das WUNDER am morgen


Heute Morgen blitzte mal kurz die Sonne um die Ecke, nachdem das Wetter die Menschen tagelang mit Regen, Graupel und grauen Wolken gequält hatte. Diesen kurzweiligen Moment nutzte unser Weihnachtskaktus sofort aus und präsentierte seine herrlichen Blüten, die von der Sonne durchflutet wurden. Dabei positionierte sich der kleine Schlumbergera vor ein mit Regentropfen übersätes Fenster, um für einen passenden Hintergrund zu sorgen. Ein wirkliches kleines Naturwunder das sich mir heute Morgen darbot.

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(Für die Fotokenner hier noch die technischen Daten zum Bild:
F/11 – BW 262 mm – ISO 100 – 1/30 Sek. – plus 0,7 LW)

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Unser Weihnachtskaktus (Schlumbergera) hat sich über Nacht noch einmal mit einer herrlichen Blüte gemeldet, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

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Obige Aufnahme habe ich schräg von unten gegen den bewölkten Himmel geschossen und um zwei Stufen überbelichtet. Durch das Gegenlicht wird die Blüte durchleuchtet und die Strukturen kommen schön zur Geltung.

Ich hätte natürlich auch „einfach draufhalten“ und blitzen können. Dann kommt so was dabei heraus. Urteilt selbst, welches Foto euch besser gefällt.

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DIALOG


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Das Foto wurde übrigens nicht nachgearbeitet. Der malerische Hintergrund ergab sich durch die hohe Brennweite und eine große Blendenöffnung. An den mittleren Kringeln erkennt man, dass ich mit einem Spiegeltele fotografiert hatte.

herzliche GRÜSSE


Warum ich dich grüße? Warum nicht! Schadet doch nicht; im Gegenteil, macht doch Freude, oder?

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Ich finde es immer unpersönlich, sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Beispielsweise am Telefon bricht man sich keinen Zacken aus der Krone mit den Worten „Hallo, hier ist Putetet“ oder „Ich grüße dich, hier ist Onkel Putetet“. Aber nein, die meisten melden sich kurz und bündig sogar nur mit dem Nachnamen (obwohl man sich duzt), wie „Müller hier“ und kommen gleich zur Sache. Dabei interessieren sie sich ausschließlich für ihre Belange und für die Person, die angerufen wird absolut nicht. Man kann doch auch mal sagen „Hallo, wie geht´s?“ Wäre der Kommunikation immerhin dienlich. Die Krönung ist, wenn sich der gegenüber meldet mit „Was gibt´s?“ Sicherlich, er sieht auf dem Display die Nummer  und kann den Anrufer zuordnen, aber er selbst könnte ja schließlich erst einmal seinen Namen nennen. Unfreundlich sowas!

Auch bei SMS´en oder Chatten über WhatsApp & Co. kommen viele gleich zur Sache. Ich hingegen stamme nicht von einem anderen Planeten ab, indem ich erst einmal mit einer freundlichen Anrede beginne, wie „Hallo liebe Tochter“. Auch meine Frau, Töchter und das große Enkelkind (das kleine mit einem Alter von 4 Monaten noch nicht 😉 ) grüßen zunächst erst einmal, wenn sie chatten. Das mag an der Erziehung liegen, aber auch an den Genen, die man in sich trägt. Ein Miesegrimm bleibt im Kern ein Miesegrimm und muss sich für eine freundliche Geste stets überwinden.

Freundlichkeit kann jeder lernen, egal wie alt, egal ob reich oder arm und egal in welcher Kultur er lebt. Freundlichkeit fördert die Kommunikation unter den Menschen und Kommunikation ist doch schließlich die Basis für ein Leben miteinander.

(Diese von der Sonne durchflutete Flamingoblume (Anthurie) fiel mir heute morgen auf der Fensterbank auf und brachte mich auf die Idee zu diesem Post)