Idylle an der Ostsee


Nach der Wende 1990 waren wir auf Rügen. Die herrlichen Abendstimmungen am Wasser haben es mir besonders angetan. Während unsere Reisetruppe in der Unterkunft ausgiebig feierte, habe ich mir Stativ und die Minolta XD7 geschnappt und bin zum Strand gelaufen. Diese stimmungsvollen Fotos wurden von DIA-Positiven digitalisiert.

Die meiste Zeit nahm eigentlich dieses „Schwanfoto“ in Anspruch. Die Beiden kreisten verliebt um sich selbst und bis ich diese Konstellation erwischte, verging schon knapp eine Stunde. Ich hatte damals nur ein 200er Tele zur Verfügung, so dass das hier eine Ausschnittvergrößerung ist. Dennoch ist die Qualität ganz ordentlich, finde ich. Die intensiven Farben wirken zwar ein wenig unnatürlich, sind aber real.

79-79b095b-Idylle

Durch Anklicken der zusammengefassten Fotos kannst du sie vergrößern.

Frühlingserwachen am Bugasee (4)


Federvieh

Da hocken Sie alle.Foto-84b-(07)-Frühlings

Der hat´s aber eilig. Sicherlich ist er bei einem Kurierdienst beschäftigt und wird hoffentlich mit ausreichend Futter belohnt. 😉

Geschnatter im Spiegelbild.Foto-84b-(09)-Frühlings

Da blesst doch tatsächlich ein Blesshuhn.Foto-84b-(08)-Frühlings

Der Haubentaucher (umgangssprachlich auch Taubenhaucher genannt 😀 ) ist immer wieder fotogen. Nach vielen Versuchen seinerseits (Futtersuche) und meinerseits (mit der Kamera) habe ich ihn doch tatsächlich mal mit einem frischen Fang erwischt.

Foto-84b-(16)-Frühlings

Ein seltenes und scheues Tier, die Knäkente klärte mich ein freundlicher Vogelkundler auf. Der andere Vogelkundler, der permanent über Gott und die Welt schimpfte, hat sich erfreulicherweise schnell verzogen, so dass er mir nicht die Freude am Fotografieren genommen hat. Solche negativ denkenden Obermiesmacher laufen leider überall herum.

Foto-84b-(11)-FrühlingsFoto-84b-(12)-Frühlings

Und als Höhepunkt ließ sich auch noch ihre Majestät, der Schwan blicken. Immer wieder ein herrlicher Anblick.Foto-84b-(17)-Frühlings

 

das spiel mit dem STERN


Sterne sind schwer zu fotografieren. Wer das beabsichtigt, muss schon eine teure Ausrüstung haben oder in die Sternenwarte gehen. Ich verrate euch einen Trick, der Sterne strahlen lässt und die sogar bei Tageslicht. Den meisten sind die optischen Gesetze weniger bekannt, den Fotografen aber schon. So z. B. kann jeder einen Tagesstern „herbeizaubern“, wenn man die Kamera mit der kleinsten Blendenöffnung abblendet (=> größte Blendenzahl). Die Kamera selbst muss dann auf „A“ (Zeitautomat) eingestellt werden, also nicht auf Vollautomat (meistens grün). Dann die Sonne nicht direkt anpeilen sondern etwas verstecken, wie z. B. hinter einem Ast. Nicht eine zu große Brennweite wählen (Weitwinkel wäre optimal), sonst wird die Sonne zu groß und bildet keinen Stern. Der Himmel muss klar sein, also nicht wolkenverhangen. Beim Mond funktioniert das übrigens nicht, sondern nur bei der Sonne. Probiert es einfach mal aus. Man kann schöne Effekte damit erzielen.

