Rosensonntag (1)


Heute ist hier bei uns in Nordhessen vielleicht der letzte warme Sonnentag. Also machte ich mich auf in den Rosengarten von Bad Emstal. Kaum war ich angekommen und durch das Eingangstor geschritten, hörte ich in der Ferne eine Stimme: „Bitte, küss mich, ich habe lange genug geschlafen“.

Upps, das konnte nur Dornröschen sein, also versuchte ich, mit meiner Kamera das Rosengestrüpp niederzuschlagen um mir einen Weg zu ihr zu bahnen, denn ich hatte ja kein Schwert dabei. Dann hörte ich die Stimme erneut: „Nein, mein Lieber, du bist zu alt. Schicke mir bitte einen jungen Prinzen. Du kannst ihn ja auf Facebook für mich suchen“. Das habe ich natürlich überhört, denn so alt bin ich nun auch wieder nicht und zu guter letzt habe ich mich auch noch an den Rosendornen verletzt. Foto-86d-(59)-Rosensonntag„Möge Dornröschen nun bis in alle Ewigkeit schlummern und einen Prinzen suche ich schon gar nicht, weil ich ja ohnehin nicht bei facebook bin“, dachte ich mir. Also setzte ich meine Kamera in Bereitschaft und machte mich, wie ursprünglich auch geplant, auf Motivsuche in diesem herrlichen Rosengarten (Fortsetzung folgt).

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Nostalgie im Wohnzimmer


Foto-86d-(51)b-Nostalgie

Foto-86d-(52)-NostalgieHier ist sie, meine alte (neue) Edison-Lampe. Ich finde es faszinierend, wie alte und neue Technik heutzutage kombiniert werden kann. Natürlich hat diese Lampe dank LED-Technik nur 4 W, entspricht aber einer herkömmlichen Leuchtstärke von 40 W. Da kann man sie ruhig einmal tagsüber an dunklen Novembertagen anknipsen ohne nennenswerten Strom zu verbrauchen. Angenehm ist auch das warme Licht, was in den „Anfangsschuhen“ der LED-Entwicklung noch nicht möglich war. Die ersten LED-Lampen hatten ein kaltes unnatürliches Weißlicht.

Thomas Alva Edison (* 11. Februar 1847 in Milan, Ohio; † 18. Oktober 1931 in West Orange, New Jersey) war ein US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Elektrizität und Elektrotechnik.

Gib Dampf Papa


Foto-86d-(33)c-dampfTja, das ist sie, meine Dampfmaschine (-Walze), die heute noch existiert, aber mittlerweile dauerhaft als Dekoration ihren Platz im Regal gefunden hat. Sie ist noch voll funktionsfähig und der Kessel wird mit Trockenbrennstoff beheizt. Vor gut 35 Jahren habe ich sie mir zu Weihnachten schenken lassen. Ich konnte es nicht fassen, als ich sie auspackte, denn meine Frau hatte tief in die Geldbörse greifen müssen. Ich war beim Auspacken dermaßen begeistert, dass ich bis spät in die Nacht damit spielte und dampfte. Das hielt das wertvolle Gerät leider nicht aus, weil das Material ermüdete und der Kessel undicht wurde. Ein Schock und den Missmut meiner Frau musste ich zusätzlich über mich ergehen lassen. Gleich nach Weihnachten habe ich sie reklamiert und so getan, als könnte ich nichts dafür, dass sie nicht mehr funktionierte. Der Hersteller war kulant und schickte mir einige Zeit später eine Nigelnagelneue. Als ich die dann auspackte, war die Freude noch größer, denn sie hatten mir anstatt der einfachen die Edelversion (Vollmessing) geliefert.
Foto-86d-(33)b-dampfIch wälzte mich vor Freude mit Frau und Dampfmaschine auf dem Teppich herum. Als meine Euphorie so langsam abebbte, unternahm ich mit meiner kleinen Tochter (damals ca. 4 Jahre alt) ein Wettrennen quer durch das Wohnzimmer. Zunächst war meine Dampfmaschine schneller, aber dann – als der Wasserdruck nachließ – holte ihre kleine batteriebetriebene Lok auf. Das war ein ständiges Hin und Her und manchmal siegte sogar meine Dampfwalze zur Freude meiner kleinen lockigen Tochter. Sie kann sich heute noch an dieses herrliche Ereignis erinnern, das ihr und auch dem Papa enorme Freude bereitet hatte.

