history à la putetet


Lang ist´s her, dass die drei flotten Typen an der Tankstelle getanzt und gesungen haben. Die Drei von der Tankstelle ist eine deutsche Tonfilmoperette der Universum Film aus dem Jahr 1930, die am 15. September 1930 im Gloria-Palast in Berlin uraufgeführt wurde. Na ja, ich kann mich daran kaum noch erinnern, weil ich damals noch im Sandkasten gespielt habe; NEIN, so alt bin ich ja auch wieder nicht. 😀 Ich habe lange gegooglt, bis ich aktuelle Fotos von den Darstellern Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann gefunden habe. Upps, ich bin verblüfft, wie gut sie sich gehalten haben und wohl auch noch topfit sind (siehe Foto). 😀 Außerdem gehen sie mit der Zeit und haben sich mittlerweile topaktuelle Frisuren zugelegt. 😉 Das Singen fällt ihnen allerdings heutzutage schwer. Daher habe ich mal eins ihrer Hits von damals herausgesucht: https://www.youtube.com/watch?v=UbvBC6t_YlQ Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag, bleibt heiter und über diesen Beitrag darf ruhig ungezwungen geschmunzelt werden, falls möglich. 😉

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Sicherlich hat das aufmerksame Auge entdeckt, dass es sich hierbei um Ingwerknollen handelt.

Opa


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Warum nicht einmal über meinen Opa berichten, zumal er – im Gegensatz zu mir 😉 – eine echte Persönlichkeit war. Es ist lange her und nicht jeder interessiert sich für die Historie anderer Blogger, aber ich lege trotzdem mal los.

Mein Opa (upps, der hieß ja auch Alexander) leitete das Familienunternehmen FINKE, nachdem er eine Finke geheiratet hatte (meine Oma). Nach dem Tode des Firmengründers Foto-87a (11)Finke 1911 übernehmen sein Sohn Friedrich Carl Finke und sein Schwiegersohn Dipl.-Ing. Alexander Rudeloff das Unternehmen. Da Friedrich Carl Finke im Krieg gefallen war, führte Alexander Rudeloff das Unternehmen nach dem Ersten Weltkrieg alleine weiter. Alexander Rudeloff baute die hauptsächlich auf Importe aus Russland und Amerika ausgerichtete Firma weiter aus und sorgte dafür, dass schon gleich nach Kriegsende die erste Schiffsladung amerikanischer Schmieröle nach Deutschland kam. Nachdem mein Opa die Firma übernommen hatte, änderte er das Firmenlogo. Den Löwen hat er auch gezeichnet. Die Firma befindet sich seit langem nicht mehr im Familienbesitz.

Unbenannt-1Mein Opa war nicht nur Geschäftsführer und Firmeninhaber, sondern auch Innenarchitekt und hat an einigen bedeutsamen Gebäuden und Denkmälern mitgewirkt, wie z. B. an dem Völkerschlachtsdenkmal bei Leipzig. Auch in Bremen hat er als Architekt agiert und einige Einrichtungen in wichtigen Gebäuden entworfen.

Privat war mein Opa Maler und Zeichner. Insbesondere mit seinen Kohlezeichnungen erwarb er sich viel Anerkennung. Hier ist er bei der Arbeit. Obiges Bild ist eines seiner Werke. Ich besitze noch weitere. Auch meine Tante Luise war künstlerisch ambitioniert. Über sie postete ich bereits.

Das ist die prunkvolle Villa der Familie Rudeloff in der Parkallee in Bremen. Dieses Bauwerk hat mein Opa komplett entworfen. Leider wurde es im Kriege total zerstört.Foto-87a-(08)-Opa

Natürlich gibt es noch viel mehr zu berichten, aber das ist eher familienintern und gehört nicht in einen Blog.

HANS guck in die LUFT


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Tja, liebe Blogger, die olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind nun vorbei. Ein tolles und phänomenales Spektakel in einem sympathischen Land. Nicht zu glauben, dass der Norden von Korea von einem bestialischen und größenwahnsinniger Diktator beherrscht wird, aber so etwas kennen wir Deutschen ja zur Genüge. Die Wettkämpfe wurden durch eine technisch perfekte Abschlussfeier gekrönt, in der Traditionelles und Modernes bewundert werden konnte. Was dieses Land Südkorea nicht nur bei diesem Event, sondern auch in den letzten 20 Jahren geleistet hat, ist beeindruckend. Also, ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber die Eindrücke der Spiele und Eröffnungs/Abschlussfeier werden mich noch eine Weile visuell begleiten. Natürlich freue ich mich auch, dass unsere Athleten so erfolgreich waren.