AUE-II-b-66-dasSpiel

 

Foto-83b-(79)-dasSpiel

(Beim Schwan leuchten kleine Sterne auf dem Wasser – Bei dem Schneefoto hat sich der Stern sogar bei direktem Licht gebildet – Bei der Kirche konnte ich die Sonne etwas hinter einer Tanne verstecken – Bei den Zweigen funkeln winzige Sterne auf den Wassertropfen – Zum Vergrößern bitte die mittleren Fotos anklicken)

 

im zeichen des SCHWANS (der Rest)


80-80b098-imzeichenDie documenta IX stand ganz im Zeichen des Schwanes. Sie fand September 1992 statt. Mit der Leitung wurden Jan Hoet sowie die Co-Kuratoren Denys Zacharopoulos und Pier Luigi Tazzi beauftragt. Erstmals wurden neue Medien- und Erlebnisformen in großer Zahl gezeigt. Natürlich habe ich sie damals fotografisch begleitet, aber mir die Kunst nicht zur Motivpflicht gemacht. Was mir nicht gefällt, fotografiere ich auch nicht, auch wenn es Kunst ist. Als letzte Fotos aus dieser Reihe habe ich die PERSPEKTIVE in den Vordergrund gestellt. Der Himmelsstürmer bot sich dafür an.

80-80b093-imzeichen

Einige Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

im zeichen des SCHWANS (Teil 1)


80-80a002-imzeichen

Die documenta IX stand ganz im Zeichen des Schwanes. Sie fand vom 13. Juni bis 20. September 1992 statt. Mit der Leitung wurden Jan Hoet sowie die Co-Kuratoren Denys Zacharopoulos und Pier Luigi Tazzi beauftragt. Erstmals wurden neue Medien- und Erlebnisformen in großer Zahl gezeigt. Natürlich habe ich sie damals (lange ist´s her!) fotografisch begleitet, aber mir die Themen nicht zur Motivpflicht gemacht. Was mir nicht gefällt, fotografiere ich auch nicht, auch wenn es Kunst ist. Warum ich diese nicht mehr taufrischen Fotos erst heute präsentiere? Mittlerweile habe ich meine alten Dias digitalisiert und die von der d IX fehlten mir noch. Lasst euch also überraschen mit Menschen, Impressionen und Kunst aus diesem immer wieder interessanten art event.

 

 

Zur Vergrößerung bitte die Fotos anklicken.
Fortsetzung folgt

tierische liebeleien


79-79b095-tierischeEs war das Jahr 1991 da reiste eine Gruppe von Menschen gen Osten auf die größte Insel von Deutschland. Es war die Insel Rügen und die Gruppe bestand aus dem Landfrauenverein Hoof/Breitenbach. Die Landfrauen waren gnädig und haben auch ihre Landmänner mitgenommen, sonst hätte ich ja auch nicht dieses Foto machen können. Gegen Abend saßen wir gemeinsam gemütlich zusammen und ließen noch einmal die Tagesereignisse dieser Rundreise Revue passieren. Als wenn ich es geahnt hätte, schaute aus dem Fenster und bemerkte ein phantastisches Abendlicht. Spontan schnappte ich mir meine Kameraausrüstung und machte mich auf zu dem nahe gelegenen Wasser, eine Einbuchtung der Ostsee. Und dann entdeckte ich sie, die beiden Turteltäubchen (Turtelschwäne), die sich verliebt um sich selbst drehten. Es dauerte schon eine Weile, bis sie sich mit gebogenen Hälsen in die Augen schauten, aber nur durch diese Gestik wirkte das Foto optimal. Leider war damals mein Equipment noch nicht so vielfältig und als größte Brennweite musste mein 200er Tele herhalten. Gerne hätte ich die beiden näher herangeholt, aber es ging leider nicht. Das Motiv wurde auf einem DIA-Film abgelichtet und die doch schon etwas kitschig wirkenden Farben entsprechen aber der Realität. Das Foto habe ich daher auch nicht nachgearbeitet. Es ist schon immer eine echte Syphilisarbeit, winzige Staubkörner und Fussel zu entfernen, die bei einer Vergrößerung sehr dominant sind. Ich habe von der Rügenreise damals eine DIA-Show mit insgesamt 200 Fotos erstellt. Einige davon werde ich digitalisieren und gelegentlich präsentieren. So, aber jetzt gleich wieder Fußball gucken.