Schönheit der Vergänglichkeit


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Unsere Amaryllis welkt und nähert sich dem Lebensende. Foto-87e-(06)-SchönheitSie verweigert sogar schon die Aufnahme von Wasser und wird wohl oder übel in Kürze in der Biotonne landen. Aber nicht so schnell, dachte ich mir, denn, wenn man genauer hinschaut, hat sie dennoch einiges zu Bieten, nämlich wunderschöne strukturreiche Details.

Also schnappte ich mir meine Nikon, setzte das Makroobjektiv auf und schoss einige Fotos Freihand. Foto-87c-(75)-dieSonneLicht hatte ich dazu genügend, denn die Sonne ließ sich heute sogar blicken. Sonst hätte ich das Stativ nehmen müssen, was ich gerne vermeide. Hier ist nun das Ergebnis. Eigentlich hat sich die Amaryllis lange gehalten. Die ersten Fotos habe ich bereits am 20. November geschossen. Hier siehst du eins in ihrer vollen Blütenpracht.Foto-87e-(05)-Schönheit

Die zusammengefassten Fotos kannst du anklicken. Dann werden sie größer.

Schlechtwetterüberbrückungsfotos


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Zur Vergrößerung die Amaryllis bitte anklicken. Der blaue sympathische Typ klebt an der Scheibe. Diesen und andere Aufkleber hat mir meine Tochter vor vielen Jahren aus den USA mitgebracht.

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Da hat sich diese Blüte zum Schutz vorm Frost extra einen Pelzkragen zugelegt. Er hat leider nichts genützt, denn sie ist trotzdem verdorrt. Allerdings sieht sie immer noch recht gut aus, trotz ihres Alters. Schönheit ist eben nicht unbedingt ein Privileg der Jugend und im Alter wird man vielleicht sogar interessanter, oder?

🙂

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Die Ecke


Foto-87c-(77)-dieEckeEin Blick in eine Ecke von unserem Wintergarten. Die Amaryllis ist schon gut eine Woche alt und hat sich prächtig gehalten. Wenn wir die Tür im Wintergarten auflassen, können wir im Winter selbst bei minus 10 °C drei Räume heizen, vorausgesetzt die Sonne scheint. Das spart natürlich Energie. 🙂

Die Sonne bringt´s


Heut´ blitzte die Sonne doch noch einmal durch die Wolken. Und dann sah ich sie, die Vase mit der blutroten Amaryllis, die ich bereits gestern bei schlechtem Wetter fotografierte und die soeben vom Sonnenlicht durchströmt wurde. Ich konnte es daher nicht lassen, diese Farbenpracht erneut abzulichten.

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Trick 17


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Und wie habe ich getrickst? Also, eine Kunst-Mohnblume auf einen Spiegel gelegt. Das Spiegelbild in schwarz/weiß konvertiert und einen diffusen farbigen Hintergrund ausgewählt. Dann mit dem Photoshop „Kanten betonen“ und „grobes Pastell“ anwenden. Ein bisschen Zeit, Geduld und Experimentierfreude muss man allerdings aufbringen, um solch ein Ergebnis zu erzielen, aber es lohnt sich, finde ich. Zum Vergleich hier das ursprüngliche Foto:

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