Wettbewerb der Hässlichkeiten


Warum immer nur die Schönen, Dürren und vom Photoshop optimierten Models an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen lassen. Hier bekommt ihr exklusiv außergewöhnliche Individuen zu sehen, die auch ihre Existenzberechtigung haben. Sie sind vor allen Dingen nicht künstlich verschönert und präsentieren somit ihre unverfälschte Hässlichkeit. Du kannst nun abstimmen, welche Kreatur du am hässlichsten findest und das Ergebnis werde ich gerne morgen posten. Und nun viel Spaß beim Betrachten und Entscheiden, was vielleicht doch nicht ganz so einfach ist, denn manche sind so hässlich, dass sie wiederum schön wirken. Bitte vermeide also möglichst solche Bewertungen wie „sooo süß“ oder „niedlich“, denn es kommt ausschließlich darauf an was du als „hässlich“ empfindest. „Kitschig“ geht aber auch noch. 😉

Foto-86c-(80)-Wettbew

(Die zusammengefassten Fotos kannst du anklicken. Sie werden dann größer und du kannst die Numerierung besser erkennen)

Sieg über die Plagegeister


Foto-86c-(50)-SiegImmer wieder diese Essigfliegen, die nerven. Wir achten schon darauf, dass wir keine Nahrung für diese Minifliegen herumliegen lassen und wickeln Speisereste immer sofort in Zeitungspapier ein, um ihnen keine Basis für die Vermehrung zu bieten. Dennoch schwirren sie überall im herum. Natürlich haben wir mehrmals versucht, ihnen den Garaus zu machen, wie z. B. Essigwasser oder Weißwein in ein Glas zu füllen. Sie scheinen aber sehr wählerisch zu sein und bevorzugen andere Nahrung. Doch jetzt haben wir ihn entdeckt, den ultimativen Essigfliegenkiller, und zwar einen alten verdorbenen Essig. Der riecht fürchterlich, aber die Fliegengeschmäcker sind offensichtlich auch verschieden. Ab mit dem alten Essig in ein Glas, etwas Wasser drauf und einen Tropfen Spülmittel. Das hat gewirkt, wie man sieht in der Hoffnung, dass die Kleinen einen angenehmen und kurzen Essigtod hatten. 😉Foto-86c-(51)-Sieg

Wesenbefall auf Balkonien


Foto-86c-(42)-WesenbefallSicherlich haben viele von euch im Garten oder auf Balkonien mit Schädlingen zu kämpfen. Nacktschnecken, Blattläuse & Co. treiben vielerorts ihr Unwesen und schädigen die geliebten Blumen und Pflanzen.Foto-86c-(43)-Wesenbefall
Unser Balkon ist mit vielerlei Gewächsen bestückt und heute bei dem Regen hat sich wohl ein eigenartiges Wesen versucht einzunisten. Es ist ein dickbäuchiges Kartoffelmonster. Obwohl es ziemlich behäbig wirkt, ist es äußerst flink. Folgedessen konnte ich es zwar mit der Kamera erwischen, aber leider nicht fangen.Foto-86c-(44)-Wesenbefall
So als wollte es mich auch noch verhöhnen, hat es von einer Lauchzwiebel eine Mütze geklaut und sie auf dem kleinen Kopf platziert. Doch irgendwann rächen sich Unverschämtheiten von alleine und irgendwann ist der Geduldsfaden gerissen. Und so war es dann auch, als sie sich in unserer bepflanzten Wanne platzierte, griff blitzschnell eine Dämonenhand zu und schnappte sich diesen Unhold. Da nützte auch das Gejammer und das Spucken mit Kartoffelwasser nichts, denn der Dämon war stärker. Danach wehte eine Welle der Erleichterung über Balkonien.

Und was sagt uns diese Geschichte?: Es ist manchmal von Vorteil, Verbündete zu haben, auch wenn es Dämonen sind, solange diese nicht von einem selbst Besitz ergreifen. 😉Foto-86c-(47)-Wesenbefall

(Die Fotos sind übrigens keine Collagen. Sie wurden auch nicht bearbeitet und alle mit einem 50mm-Objektiv und Blende 1,8 geschossen)