Aber bitte mit Farbe


Ich bevorzuge und liebe die Farbfotografie, muss allerdings zugeben, dass man heutzutage von vielen bunten Bildern übersättigt ist und ich kann nachvollziehen, wenn sich manch einer wieder nach einem klassischen nostalgischen Schwarz-Weiß-Foto sehnt.

Bei einem Schwarz-Weiß-Foto hingegen wird das Auge des Betrachters nicht von dominierenden Farben und bunten Strukturen abgelenkt und kann sich somit besser auf das Haupt-Motiv selbst konzentrieren. Natürlich will man bei einer Wildblumenwiese die Farben genießen und bei einem Sonnenuntergang die rote Sonnenscheibe. Aber Portraits, Menschen oder Architektur z. B. sind in der Schwarz-Weiß-Fotografie oftmals aussagefähiger. Letztendlich ist es natürlich Ansichtssache, welches Art der Fotografie einem gefällt oder nicht.

Entscheidend ist aber das Motiv selbst, ob es in Farbe oder in Schwarz-Weiß besser wirkt. Ich habe daher hier mal 3 Beispiele gegenübergestellt, von einem Kegelverein, der einen Strandbesuch abstattet, einem netten Nager und der berühmten bunten Treppe aus meiner Nachbarschaft. Ihr könnt nun selbst eure Meinung bilden und sie auch gerne hier kommentieren.

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Auf der Suche nach ERWIN


Ihr erinnert euch sicherlich an meinen Hauswurm ERWIN. Und wer ihn noch nicht kennt, kann – wenn er möchte – in das Suchfeld auf der rechten Seite dieses Blogs “ ERWIN“ eingeben und schon kommt eine Auflistung aller ERWIN-Ereignisse.

Nachdem ich ERWIN am Weiher im Habichtswald ausgesetzt hatte, schaute ich gestern noch einmal nach, ob er dort noch verweilt und ob er sich an diesem schönen Ort auch wohl fühlt. Dann der Schock:

ERWIN war nicht mehr da, aber wo ist er nur?

Ich machte mich unverzüglich auf die Suche und bin extra in Rothenburg o.d.T. auf einen hohen Kirchturm gekraxelt, obwohl ich an Höhenangst leide. Von oben schoss ich diese Aufnahme in der Hoffnung, Erwin zu finden, der vielleicht an einer Stadtführung teilnimmt, oder sich an Mülleimern labt.

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Ich habe natürlich auch in den Katakomben von Rothenburg o.d.T. nach ERWIN gesucht, obwohl es dort sehr dunkel und gruselig war.

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Selbst seine Tante, die Raupe WALTRAUT macht sich mittlerweile Sorgen und hofft zusammen mit mir, dass ich ERWIN bald finde um zumindest zu wissen, dass er noch wohlauf ist.50-50a027-Erwinsuche-web

Ich konnte ERWIN  nirgends finden, aber vielleicht hatte ich ja auch nur die falsche Brille auf und konnte ihn daher nicht entdecken. Raupe WALTRAUT und ich wollen daher nicht hoffen, dass ERWIN etwas Schlechtes widerfahren ist und dass er vielleicht nicht doch von einem hungrigen weißen Pudel gefressen wurde, denn solche weißen Pudel, die gerne Dosenware wegschlabbern, fressen vielleicht auch Würmer. Aber vielleicht hat ERWIN ja im letzten Moment noch die Kurve gekriegt.Foto-62b-(39)ca-Erwinsuche-web

Also, liebe mitleidenden Blogger, drückt mir und ERWIN einfach die Daumen, dass die Geschichte – wie in jedem Märchen – ein gutes Ende nimmt und wir am Ende alle sagen können „… und wenn ERWIN nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch …“ 😀

Licht und Schatten


Jeder kennt ihn,
den extremen Schlagschatten, wenn die Sonne scheint.

Weiß doch eigentlich auch jeder:
Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Nun gut, schöne Aufnahmen macht man eben gerne bei Sonnenlicht. Da leuchten die Farben intensiv und es ergeben sich interessante Kontraste.

Manchmal ist die Sonne jedoch hinderlich, insbesondere bei Architekturaufnahmen. Hier ist ein leicht behangener Himmel von Vorteil, weil er eben keine starken Schatten bildet:

Siebenbergen


So, wie angekündigt möchte ich euch jetzt mit einer Fotoserie von der wundervollen Blumeninsel „Siebenbergen“ in der Karlaue, Kassel, belästigen.
http://regiowiki.hna.de/Siebenbergen
Das Frühjahr hat ja erst begonnen und die Blumenzeit steht ja auch erst in den Startlöchern. Dennoch haben es die Landschaftsgärtner und und -Gärtnerinnen – wie jedes Jahr – geschafft, mit unermüdlicher Intensität unzählige Blumen zu pflanzen, um den Namen „Blumeninsel“ weiterhin gerecht werden zu können. Aber nun schaut einfach selbst:

Schon der Eingangsbereich kann sich sehen lassen.

Auch um die Insel herum ist nicht nur ein Blick wert.

Relaxen kann man auf Wiesen und in Hütten.

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Der Schöpfer, der Herr Hentze, hat damals wirklich ein Meisterwerk geschaffen, was nicht nur Kasseler Herzen erfreut.

Es schein sogar unter den Graugänsen Blumenliebhaber zu geben

 

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Irgendwie ist sogar das Unkraut auf dieser Insel interessant.

 

Nicht nur wundervolle Blütenbäume und Sträucher, sondern auch mystische Bäume ergänzen die Vielfalt der Insel.

Die Gelassenheit der Gänseeltern ist – wie bei uns Menschen auch – von der Anzahl der Kinder abhängig.

Ein echtes Feuerwerk der Blüten. Es lohnt sich, die Insel auch zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu besuchen, da sie permanent ihr Gesicht verändert.Foto-62c-(20)-Siebenbergen