ausgebüchst


Mein neues Haustier, Elfriede die Tarantel, ist mir doch tatsächlich entwischt. Zunächst krabbelte sie auf Balkonien herum, konnte sie aber nicht einfangen, weil ich ja die Kamera in der Hand hielt. Ganz schlimm finde ich, dass sie sich auch auf meinem Strandkorb befand in dem ich gerne sitze und lese. Hoffentlich fällt sie mir nicht auf meinen e-book-reader, dachte ich. Und da soll noch mal einer sagen, Elfriede wäre aus Plastik. Elfriedes Rache wäre fürchterlich. 😀 Inzwischen ist sie aber in den Reinhardswald geflüchtet. Der ist zwar direkt vor meiner Haustier, aber meine Frau hat mir was gepfiffen, als ich sie bat, sie dort einzufangen. Ich hoffe dennoch, dass Elfriede mich in kürze wieder mit ihren acht Beinen besucht. Ich muss mal googeln; vielleicht gibt es ja ein Tarantel-Lockmittel (Zur Vergrößerung der Fotos bitte anklicken).

Corona Ablenkung


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Täglich, stündlich und minutlich ist das Thema „Corona“ in den Medien präsent. Sicherlich, ein ernstes Thema, das uns alle betrifft, belastet und sogar Angst verbreitet. Aber man soll in TV, Radio und Internet nicht permanent neue Corona-Schreckensmeldungen in sich hineinsaugen. Das belastet nur die Psyche zusätzlich, sagen Experten. Ich selbst informiere mich morgens kurz und schaue mir abends die Tagesschau und Hessenschau an. Da bin ich ausreichend informiert. Ansonsten versuche ich mich abzulenken und angenehmeren Dingen zu widmen ohne mir den Kopf verrückt zu machen. Und wer unter Arachnophobie leidet, hat einen echten Vorteil. Er könnte obiges Foto in Augenschein nehmen und ist schwuppdiwupp von Corona abgelenkt. Wenn es nicht klappt, sollte man zumindest seinen Humor nicht verlieren. Und wenn das mit der Ablenkung immer noch erfolglos war, empfehle ich, dieses Kinderbuch (auch für Erwachsene geeignet) zu lesen; einfach köstlich! Übrigens, was die Ästhetik des Corona-Virus betrifft, so kann ich ihm durchaus etwas Positives abgewinnen. Er ist zwar eine Bestie, aber in einem schicken, verhängnisvollen Kleid.

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😀

HUCH!


Was weht mir denn da leblos entgegen, als ich einen Karton entsorgen wollte? Ein winziger 3 cm großer Achtbeiner, total ausgetrocknet und echt mager. Dummes Viech, denn jeder weiß, dass ein Schuhkarton vielleicht gut nach Leder riecht, aber es dort weder was zu trinken noch zu futtern gibt.foto-83b-(53)-huch

LISA die nette spinne


Foto-78b-(82)-LisaHallo, ich bin die Hausspinne Lisa und tue keiner Seele etwas zu leide, außer Fliegenseelen. Wie man sieht, habe ich mein Nest mit einer wundervollen weißen Orchidee geschmückt um Eindruck zu schinden. Dennoch bekommen manche Menschen einen Ohnmachtsanfall, wenn sie mich sehen und finden mich abscheulich. Ich kann mich noch so anstrengen, aber einige mögen mich einfach nicht. Foto-76e-(59)-LisaDabei bin ich doch ein sehr nützliches Tier. Man stelle sich nur die Welt ohne Spinnen vor. Sie würde durch Milliarden Insekten ersticken und die Schwärme würden die Sonne verdunkeln. Kein Säugetier, auch der Mensch nicht, würde eine Lebensgrundlage finden um weiter existieren zu können. Ich bin zwar nur eine Hausspinne, aber ich sorge immerhin dafür, dass das Wohnzimmer fliegen- und mückenfrei ist. Glaubt mir, ich krabbele nicht in den Nacken der Menschen, wenn sie vor dem Fernseher einschlafen, denn ich gucke gerne selber TV, insbesondere Reportagen und Natursendungen. Und nachts, wenn ihr Menschen schlafen geht, krabbele ich auch nicht unter eure Bettdecke. Da ist es ohnehin viel zu warm, obwohl ich dort genug zu futtern hätte, denn Kolonien von Milben tummeln sich im Inneren von Matratzen, Kissen und Decken. Foto-77f-(12)-LisaUnd meine Artgenossen, die in der freien Natur leben, schaffen kunstvolle Gebilde; der reinste Augenschmaus. Also ihr Menschen, was kann ich tun, damit ihr die Abneigung gegenüber mir und meinen Artgenossen verliert? Wir haben ja bald Weihnachten und soll ich euch vielleicht mit meinen Spinnenweben die Geschenke festzurren? Und falls am Heiligabend wieder einmal gestritten wird, könnte ich mich langsam von der Decke abseilen, meine acht Beine spreizen und die unliebsamen Verwandten erschrecken. Also, ihr Menschen, macht mir doch einfach Vorschläge, denn ich bin anpassungsfähig.