Detailreichtum


Die Natur bietet bekanntlich unendlich viele detailreiche Motive. Oftmals sind sie mit dem bloßem Auge nicht zu erkennen. Heute habe ich wieder in der Dönche einige kleine Pilzkolonien an verwitterten Baumstämmen entdeckt.

Das linke Foto ist das Original und rechts habe ich einen Ausschnitt gegenüber gestellt. Ich finde es sauinteressant, was sich die Natur so alles einfallen lässt. Die Pilzkolonien könnten auch glatt als Korallenriff durchgehen, aber es sind wirklich keine Unterwasserfotos.

Wenn du die Fotos größer sehen willst, kannst du sie anklicken.

bye october 2


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Wenn man in einem Park spazieren geht, sieht man viele Menschen, die Bäume fotografieren. Dabei wählen sie meistens den Standort, an dem sie sich gerade befinden und fotografieren sie von vorne mit Licht im Rücken. Das Ergebnis mag einen individuellen Erinnerungswert haben, aber für den Betrachter ist es nichts Besonderes. Daher habe ich heute einmal versucht, Bäume anders darzustellen, und zwar aus der Perspektive von unten. Dabei habe ich ein Superweitwinkel verwendet um den Effekt zusätzlich zu verstärken. Das Ergebnis ist sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür wenigstens nicht so alltäglich und darauf kam es mir auch an. Außerdem werten die schönen Herbstfarben solche speziellen Fotos besonders auf.

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Trick 17


Foto-87b-(40)b-kleine

Und wie habe ich getrickst? Also, eine Kunst-Mohnblume auf einen Spiegel gelegt. Das Spiegelbild in schwarz/weiß konvertiert und einen diffusen farbigen Hintergrund ausgewählt. Dann mit dem Photoshop „Kanten betonen“ und „grobes Pastell“ anwenden. Ein bisschen Zeit, Geduld und Experimentierfreude muss man allerdings aufbringen, um solch ein Ergebnis zu erzielen, aber es lohnt sich, finde ich. Zum Vergleich hier das ursprüngliche Foto:

Foto-87b-(41)-Trick

Weit ist breit


Mit einem Super-Weitwinkel-Objektiv kann man verblüffende Ergebnisse erzielen. Wenn man z. B. ein Motiv dominant in den Vordergrund stellt, erfasst das Objektiv auch noch das Umfeld.Foto-87b-(02)-weit

Zum Vergleich dieses Foto mit Normalbrennweite geschossen.Foto-87b-(02)-weit2

(Ansicht vom Ahnepark, Vellmar)

nass


Foto-87b-(25)-nassDiese Fontaine sprühte gestern im Ahnepark, Vellmar ihren feuchten Nebel in die Höhe. Wenn man beim Foto 2 genauer hinschaut, kann man sogar einen Regenbogen erkennen. Im Foto 3 habe ich versucht, ihn mit dem Photoshop deutlicher darzustellen. Jede Kamera stößt bei solchen geringen Farbnuancen und Kontrasten an ihre Grenzen. Mit dem bloßen Auge habe ich den Regenbogen gestern deutlicher wahrgenommen. Das menschliche Auge ist eben unbestritten der beste Fotoapparat.

(Foto 2 und 3 kannst du anklicken; sie werden dann größer)

Ein Sonntagsmotiv


Foto-86d-(34)-einSonntags

Das Rezept:

 

  • Man nehme eine wertvolle Kristallschale und lehne sie aufrecht gegen das Fenster.
  • Dann besorge man eine weiße Dahlie und stelle sie in eine Kristallvase. Eine schlichte aus Glas geht auch.
  • Danach positioniere man die Vase mit der Blüte mit etwas Abstand mittig vor die Schale.
  • Dann mit einer Entfernung von ca. 2 m das Foto schießen und eine große Blendenöffnung wählen, damit die Schale diffus erscheint.
  • Da es sich um eine Gegenlichtaufnahme handelt, die Blüte dezent anblitzen, sonst wird aus einer weißen eine schwarze Dahlie.
  • Und nun viel Spaß beim Betrachten oder Nachmachen.

 

(Hinsichtlich der Behandlung der Kristallschale habe ich übrigens – was die Sorgfalt betrifft – deutliche Instruktionen von meiner Frau erhalten, da es sich um ein Erbstück von Ihrer Oma handelt. Ich habe sie dieses mal nicht zerdeppert, wie kürzlich aus Versehen ihre Vase) 😉

Wo Sonne ist, ist auch Schatten


Ein altbekanntes Sprichwort, was in der Fotografie oftmals zu Problemen führt. Starke Schlagschatten führen meistens nicht zu einem guten Ergebnis. So z. B. ist eine starke Sonneneinstrahlung bei Städteaufnahmen der reinste Horror. Hier führt ein leicht bedeckter Himmel zu besseren Ergebnissen. Bei Urlaubsfotos am Strand und Landschaftsaufnahmen ist die Sonne natürlich auf den Fotos erwünscht. Ebenso bei Schneeaufnahmen, denn ohne Sonne würden die Motive in einer weißen Suppe untergehen.

An diesem herrlichen langen Ding habe ich einmal verdeutlicht, was Sonne, Schatten und diffuses Licht bewirken kann. Es ist noch ein Überbleibsel von einem Geburtstagsstrauß. Foto 1 und 2 wurden bei Kunstlicht im Flur geschossen. Foto 3 bei knalliger Sonne und das letzte Foto im Schatten gegen eine weiße Wand. Das letzte Foto gefällt mir persönlich am besten, weil dort die wundervolle Flamingoblume dominiert und die Strukturen dezent, aber nicht übertrieben stark zu Geltung kommen.

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