Montagsgedanken


Wochenende ist futsch, oh weh,
das tut ja in der Seele weh.
Eine ganze Woche muss ich wieder schuften,
da lass ich lieber ´ne Wildrose duften.


Schille alleine zu Haus,
habe fertig und aus die Maus.
Wenn ich aber den leeren Kühlschrank seh
denk ich „geh arbeiten, nun geh“.


Irgendwann muss ich ihn wieder bestücken
kann ja nicht immer Nachbars Äpfel pflücken.
Die halten ohnehin nicht lange;
vor Hunger wäre mir Angst und Bange.


Also muss ich doch Geld beschaffen,
bevor die Nachbarn komisch gaffen.
Mit Arbeit und anderen Quälereien,
geht nicht anders, muss sein.


Somit pack ich Mütze, Schal und Hut
und beginn die Woche voll Elan und Mut.

😉

Trockene Flugstudie


Was macht der Petrus nur?
Das ist ja Horror pur!
Er lässt meinen Klee trocken werden,
das ist eine Schande auf Erden.

Überall diese Trockenheit,
ist Petrus denn nicht gescheit?
Vielleicht hängt er auf einer Wolke herum,
bequem, aber faul und dumm.

Was sollen denn meine Hummeln sagen,
ich will sie lieber nicht fragen,
denn ohne Regen kein Blütensaft,
der gibt ihnen Ausdauer und Kraft.

Ich hab´schon lange kein Hummelfoto gemacht
und meine Kamera mich schon auslacht.
Dabei sind es doch schicke Tiere mit Pelzkragen,
schöner kann ich es einfach nicht sagen.

Also musste alternativ eine Elster dran glauben,
die kann zwar keinen Blütensaft saugen,
fliegt aber sehr elegant herum
und ist im Gegensatz zu Petrus nicht dumm.

Diese Flugstudie ich zufällig hab´ geschossen
und das Ergebnis sehr genossen.
Denn solch ein Fotos gelingt nicht jeden Tag,
hoffe, dass es manch einer mag.

Farbwunder am Abend


Foto-NA-01-(518)b-FarbwunderVorhin konnte ich mich laben
an herrlichen Regenbogenfarben.
Doch schnell waren sie wieder weg,
so ein Dreck.
5 Minuten eher die Kamera genommen,
da war er rund und vollkommen.Foto-NA-01-(519)-Farbwunder
Regenbögen kommen halt und geh´n
und man kann sie nur kurz anseh´n.
Wenn jetzt noch der Schwarze oben sitzen würde,
ich vor Freude springen über jede Hürde.
Das wäre wirklich ein „Non plus ultra“,
was aber leider nicht wurde wahr.
Also bleibe ich mit diesen Fotos bescheiden
und ernte immerhin kein Neiden.Foto-NA-01-(520)-Farbwunder

für und wider


Foto-NA-01-(431)b-für-und

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
da taten ihnen die Füße weh.
Und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.
So will man oft und kann nicht
und leistet dann recht gern Verzicht.

Gedicht von Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen als Hans Gustav Bötticher; † 17. November 1934 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist.

Foto-NA-01-(432)b-für-und

Das Straußenküken denkt „lass die beiden Ollen“,
ich werde mich dann halt nach Australien trollen.
Ich bin noch jung, zwar nicht flügge,
vielleicht gibt´s nach dort eine Brücke.
Wenn nicht, ist´s mir auch einerlei,
dann bleib ich eben zu Haus wie die zwei.

Gedicht von Putetet, geboren in Bremen, lebt zurzeit in Nordhessen.

 

356


356 mal wird er noch wach,
und träumt schon heute vom Weihnachtstach.
Für uns keine Panik und Bange,
denn das dauert noch lange.
Aber die Zeit schwindet schneller als man denken kann,
darüber freut sich aber nur der Weihnachtsmann.
Also nehmen wir es gelassen,
denn was bringt es schon die Zeit zu hassen?

Foto-NA-01-(309)-356

Ich kann es einfach nicht lassen, unseren dieses Jahr besonders schönen Weihnachtsbaum als Model zu verwenden. Aber bald wird er ja entsorgt, aber was soll ich dann nur fotografieren?

😉