Kunst & Technik


Foto-85e-(52)-KunstSelbst aus einem verzinkten Balkongeländer kann man ein kleines Kunstwerk schaffen. Struktur und Ornamente kommen hier bei näherer Betrachtung dominant zum Vorschein. Den Hintergrund (Detail des Nachbarhauses) habe ich diffus gehalten um nicht vom Hauptmotiv abzulenken.

Das ist eigentlich ein Zufallsschuss, denn ich wollte ursprünglich eine kleine Spinne, die auf dem Geländer herumkrabbelte, fotografieren. Als ich die Kamera hob, hat sie sich schnell verdrückt und somit blieb nur das Geländer ohne Spinne übrig, zur Freude der Blogger, die unter Arachnophobie leiden.

Wir haben übrigens einen herrlichen Blick in die Umgebung. Im Hintergrund sieht man sogar das Hohe Gras, Kassels höchste Erhebung (614 m über NN). Leider stört dieses nicht gerade attraktive Haus gegenüber. Aber man muss es schließlich auch nicht anschauen. 😉

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Gedanken eines Piepmatzes


„Schönes Plätzchen! Hoffentlich gibt´s hier keine Zecken.“Foto-85e-(35)-Gedanken

„Doch doch ein bissl langweilig, also schaue ich mich mal um.“Foto-85e-(36)-Gedanken

„Wenn ich doch nur an die Saatkörner dort oben rankäme ohne mich zu verheddern.“

„Vielleicht gibt´s dort hinten auch was picken.“Foto-85e-(39)-Gedanken

„Ei, du da hinten. Beobachtest du mich ständig, oder was geht ab, Alter?“Foto-85e-(40)-Gedanken

Ansichten zur Hitzewelle


Kakteen lieben Hitze und ihre Blüten gedeihen prächtig.Foto-82e-(48)-Ansichten

Hunde haben bei Hitze extrem zu leiden. Frauchen oder Herrchen sollten mit Ihnen nicht gerade auf heißem Asphalt spazieren gehen und sie lieber im schattigen Garten verweilen lassen.Foto-82e-(45)-Ansichten

Unserem Gartengeier macht die Hitze überhaupt nichts aus, denn er hat ein metallisches Federkleid und das kühlt sowieso.Foto-85e-(22)-Ansichten

Auch Wanzen pfeifen auf die Hitze. Sie stinken immer, egal ob kalt oder heiß.Foto-85e-(28)-Ansichten

Und was unternimmt der Mensch an einem heißen Tag? Er sollte sich nicht anstrengen, viel trinken und abkühlen.Foto-76d-(41)-Ansichten

Und was mach´ ich? Ich glaube, ich mache mal Hitzefrei bevor ich noch Halluzinationen bekomme. Heute Morgen haben wir alle Fenster aufgerissen, stundenlang gelüftet und dann Vorhänge zu und die Fenster geschlossen. Im Moment halten sich in der Wohnung so um die 26°C. Foto-80d-(06)-AnsichtenDas geht eigentlich noch, zumal auch alle Ventilatoren laufen. Wenn es nachher und morgen nicht auszuhalten ist, hätte ich noch einen Handventilator bereit. 2-3 Minuten ins Gesicht gehalten wirkt ½ Stunde. Was auch hilft ist kaltes Wasser über die Handgelenke im Pulsbereich laufen lassen. Kühlt Arme und auch den Oberköroper etwas ab. Wenn alles überhaupt nichts hilft, könnte man sich auch kurz kalt abduschen, ggf. mehrmals am Tage. Aber was jammere ich, denn im Moment (13.30 Uhr) sind es draußen erst 28 °C, aber gegen Abend sollen es 34 werden, morgen sogar 37 °C und in gewissen Regionen soll die 40-Grad-Marke überschritten werden. Jeder muss da irgendwie durch. Was bleibt einem auch anderes übrig!

