Corona Ablenkung


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Täglich, stündlich und minutlich ist das Thema „Corona“ in den Medien präsent. Sicherlich, ein ernstes Thema, das uns alle betrifft, belastet und sogar Angst verbreitet. Aber man soll in TV, Radio und Internet nicht permanent neue Corona-Schreckensmeldungen in sich hineinsaugen. Das belastet nur die Psyche zusätzlich, sagen Experten. Ich selbst informiere mich morgens kurz und schaue mir abends die Tagesschau und Hessenschau an. Da bin ich ausreichend informiert. Ansonsten versuche ich mich abzulenken und angenehmeren Dingen zu widmen ohne mir den Kopf verrückt zu machen. Und wer unter Arachnophobie leidet, hat einen echten Vorteil. Er könnte obiges Foto in Augenschein nehmen und ist schwuppdiwupp von Corona abgelenkt. Wenn es nicht klappt, sollte man zumindest seinen Humor nicht verlieren. Und wenn das mit der Ablenkung immer noch erfolglos war, empfehle ich, dieses Kinderbuch (auch für Erwachsene geeignet) zu lesen; einfach köstlich! Übrigens, was die Ästhetik des Corona-Virus betrifft, so kann ich ihm durchaus etwas Positives abgewinnen. Er ist zwar eine Bestie, aber in einem schicken, verhängnisvollen Kleid.

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😀

Das schlaflose Rätsel


Zu erraten ist, nicht was für ein Ungetier, sondern wo dieses sich versteckt. Warum schlaflos? Na, die Lösung ist bestimmt nicht einfach und du wirst die ganze Nacht grübeln und nicht schlafen können 😀 Nein, so gehässig bin ich nicht! Ich wünsche natürlich eine geruhsame Nacht und du kannst ja das Grübeln auf morgen nach dem Frühstück verlegen. 😉

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Die Lösung findest du in meinem heutigen post.

 

Wespenpoesie


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Was macht die Wespe dort?
Hoffentlich fliegt sie gleich fort!
Sie knabbert an meinem Apfel herum,
das finde ich äußerst dumm.
Aber was soll ich dazu sagen,
sie hat doch nur einen Wespenmagen.
Und der ist sehr klein,
da geht nicht viel rein.
Also lass ich sie weiter vom Apfel naschen,
denn ich mag sie nicht überraschen,
ihr auflauern wie ein Dieb,
mit einem kräftigen Hieb
ihr den Garaus machen.
Das fände sie nicht zum Lachen!
Sie würde stechen blitzschnell,
Gell?
Und Wespen sind doch nützlich und schön,
also lass ich sie lieber geh´n.

Nachdem ich heute Nachmittag eine Wespe entdeckt hatte, die sich über zwei Apfelhälften hermachte, die auf einem Teller lagen, platzierte ich ihn auf den Tisch auf Balkonien, um eine bessere Position für die Fotos zu bewirken. Die Wespe suchte noch gut eine halbe Stunde nach dem Apfel, hat sie aber dann doch gefunden. Es gesellte sich ein zweites Exemplar hinzu und beide knabberten intensiv an den Apfelhälften herum. Zunächst habe ich versucht, mit ISO 1600 ohne Blitz zu fotografieren, aber die Aufnahmen missglückten. Dann schaltete ich den eingebauten Blitz hinzu, reduzierte ihn um 1 Stufe, stellte die Kamera auf ISO 100 ein und auf die Blende 32. Diese Aufnahmen postete ich vorhin.

Ich konnte es mir am frühen Abend nicht verkneifen, nochmals nach den Apfelhälften zu schauen. Die beiden schwarzgelben Borussen 😉 waren immer noch da, wirkten aber irgendwie wesentlich nervöser. Vielleicht dachten Sie, ich wollte ihnen ihr Futter streitig machen. Eigentlich fehlte mir nur noch ein Foto, so richtig schön von vorne, so dass der Kopf und das Kauwerkzeug dominiert. Nach einigen Versuchen ist es mir gelungen (siehe erstes Foto). Danach fotografierte ich ein Tier direkt von oben in einer annehmbaren Pose. Da das Apfelstück schon arg braun wurde, war der Kontrast sehr gering und das schöne Tier zeichnete sich kaum vom Hintergrund ab. Daher habe ich ihn freigestellt und in schwarzweiß dargestellt. Insgesamt bin ich mit meinen Aktivitäten äußerst ruhig vorgegangen, denn die Wespen wurden immer hektischer und umkreisten mich sowie mein Makroobjektiv. Da ich mich aber dann nur sehr langsam bewegte, verloren sie schnell ihr Interesse an mir und widmeten sich wieder den Leckerlis.

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