Heute mal doch was


Foto-NA-01-(322)-Foto-01a-(19)-heute-malERHABENHEIT, ein Relief an der Orangerie, Kassel.

Heute mal teuflisch


Foto-NA-01-(106)-heute-malDas ist eine handgeschnitzte Kasperlepuppe. Ein Erbstück von meinem Onkel, der viel in der Welt herumgekommen ist. Woher er sie hatte, weiß ich nicht, aber sie ist jedenfalls ein Unikat und mein Onkel mochte – so wie ich – auch lieber Teufel als Engel. Besonders ausdrucksvoll sind seine Gesichtszüge. Mein Teufelchen ist mittlerweile zu den Grünen konvertiert, wie man an der Ökoforke erkennt. 😀

Undichte Stelle


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Wo? Nein, nicht bei uns in der Wasserleitung, auch der Schnellkochtopf zischt nach wie vor, auch mein Auto weist keine undichte Stelle auf und verliert weder Öl noch Kühlwasser. Unter den Wichteln wird getratscht und geklatscht dass sich die Tannenzweige biegen. Foto-87d-(98)c-undichteIrgendwie ist durchgesickert, dass der schöne Wichtel mit seiner langen roten Wichtelkappe (ich berichtete darüber) bei dem Weihnachtschef vorstellig wurde, um das Recht auf Weihnachtsmann einzufordern. Der Weihnachtschef hat das natürlich abgelehnt, aber ein anderer Wichtel hat davon erfahren und einen analogen Antrag gestellt. Wer ist dieser kleine Grauwichtel? Sein Lebensraum ist im Urwald bei der Sababurg nahe Hofgeismar und erst als der erste Schnee zaghaft durch die Bäume rieselte, Foto-87d-(98)e-undichtehat er sich Richtung Norden aufgemacht, um seinen Artgenossen bei der Beschaffung und Zusammenstellung der Weihnachtsgeschenke zu helfen. Verschwiegenheit ist dort allerdings ein Fremdwort und somit hat er von dem Größenwahn seines Kollegen erfahren. Ob auch der kleine graue Wichtel vom Weihnachtschef niedergeschmettert wurde, kann ich nicht beurteilen. Aber vielleicht müssen wir in Zukunft mit Umstrukturierungen bei der vorweihnachtlichen Wichtelei rechnen. Die Zeiten verändern sich ohnehin in rasanter Geschwindigkeit und warum nicht auch bei den Wichteln. Schauen wir mal.

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Der Antrag


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Unser heimischer Wichtel hat dieses Jahr wieder einmal im Adventskranz seinen Wirkungskreis gefunden. Jedes Wochenende ist er entzückt, wenn er eine weitere Kerze anzünden darf und sich an den bunten Kugeln und dem Dekoglitzer erfreuen kann. Doch dann – irgendjemand hat in unserem engsten Umkreis wohl gepetzt – hat er von dem Schönheitswettbewerb der Weihnachtsmänner erfahren und er wurde übermütig und sogar neidisch. Er hat also tatsächlich beim Weihnachtschef einen Antrag auf Santa Claus gestellt. Den Titel „Väterchen Frost“ würde er auch noch akzeptieren. Foto-87d-(58)-derAntragUm ein globales vorweihnachtliches Chaos zu vermeiden, hat der Chef seinen Antrag natürlich abgelehnt mit dem Hinweis, dass in seinem Wichtelvertrag von Aufstiegschancen nicht die Rede war. Der Chef begründete seine Entscheidung auch damit, dass, wenn alle Wichtel plötzlich größenwahnsinnig würden, keine mehr da wären, die die Geschenke verpacken und auf den Schlitten des Weihnachtsmannes verstauen müssten. Sicher, durch den enorm gestiegenen Versandhandel hat der Weihnachtsmann immer weniger zu tun, aber viele Leute wünschen sich doch lieber die Geschenke von ihm, und nicht von amazon. 😉 . Außerdem wird bei amazon wieder einmal gestreikt und die Pakete werden sowieso erst später ausgeliefert. Also „keine Chance, du Wichtel und am Schönheitswettbewerb darfst du auch nicht teilnehmen, aber versuche es ruhig im nächsten Jahr noch einmal“ sagte der Weihnachtschef.

Wenn du die Fotos größer sehen willst, kannst du sie anklicken. Das geht aber nur bei den zusammengefassten, denn das erste Foto ist bereits in voller Größe abgebildet. Die Hintergrundmotive stammen vom Weihnachtsmarkt, Kassel und von einem vorweihnachtlichen Event auf der Trendelburg.
https://putetet.wordpress.com/2019/12/14/schoenheitswettbewerb/

Weihnachten ohne Geschenke?


