standby


Hallo ihr lieben Blogfreundinnen und -freunde. Ich muss mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben, nicht dass jemand denkt, ich wäre in die ewigen Jagdgründe umgesiedelt. Nein, mir geht es gut, aber die derzeitigen Vorkommnisse haben auch bei mir mental ihre Spuren hinterlassen. Unter Coronapandemie haben wir alle zu leiden und nicht nur die hat mir die Motivation zum Bloggen und Fotografieren genommen. Hinzu kommt noch, dass einige Vorfälle in den Parks bei uns in der Gegend mich enorm erschüttert haben. Einigen Passanten, die einen Fotoapparat umhängen hatten, wurden von jungen Männern ein Messer an die Kehle gehalten und das wertvolle Gerät entrissen. Ich werde mich daher derzeitig hüten, mich auf Fotosession zu begeben, was ich natürlich bedauere. Und die momentane Coronalage verstärkt meine Entscheidung zusätzlich. Sicherlich werde ich mein Hobby allerdings nicht aufgeben, denn das Fotoblut pulsiert seit immerhin 40 Jahren in meinen Adern, aber ich mache halt eine Fotopause. Und außerdem, mal mit dem Hintern und Fotoapparat zu Hause zu bleiben ist momentan ohnehin zu empfehlen. Langeweile kommt bei mir sowieso nicht auf, nicht nur, wenn ich die Panoramaaussicht in unserem Wintergarten genieße. Herrlich, wie unser Nussbaum seine herbstlichen Farben entfaltet.

Angenehm überrascht bin ich, dass doch noch einige Interessenten an meinem Blog existieren, obwohl ich seit einigen Wochen nichts Neues mehr gepostet habe. Vielen lieben Dank an die, dir mir dennoch treu geblieben sind. Mein Blog umfasst, den ich seit mehr als 5 Jahre betreibe, immerhin tausende von Fotos und Beiträgen. Stöbern lohnt sich also immer und dafür nochmals herzlichen Dank.

So, liebe Leute, ich glaube schon, dass die standby-Phase irgendwann mal vorbei geht, aber im Moment fehlt mir dazu einfach die Motivation von gelegentlichen spontanen posts einmal abgesehen.

Ich wünsche allen eine coronafreie Zeit, bleibt gesund und passt auf euch auf.

Das beleuchtete Wölkchen


Unsere Gemeinde hat derzeitig einen Überschuss an Strom. Bei diversen Gemeindesitzungen wurde daher hart debattiert und nach einer Lösung gesucht. Sie wurde jetzt gefunden, und zwar wird zukünftig der überschüssige Strom in die Wolken geleitet, damit sie den Ort erleuchten (siehe Beweisfoto). Die Stromzufuhr erfolgt kabellos durch Induktionsgeräte auf den Dächern. Falls jedoch der Himmel mal wolkenlos sein sollte, werden die Straßenlaternen wieder eingeschaltet. Ob sinnvoll oder nicht, egal, schicker sieht´s allemal aus als eine olle Straßenlaterne.

😉

Trockene Flugstudie


Was macht der Petrus nur?
Das ist ja Horror pur!
Er lässt meinen Klee trocken werden,
das ist eine Schande auf Erden.

Überall diese Trockenheit,
ist Petrus denn nicht gescheit?
Vielleicht hängt er auf einer Wolke herum,
bequem, aber faul und dumm.

Was sollen denn meine Hummeln sagen,
ich will sie lieber nicht fragen,
denn ohne Regen kein Blütensaft,
der gibt ihnen Ausdauer und Kraft.

Ich hab´schon lange kein Hummelfoto gemacht
und meine Kamera mich schon auslacht.
Dabei sind es doch schicke Tiere mit Pelzkragen,
schöner kann ich es einfach nicht sagen.

Also musste alternativ eine Elster dran glauben,
die kann zwar keinen Blütensaft saugen,
fliegt aber sehr elegant herum
und ist im Gegensatz zu Petrus nicht dumm.

Diese Flugstudie ich zufällig hab´ geschossen
und das Ergebnis sehr genossen.
Denn solch ein Fotos gelingt nicht jeden Tag,
hoffe, dass es manch einer mag.