Der Antrag


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Unser heimischer Wichtel hat dieses Jahr wieder einmal im Adventskranz seinen Wirkungskreis gefunden. Jedes Wochenende ist er entzückt, wenn er eine weitere Kerze anzünden darf und sich an den bunten Kugeln und dem Dekoglitzer erfreuen kann. Doch dann – irgendjemand hat in unserem engsten Umkreis wohl gepetzt – hat er von dem Schönheitswettbewerb der Weihnachtsmänner erfahren und er wurde übermütig und sogar neidisch. Er hat also tatsächlich beim Weihnachtschef einen Antrag auf Santa Claus gestellt. Den Titel „Väterchen Frost“ würde er auch noch akzeptieren. Foto-87d-(58)-derAntragUm ein globales vorweihnachtliches Chaos zu vermeiden, hat der Chef seinen Antrag natürlich abgelehnt mit dem Hinweis, dass in seinem Wichtelvertrag von Aufstiegschancen nicht die Rede war. Der Chef begründete seine Entscheidung auch damit, dass, wenn alle Wichtel plötzlich größenwahnsinnig würden, keine mehr da wären, die die Geschenke verpacken und auf den Schlitten des Weihnachtsmannes verstauen müssten. Sicher, durch den enorm gestiegenen Versandhandel hat der Weihnachtsmann immer weniger zu tun, aber viele Leute wünschen sich doch lieber die Geschenke von ihm, und nicht von amazon. 😉 . Außerdem wird bei amazon wieder einmal gestreikt und die Pakete werden sowieso erst später ausgeliefert. Also „keine Chance, du Wichtel und am Schönheitswettbewerb darfst du auch nicht teilnehmen, aber versuche es ruhig im nächsten Jahr noch einmal“ sagte der Weihnachtschef.

Wenn du die Fotos größer sehen willst, kannst du sie anklicken. Das geht aber nur bei den zusammengefassten, denn das erste Foto ist bereits in voller Größe abgebildet. Die Hintergrundmotive stammen vom Weihnachtsmarkt, Kassel und von einem vorweihnachtlichen Event auf der Trendelburg.
https://putetet.wordpress.com/2019/12/14/schoenheitswettbewerb/

in kassel gehen die LICHTER aus


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In Kassel gehen heute für eine Stunde die Weihnachtslichter aus: Um 19.00 Uhr wird auf der zentralen Einkaufsmeile Königsstraße die Weihnachtsbeleuchtung ausgeschaltet. Damit protestiert der Verein City Kaufleute Kassel gegen die mangelnde Solidarität von Unternehmen, die in der Stadt nicht die Weihnachtsbeleuchtung mitbezahlen. Die Kosten für die zusätzliche Beleuchtung in der Innenstadt liegen pro Jahr bei rund 70 000 Euro.

Finanziert wird die Summe von den Einzelhändlern mit Unterstützung der Stadt und der Städtischen Werke, allerdings geschieht dies auf freiwilliger Basis ohne vertragliche Verpflichtung. Auch Hessens größte Einkaufsstraße, die Zeil in Frankfurt, muss schon im zweiten Jahr in Folge ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommen. Die ansässigen Geschäfte und Händler hatten sich nicht auf die Finanzierung einer neuen Beleuchtung einigen können. (Quelle WELT).

Mein Kommentar:

Das kommt dabei heraus, wenn die „Ketten“ nur nach Gewinnoptimierung streben und ihnen das Wohl der Kunden egal ist. Es kann doch nicht sein, dass diese Kosten auf den Schultern der Einzelunternehmer lasten und sich die „Ketten“ fein heraushalten. Solidarität ist für sie sicherlich ein Fremdwort. Ich jedenfalls, werde dieses Jahr zur Weihnachtszeit in keiner „Kette“ mehr konsumieren.

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lichterzauber auf burg TRENDELBURG


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Heute war der Tag der visuellen Eindrücke und Farbenspiele. Wir düsten zum Ort Trendelburg (Nordhessen) um ein wenig zwischen Verkaufsständen und Imbissbuden zu schlendern und eine andere Atmosphäre zu genießen. Aber das war bei weitem nicht alles, denn rund um die Burg wurde den Besuchern ein Lichter- und Farbenspektakel geboten. Eigentlich fing alles ziemlich unspektakulär an …


… aber dann …

betraten wir den Innenhof der Burg und unsere anfängliche Enttäuschung verflog wie im Winde. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dort bot sich den Besuchern eine Explosion von Lichtern und Farben. Sensationell wie die Bäume mit ihren bizarren Zweigen durch die Licht und Schattenspiele wirkten. Irgendwie unnatürlich und ein wenig gruselig sogar. Auch die Häuser waren kunstvoll geschmückt. Wir fühlten uns, als wenn wir eine andere Welt betreten hätten. Einfach nur phantastisch! Doch nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Ich habe ein paar Fotos mitgebracht, die ich alle mit meiner neuen NIKON 1 V3 (freihand) geschossen habe. Bei diesen schlechten Lichtverhältnissen habe ich alles der Vollautomatik überlassen und ich bin beeindruckt, wie die Kleine das trotz ISO 6.400 mit relativ wenig Bildrauschen geschafft hat.

Und an diesem Prachtexemplar waren einige Besucher besonders interessiert:

Und heute wird die Glotze mal auf schwarz/weiß gestellt, damit dieses Farbenspektakel im Geist noch lange nachwirken kann.

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(NIKON 1 V3 – F/3,5 – 27 mm bei KB – 1/13 Sek. – ISO 6.400)