Und nun? Was fangen wir jetzt mit den langen Tagen ohne die Wettkämpfe an? Damit ich nicht in eine absolute Leere falle, oder planlos umherlaufe, wie „Hans guck in die Luft“, hätte ich eine Idee: Den überfüllten Mülleiner herunter tragen, sich neue Ziele setzen oder wieder seinen Hobbys nachgehen. Achso, Bloggen könnte ich übrigens ja auch mal wieder 😉 .

Und wer kennt noch, den „Hans gut in die Luft“? Es ist eine uralte Geschichte aus dem Kinderbuch „der Stuwwelpeter“. https://www.youtube.com/watch?v=c1tK_ewKuwg

Übrigens „Putetet-guckt-in-Himmel“ (siehe Foto) ist die moderne Variante von „Hans-guck-in-die-Luft“.

😀

das HISTORISCHE rätsel


Wer schnüffelt mir da an der Mütze? Ein kleiner Hinweis: Geschnüffelt hat er früher schon ein wenig. Er war aber eher ein Erkunder und Befrager. Er hatte auch einen Bruder, der ebenso berühmt war, wie er. Und nun viel Spaß beim Raten.

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ein alter SCHATZ


Foto-72f-(59)c-ein-alter-schatzBeim Ausmisten sind wir auf ein altes Gemälde gestoßen. Es stellt mich als 6-jähriger Junge dar. Geschaffen wurde das Kunstwerk damals von einem Bremer Maler, dessen Namen mir heute leider nicht mehr bekannt ist. Das Bild befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, aber ich habe es damals geliebt und werde es vielleicht gelegentlich restaurieren und rahmen lassen. Leider gingen meine Eltern mit dem Bild auch nicht sorgsam um. Oben hat es z. B. ein Loch, denn es wurde einfach durch einen Nagel an die Wand gedrückt. Auch einige Kaffeeflecken und diverse Risse verunstalteten das Bild. Ich war damals natürlich noch zu klein, um diesem nachlässigen Verhalten Einhalt zu gebieten und hatte auch noch keinen Sinn für Kunst. Vielleicht war ich daran ja auch selbst beteiligt. Egal, ich habe das Bild heute digitalisiert, die Macken entfernt und ein Foto von meiner Einschulung gegenübergestellt. Obwohl der Künstler nicht so recht mein Alter getroffen hat, finde ich, dass eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden ist. Auf jeden Fall ist es zu schade, um es erneut im Keller verschwinden zu lassen.

Bundesgartenschau 1955


Foto-72e-(63)-webDie Bundesgartenschau 1955 fand vom 29. April bis zum 16. Oktober 1955 in Kassel statt. Zentrales Anliegen der Bundesgartenschau in Kassel war es, der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten Stadt ihre Grünanlage Karlsaue wiederzugeben. Die künstlerische Oberleitung hatte der Kasseler Gartenarchitekt und Professor an der Werkakademie Hermann Mattern, die Pflanzplanung und die Gestaltung des Musterfriedhofs stammten von Herta Hammerbacher. Kennzeichnend für die Gestaltung der Veranstaltung war die sehr modernistische Formensprache, die unterschiedliche Reaktionen hervorrief.
(Quelle Wikipedia)

Die Fotos habe ich von alten Bildkarten reproduziert, die damals der Ausstellungsverlag GEORG MICHEL herausgegeben hat. Wenn man Kassel kennt, ist es äußerst spannend zu sehen, wie sich die Stadt inzwischen verändert hat. Die Karten sind nur 9 mal 7 cm groß und dementsprechend schlecht waren die Repros vom Scanner. Ich musste daher jedes einzelne Foto nacharbeiten um eine brauchbare Qualität herauszukitzeln.

Und nun schaut euch die restlichen Fotos an. Ich jedenfalls finde sie interessant, zumal die Eindrücke mehr als 60 Jahre alt sind.

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