Der Höhensprung


Foto-NA-01-(370)-HöhensprungEs ist noch nicht lange her, da war ich mental total am Boden zerstört und meine Hirnwindungen glichen einem Schutthaufen (siehe post „Supergau“). Doch dann, eines Tages und völlig unerwartet, meldete sich die Blogfreundin „The Cat in yellow“ und bot mir an, die Daten auf meiner externen Festplatte wieder herzustellen. Foto-08c-(96)-HöhensprungDie Hoffnung spross wie die gelben Triebe dieser Kätzchen und schon zeigten sich erwartungsvolle Farben am Himmel. Ich habe das Angebot natürlich gerne angenommen, aber mir war schon bewusst, dass sich „The Cat“ mit ihrem Angebot eine enorme Arbeit eingeheimst hatte. Aber ohne meine Fotos, die die Cybergangster gekillt hatten, würde ich den mentalen Schutthaufen nur Bröckchenweise abtragen können. Foto-015c-(49)-HöhensprungDann ließ ich „The Cat“ walten, wobei mich allerdings stets mein Gewissen plagte, weil die Arbeit zur Wiederherstellung inklusive der Foto-Nrn. doch sehr intensiv, zeitaufwändig und nicht so einfach war, was man eigentlich keinem zumuten möchte. Foto-011a-(19)-HöhensprungAber heute ist der Tag der Luftsprünge und ein Regenbogen der Hoffnung zeigte sich am Horizont. Die Festplatten sind eingetroffen und jetzt kann ich sukzessive wieder mit den Dateien arbeiten. Foto-011a-(17)-HöhensprungEin wundervoller Tag und geistig springe ich noch viel höher als dieser Steinbock. Diesen Steinbock habe ich übrigens vor fast 40 Jahren mit meiner alten Minolta XD7 auf einen DIA-Film fotografiert. Diese Kamera war damals selbst Nikon voraus, weil sie auch eine Programmautomatik hatte. Heute existiert die Marke leider nicht mehr.Foto-NA-01-(372)-11-12a082-Höhensprung

Glauben


Foto-77b-(32)b-Glauben

Wenn Gott alles segnen würde,
worum man ihn bittet,
würde er sich,
juristisch gesehen,
der Beihilfe schuldig machen.

Sagte einst Jean Genet (1910~1986), der ein
französischer Romanautor, Dramatiker und Dichter war.

Genet hebt sich vor allem durch seine bildhafte Sprache hervor. In seinen autobiografisch gefärbten Werken tauchen hauptsächlich Zuhälter, Diebe und andere Randexistenzen ihrer Zeit auf. Genet trat 1929 in den Militärdienst ein, aus dem er jedoch desertierte. Wegen verschiedener Delikte wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt; 1948 erwirkten mehrere Schriftsteller, darunter Sartre und Cocteau, seine Begnadigung. Diese Erlebnisse wirkten sich direkt auf das Werk aus. Die Werke Genets werden neben homosexuellen auch stark von sadomasochistischen Motiven und moralischen Umwertungen geprägt. Seine Theater-Vorstellungen waren ihrer Zeit voraus und wurden von Rainer Werner Fassbinder auch im Film aufgegriffen (Quelle Wikipedia).

Aprilfrühling


78-78a079-AprilfrühlingIn das Dunkel dieser alten, kalten
Tage fällt das erste Sonnenlicht.
Und mein dummes Herz blüht auf, als wüsst es nicht:
Auch der schönste Frühling kann nicht halten,
Was der werdende April verspricht.

Aus dem Gedicht „Nennen wir es Frühlingslied“
von Mascha Kaléko (1907~1975), die eine
deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin war.