Nachbarschaft in Regentropfen


Foto-NA-01-(516)-Nachbarsch

Heute regnete es wieder bei uns in Nordhessen, aber leider nicht dauerhaft. Kann ja noch kommen, die Regenwelle, hoffen wir jedenfalls, denn bisher waren es ja nur einige Schauer. Dafür klatschte der Wind erneut Tropfen an die Scheibe. Dieses Mal im Wintergarten und die Häuser in der Nachbarschaft reflektierten Tröpfchen für Tröpfchen. Der Wind sorgte wieder für bizarre Formen und zitternde Tröpfchen, was allerdings zu Lasten der Schärfe ging.

Kleinkunst an der Fensterscheibe


Da konnte ich nicht widerstehen, als ich die bizarren Regentropfen an der Scheibe meines Arbeitszimmers entdeckte und näherte mich vorsichtig mit kleinem Stativ und Makroobjektiv diesen interessanten Gebilden. Im Zentrum der Tropfen reflektiert die bunte Wiese auf dem Dach unseres Anbaus.

Foto-NA-01-(515)-Kleinkunst

(F/45 – 1/8 Sek. – ISO 200 – minus 1 EV – BW 127 mm bei KB)

Tröpfchenchaos


Foto-NA-01-(351)-TröpfchenSturmtief SABINE wütet bei uns und schleudert bizarre Regentropfen an die Scheiben. Das hält unsere Scheibe natürlich aus, im Gegensatz zu einem LKW bei uns in der Nähe, den Sabine auf der A44 einfach umgenietet hat. Insgesamt (soeben in den Nachrichten gehört) ist Sabine aber sanfter, als erwartet und die Schäden in Gesamt-D sollen sich in Grenzen halten. Immerhin hat mir Sabine ein interessantes Makro-Motiv beschert, was ich ihr aber nicht danken werde, sonst bekommt Sabine noch „Aufwind“ und das wollen wir doch alle nicht, oder? 😉

Unwetter


Der Regen prasselt seit Stunden,
die Welt versinkt im grauen Licht,
ich sitze da wie angebunden,
und zieh ein mürrisches Gesicht.

Foto-85d-(61)-UnwetterSehe ich hinaus dann graust es mich,
die Straße ähnelt einem Fluss,
es blitzt und donnert fürchterlich,
wohl dem, der nicht ins Freie muss.

Das Unwetter nimmt seinen Lauf,
Sirenen heulen laut und schrill,
es türmen sich die Wolken auf,
der Wind biegt Bäume, wie er will.

Doch plötzlich wie von Geisterhand,
erstrahlt der Tag im schönsten Licht,
verzogen ist die schwarze Wand,
und auch mein mürrisches Gesicht.

Gedicht von Horst Rehmann (*1943),
deutscher Publizist, Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor

Unbekannte Himmelskörper


Foto-84e-(64)-unentdeckteNein, ihr kommt sicherlich nicht darauf. Das sind ein paar Regentropfen an der Scheibe im extremen Gegenlicht. Ich habe sie bewusst unscharf fotografiert und mit den Kontrasten gespielt um dieses Farbenspiel zu erreichen. Somit ist ein kleines galaktisches Kunstwerk entstanden.