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Jetzt haben wir den Salat, denn der Weihnachtsmann ist sauer auf die Menschheit und verteilt dieses Jahr keine Geschenke. Er macht gemeinsam mit seinem Rentier Rudi Urlaub und genießt in der schönen sonnigen Natur seine Untätigkeit. „Jedes Jahr dieser Weihnachtsstress und Geschenke für die Kinder kaufen und dann auch noch ausliefern“, denkt er. „NEIN, dieses Jahr nicht“, sagt er!

Aber mal den Boykott des Weihnachtsmannes beiseite. Wäre es sinnvoll, dieses Jahr zu Weihnachten absolut nichts zu schenken? Warum nicht, wäre mal ein Test für Kinder, Enkelkinder und Freunde. Mal seh´n wie sie reagieren und ob für sie auch noch andere Dingen zählen, als nur Geschenke.

NEIN, so was machen wir nicht. Wir schenken gerne, wobei bei uns Liebe, Zuneigung und Zuwendung nicht in Mitleidenschaft geraten sollte. Letzteres machen wir das ganze Jahr über und nicht nur zu irgendwelchen Anlässen, wie Weihnachten, Geburtstage etc. Und wenn man regelmäßig kommuniziert und zusammenkommt weiß man auch so in etwa, mit was man den Angehörigen und Freunden eine kleine Freude bereiten kann. Dabei sollte einem bewusst sein, dass man Liebe und Zuneigung sowieso nicht kaufen kann, denn das können nur die Anderen schenken.

Schenken ist und bleibt natürlich immer eine Sache des Geldbeutels. Wenn der knapp ausfällt, kann man auch etwas Individuelles basteln. Im Internet gibt es unzählige Anregungen zu diesem Thema. Gutscheine z. B. für ein gemeinsames Essengehen oder einen Ausflug gehen natürlich auch. Warum nicht auch die Absicht, das Wohnzimmer zu tapezieren, schenken, wenn man selber dazu nicht in der Lage ist. Geldgeschenke kann man natürlich auch machen, wenn Geld für den Beschenkten bevorzugt wird. Wir machen das auch, wo es notwenig ist, aber ein gekauftes Überraschungsgeschenk gibt´s natürlich obendrauf. Auch meine Frau und ich beschenken uns noch gegenseitig und ich freue mich jedes Jahr auf mein Marzipanbrot von Niederegger (Das Aldi-Marzipan ist aber auch lecker 😉 ).

In diesem Zusammenhang fällt mir eine Geschichte ein, die mir mein Vater immer zu Weihnachten erzählt hat:
„Eine arme Familie mit 6 Kindern kauft sich im Januar einen Salzhering. Dieser wird das ganze Jahr über das Brot gestrichen, damit es ein wenig Fischgeschmack aufweist. Zu Weihnachten dann wird der Hering vollends verzehrt, wobei er allerdings bis auf die Gräten abgestrichen ist.“

Hier das Pendant dazu:
„In einem Café habe ich durch Zufall ein Gespräch von zwei älteren Damen belauscht. Es ging dabei um Geschenke zu Weihnachten. Die eine Dame sagte, dass sie jedem ihrer 3 Enkelkinder Geschenke im Wert von je 300,00 € kauft und die andere erwähnte, dass sie nur Geld in Höhe von 500,00 € pro Person verschenkt.“ Na ja, wenn die es sich leisten können, warum nicht, aber ob sie sich mit dieser Großzügigkeit auch Liebe erkaufen wollen, bleibt einmal dahingestellt.

Weihnachten ist ein Fest der Liebe und das sollte einem jedes Jahr in dieser so arg schwierigen Zeit der Aufrüstung, Massendemos, Anarchie, militärischen Aufrüstung, verrückten Politiker, des Rassismusses, des Islamismusses,  und des Klimawandels jedes Jahr erneut bewusst werden. Wer weiß, wie lange wir überhaupt noch gemeinsam in Liebe, Frieden und Eintracht leben können. Der Mensch ist der Chef der Welt und hat es in der Hand, das Blatt zum Positiven oder Negativen zu wenden. Wir haben nur eine Erde und die sollten wir Menschen nicht zerstören. Dennoch bin ich zuversichtlich, weil es genügend vernünftige und kluge Menschen gibt, die die Basis für eine annehmbare und stabile Zukunft bieten können.