Unsere kleine Welt in einer Blase


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Gestern fotografierte ich Seifenblasen im starken Kontrast zum grauen Himmel. Eine Blase flog hastig unter das Dach und spiegelte Balkonien, unsere Straße und die Nachbarhäuser wider. Der weiße Fleck bin ich im Unterhemd. Ein weißes Unterhemd trage ich aber nur bei heißem Wetter zu Hause. Ich finde es schrecklich, wenn Männer auf der Straße in weißen Unterhemden herumlaufen. Ein schwarzes Muskelshirt geht ja noch, vorausgesetzt man ist schlank und hat Muckis. 😉

Ich mag Insekten


Insekten bilden die Lebensgrundlage von Mensch und Tier. Jeden Tag sterben Insektenarten aus und Aussterben heißt, dass es sie nie mehr geben wird. Jeder kann Präventivmaßnahmen gegen das Insektensterben einleiten, auch wenn man keinen Garten hat oder keine Felder bestellen muss. Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt und wenn jeder Einzelne nur eine winzige Kleinigkeit für Insekten tut, ist das in der Summe viel. Bedenke: „Erst sterben die Insekten und dann der Mensch“. Und was ist dein Beitrag für die Erhaltung der Insektenarten?

Foto-85d-(47)-ich-magMeine Familie und ich tun etwas. Z. B. haben wir ein Insektenhotel auf Balkonien und dort wachsen auch Pflanzen, die Insekten bevorzugen. Wir kaufen überwiegend Bio-Lebensmittel, die nicht mit Glyphosat verseucht sind und befreien Bienen & Co. wenn sie sich mal im Wintergarten verirren. Unser üppiger Vorgarten ist auch sehr insektenfreundlich bestückt. Sicher, das ist nicht viel, aber besser als eine Gleichgültigkeit walten zu lassen.

Ich habe heute von der kürzlich fotografierten Hummel einen Abzug in 30×45 cm machen lassen. Ich werde es nicht irgendwo an die Wand hängen, wo man achtlos vorbeigeht, sondern zeige es jedem, der uns besucht. Sicherlich kein direkter Beitrag zur Erhaltung dieser Spezies, aber indirekt schon, denn vielleicht erwecke ich beim Präsentieren dieses Fotos das Interesse und rege zum Nachdenken an.

Schlechtwetter-Aufheiterungsfoto


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So sah es bei uns noch vor ein paar Tagen aus. Gestern und heute allerdings Regen, Sturm und Unwetter.

Etwa 280 sturmbedingte Einsätze allein in Stadt und Landkreis Kassel zählte die Feuerwehr bis Sonntagabend. Die Polizei meldete für Nordhessen insgesamt 200 Einsätze. Dabei handelte es sich überwiegend um teilabgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste sowie vom Wind umgewehte Schilder und Werbetafeln. Ein Überblick über die Schadenshöhe ist auch am Montag noch nicht möglich gewesen. Das gilt ebenso für zahllose Garten- und Grundstückbesitzer, deren Hab und Gut möglicherweise in Mitleidenschaft gezogen wurden (Quelle HNA).

Und wenn es so weitergeht, könnte es bald so aussehen:

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Der Gruselwald auf der Dönche


Foto-85d-(00)-derGruselOberhalb der Dönche, einem Naturschutzgebiet in Kassel, erhebt sich ein kleiner Eichenwald. Er ist ein beliebtes Ziel um zu verweilen und die Natur zu genießen. Insbesondere durch das noch vorhandene Frühlingsgrün strahlt dieses Waldstück sehr angenehme und intensive Farben aus. Aber aufgepasst, bei näherer Betrachtung ist nicht alles so, wie es scheint. Ich habe mich dort gestern mit meiner DSLR auf die Pirsch gemacht und einige unheimliche und mystische Details entdeckt, was die Erholungssuchenden natürlich nicht davon abhalten sollte, diesen herrlichen Ort zu besuchen und vielleicht sogar durch die Dönche zu wandern. Man muss aber auch gut zu Fuß sein, denn es sind einige nicht unerhebliche Höhenunterschiede zu bewältigen.

Den Eintritt zum Gruselwald gewährt nur ein mystisches Tor. Der Eintritt ist allerdings frei. 😉Foto-85d-(17)b-derGrusel

Kratzspuren an den Baumrinden – woher mögen die wohl kommen?

Hier wachsen sogar Öko-Topflappen.Foto-85d-(09)-derGrusel

Versteinerte Füße eines Brachiosaurus?

Wurmartige Reptilien aus der Urzeit.

Geheime Baummalereien.Foto-85d-(19)-derGrusel

Tarnung ist alles um seltene Pflanzen zu entdecken, wie die Pusteeichenblüte.

Und dann habe ich ihn entdeckt, den Dämon von der Dönche. Er war nicht leicht zu finden, weil er sich gerne in abgestorbenen Baumstämmen versteckt. Aber vor meiner Kamera hatte er keine Chance.

Durch Anklicken der zusammengefassten Fotos werden sie größer und schärfer.