfit sein. Die meisten denken immer „Am Fluss langfahren ist nicht anstrengend“. Pustekuchen! Auf diesem Teilabschnitt gibt es einige knackige Steigungen.

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In Guxhagen musste ich mich erst einmal stärken:

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Die Eder fließt bei Edermünde in die Fulda (dieser Ortname passt wenigstens). Hier wohnen nette Leute, die vorbeifahrende hungrige Radfahrer mit frischem Obst und Gemüse versorgen:

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An diesem Biergarten bin ich schnell vorbeigefahren, denn ich hatte mich ja schon versorgt. Nun gut, heute will ich zumindest ehrlich sein. Eine kleine Nachspeise habe ich mir dennoch gegönnt:

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In Bergshausen kurz vor Kassel haben sie die Fulda mit einem aufwändigen Bauwerk (nur für Radfahrer und Fußgänger) überbrückt. Diese Gemeinde scheint offensichtlich keine Geldsorgen aufzuweisen:

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In Bergshausen scheint allerdings die Sicherheit der Bürger auch nicht unbedingt das Thema Nr. 1 zu sein. So z. B. wurde ein großzügig angelegter Bereich für Radler gesperrt, obwohl er von Fußgängern extrem selten genutzt wird. Somit müssen die Radler stets auf die Straße ausweichen, was insbesondere für Kinder und ältere Leute eine Gefährdung darstellt, weil parallel zur Straße kein Fahrradweg entlang führt. Dieser Abschnitt könnte nun wirklich auch für Fahrradfahrer zugelassen werden und die würden mit Sicherheit auf die paar Fußgänger, die diesen Weg nutzen, Rücksicht nehmen.

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So das war´s und an diesem Biergarten bin ich wirklich schnell vorbeigefahren (könnt ihr mir ruhig glauben, hi, hi!).

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Aus Alt mach Neu


Eine Teilstrecke des Fulda-Radweges R1 wird aufwändig saniert. Da wo früher abrutschende Hänge drohten, Schlammpfützen spritzten, oder einem gefährliche Engen zu schaffen machten, wird alles neu und asphaltiert. Bereits heute sind einige Abschnitte fertig und es macht jetzt richtig Laune, diese zu befahren. Heute haben wir sie getestet.

http://www.hna.de/kassel/kreis-kassel/fuldatal-ort83863/nach-jahrelangem-streit-fulda-radweg-wird-saniert-5087919.html

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Man hat den Eindruck, dass die neue Asphaltdecke noch warm ist.Foto-57b-(02)-R1-b

Kritische Hänge wurden mit dicken Wackeln gegen Erdrutsch gesichert.Foto-57b-(04)-R1-c

Gegen den Durst hilft ein kräftiger Schluck aus der Trinkflasche, oder die Einkehr in einen Biergarten (davon gibt´s einige auf dieser Strecke)Foto-57b-(05)-R1-dFoto-57b-(12)-R1-eFoto-57b-(13)-R1-f

Wir sind immer wieder fasziniert von der Schönheit dieses Teilabschnittes.Foto-57b-(06)-R1-gFoto-57b-(09)-R1-h

Selbst das Wasser fängt in dieser Jahreszeit an zu blühen.Foto-57b-(08)-R1-i

Ob sich die Schwaneneltern ärgern, dass sie nicht auch eine Radtour machen können und stattdessen ihre Küken hüten müssen?
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Väterlicher Muttertag


Viele erwachsene Kinder erinnern sich lediglich am Muttertag daran, dass sie überhaupt eine Mutter haben und überschütten sie dann mit übertriebenen Schlechten-Gewissen-Geschenken.

Ist das der Sinn des Muttertages? Nein! Wichtiger wäre es doch, wenn den Kindern das ganze Jahr bewusst wird, dass sie eine Mutter haben und ihr das in Form von Liebe, Zuwendung und regelmäßigen Besuchen danken.

Bei unseren beiden Töchtern trifft gottlob letzteres zu und ihre Mutter kann sich in dieser Hinsicht wirklich nicht beklagen und so war es heute auch wieder. Die beiden Mädels kümmerten sich um sie und verdeutlichten ihr, dass sie sie nicht nur heute lieb haben. So sollte es eigentlich auch sein. Kleine Geschenke als Geste der Liebe gehörten natürlich auch dazu.

Tja, und der Vater, was machte der heute? Ich dachte mir, bevor ich am Muttertag herumstehe wie klein Doofi mit Plüschohren und keiner mit mir redet, feiere ich für mich alleine einen väterlichen Muttertag. Da ich kein Planungsmensch bin und eher zur Spontanität neige, griff ich auf etwas Altbewährtes zurück, mein Fahrrad. Ich bretterte also von der wunderschönen Domstadt Fritzlar entlang unendlicher gelber Felder:

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nonstop über Affoldern, Hemfurth und linksseitig den Edersee entlang bis Rehbach, einem kleinen Ort direkt am Edersee. Oberhalb von Rehbach hat man vermutlich den schönsten Blick auf den See:

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sorry, den meine ich nicht, sondern diesen hier:

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Zuvor rief mir meine Frau noch hinterher: „Fahr vorsichtig und nicht so schnell“. Ich erwiderte: „Na klar, Schatz, ich pass schon auf.“ Nun gut, vorsichtig bin ich gefahren, aber langsam fahren macht doch überhaupt keinen Spaß,

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vor allen Dingen, wenn ein Akku versucht an mir vorbeizusäuseln!

Ich denke immer, da kommt doch schon wieder eine Straßenbahn und trete dann kräftiger in die Pedalen. Zugegebener Maßen bei Steigungen haben diese Akkus (E-Bikes) echte Vorteile, aber ich komme bislang auch ohne Akku noch jeden Berg hoch.

Wie gesagt, die Hinfahrt zügig nonstop und die Rückfahrt moderat. Da blieb dann auch noch etwas Zeit für Handy-Fotos, denn an dieser schönen Gegend, dem Waldecker Upland kann man sich einfach nicht sattsehen und es bietet immer und immer wieder neue Motive und verändert permanent sein Gesicht.

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Natürlich musste ich mich irgendwann stärken, so dass aus dem väterlichen Muttertag sogar ein vorgezogener Vatertag geworden ist (aber bitte nicht petzen!):

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Und wer nicht genügend Taschengeld dabei hat, kein Problem an der Eder, weil man es mit Goldschürfen aufbessern kann:

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Eder-Radweg 2


Gestern war ja Gesäßpause und ich muss sagen, es hat sich gut erholt. Ich wiederholte heute die Eder-Radtour vom Freitag und dehnte sie noch ein wenig aus. Der Edersee hat mal wieder enorm viel Wasser gespeichert, war randvoll und die Leute drängten sich bei dem schönen Wetter auf der Sperrmauer. Im Hintergrund sieht man Schloss Waldeck.

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Nach 25 km Nonstop (Halbzeit) und dem quälendem Anstieg zur Sperrmauer (800 m mit 14 % Steigung) musste ich mich erst einmal stärken.

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Ein Geheimtipp:
Kurz vor der Sperrmauer gibt es ein Ehepaar, das Waffeln und Kaffee zu sagenhaft günstigen Preisen verkauft. Man fühlt sich in DM-Zeiten zurückversetzt zu der die Gastronomie noch moderate Speisen und Getränke anbot.

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Auf dem Rückweg entdeckte ich noch den Albinohund, der so weiß war, dass selbst die Schwäne vor Neid erblassten, nicht nur wegen seiner hellen Farbe, sondern wegen seines extrem dicken ……. Schwanzes natürlich (was dachtet ihr denn?).

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