The Golden Park


Die Parkanlage vom Schloss Wilhelmsthal bei Calden nahe Kassel zeigte sich gestern von der goldenen Seite.

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NEUES vom bäumli


Foto-78a-(56)-neues-vomDie letzten Herbstblätter fallen und das Laub geht so langsam in ein Einheitsbraun über, aber mein Bäumli auf dem Dach hält mit saftigem Grün immer noch dagegen. Obwohl, ein paar „Altersflecken“ hat es schon bekommen was völlig normal ist, denn der Winter steht bereits vor der Tür. Ein paar, wenn auch wenige, Artverwandte gegenüber vom Bäumli präsentieren allerdings immer noch schöne Herbstfarben, die von dem Moos auf dem Dach einer Hütte noch verschönert werden. Wenn sich spektakuläre Veränderungen am Bäumli ergeben, werde ich euch sofort informieren, versteht sich.Foto-78a-(57)-neues-vom

ABSCHIED vom herbst


56-56a069-Abschied

35-c--(20)-AbschiedUm die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen überall.
Wie Blätter fallen draußen alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.Foto-59 (278)-web
Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
Ob draußen tost Vergänglichkeit,
50-50a015-AbschiedIm Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:
Die Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit.

Gerrit Engelke (1890~1980) deutscher Arbeiterdichter

56-56a043-Abschied

ohne SONNE keine WONNE


Na klar, schönes Wetter lockt den Opa vom Kamin und die Oma legt die Häkelnadel beiseite. Raus in die Natur, Sonne und Vitamin D tanken und die alte Minolta ruhig mal wieder herausholen um den Film, der sich schon seit der Taufe des Enkelkindes in der Kamera befindet, endlich einmal vollzuknipsen. Aber nun Scherz beiseite. Schönes Wetter mit Sonnenschein aktiviert das Gemüt und man geht gut gelaunt in den Tag. Und die Fotos werden bei Sonnenschein natürlich immer brillant, aber mit einigen Ausnahmen. Das Sprichwort „wo Licht ist, ist auch Schatten“ ist eines dieser Ausnahmen. Architekturaufnahmen z. B. sind bei extremer Sonne absolut ungeeignet, Landschaftsmotive schon. Bei dem heutigen wechselhaften Wetter erinnerte ich mich an eine alte Sumpfeiche, die bestimmt seit mehr als 200 Jahren bei Bad Emstal (Nordhessen) gedeiht. Ich habe sie in Vergangenheit schon mehrfach fotografiert und auch gepostet, aber das heutige Wetter verführte mich zu einer kleinen Foto Tour. Kaum hatte ich das Ziel erreicht, zogen allerdings wieder dunkle Wolken auf, aber ich gebe nicht so schnell auf. Nach gut einer halben Stunde blinzelte die Sonne zwischen einigen Wolken hervor und ich bekam die Lichtverhältnisse, die ich mir sehnlichst gewünscht hatte.

Foto-78a-(19)-ohneSonne
Hier wird der Vordergrund von der Sonne aufgehellt und die Kontraste sind nicht mehr so stark. Ich bin stolz auf meine Kamera, die das trotz immer noch extremer Lichtverhältnisse geschafft hat. Da die Sonne etwa 45° vorne links stand (eine Fast-Gegenlicht-Aufnahme), bildet sie zusätzlich schöne dunkle Bereiche, die den Kontrast hervorheben. Ich würde sagen, diese Aufnahme ist gelungen.
Foto-78a-(18)-ohneSonne
Dieses Foto ist eigentlich wertlos. Der Vordergrund ist „abgesoffen“ und der Himmel „ausgefressen“ wie man im Fotojargon sagt. Das menschliche Auge kann extreme Kontraste weitaus besser verarbeiten, als Filmmaterial oder Bildsensoren. Daher haben wir Motive manchmal völlig anders in Erinnerung, als es das Foto darstellen kann und schieben die fotografischen Misserfolge gerne auf die Kamera, die aber nichts dafür kann.
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Und hier dieses kleine Wunder der Natur noch einmal in voller Pracht.

 

BUNTER wald


Der du die Wälder färbst,
Sonniger, milder Herbst,
schöner als Rosenblühn
Dünkt mir dein sanftes Glühn.

Ferdinand von Saar (1833~1906)
österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Lyriker

Foto-77f-(10)-bunterWald