da bahnt sich was an


Die heißen Tage sind vorbei. Heute sind angenehme Temperaturen um die 20 °C eingetreten – welch ein Wunder – und die nächsten Tage soll es auch so bleiben. Allerdings, alles hat Vor- und Nachteile. Vorteile: Wir schwitzen nicht mehr so viel. Nachteile: Ein Ungeheuer, der europäische Godzilla ist aus dem Leiselsee bei Baunatal aufgetaucht, in dem er sich die letzten Wochen abgekühlt hat. Hoffentlich bleibt er dort und nähert sich nicht unserem kleinen Ort, der unweit vom Leiselsee liegt und richtet dort kein Unheil an. Unser Bürgermeister hat bereits entsprechende Schutzmaßnahmen angeordnet, aber ob die gegen die geballte Kraft eines Ungetüms etwas nützen?

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die „WASSERBÜFFEL“ vom glockenborn


Foto-80b-(61)-dieWasserNahe Bründersen (Nordhessen) gibt es ein Naturschutzgebiet mit einigen Seen und Wiesen (ich berichtete bereits darüber). Dort tummelt sich viel Federvieh aber auch eine ganze Herde „Wasserbüffel“. Der aufmerksame Betrachter hat natürlich sofort erkannt, dass es keine Wasserbüffel sind, sondern Gallowayrinder, die sich lediglich abkühlen wollen. Heute hat nämlich das Wetter so richtig zugeschlagen mit sommerlichen Temperaturen so um die 25 ° C. Ein herrlicher sonniger Pfingsttag, den sicher viele in der freien Natur genossen haben. Natürlich folgen noch weitere Eindrücke von meiner heutigen Fotosession.Foto-80b-(62)-dieWasser

TROUBLE auf dem bugasee


Der Bugasee ist ein Naherholungsgebiet nahe der Karlslaue, Kassel. Dort gibt es neben Badebereiche und Sandstränden auch einen Naturschutzbereich in dem sich unzählige Vögel tummeln. Heute war dort echt was los. Es war ein ständiges Anfliegen und Abhauen.

Auch der Graureiher zeigte sich wieder und beanspruchte sein Gebiet, in dem er jeden Vogel vertrieb. Allerdings hatte er die Rechnung ohne ein Grauganspärchen gemacht, das zum Schutz ihrer Küken es mit jedem aufnehmen würde.

Als der Graureiher es absolut nicht einsah, sein Revier zu verlassen, griffen die Gänse an.

Das war selbst für den wesentlich größeren Reiher zu viel und er wurde in die Flucht geschlagen. Da nützte ihm selbst sein langer und spitzer Schnabel nichts.

Geschafft, die Gänseeltern waren erfolgreich und haben zusammen mit ihren Küken das sichere Ufer erreicht.

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Aber Gänseauge sei wachsam, denn einem grauen Reiher ist vielleicht nicht wirklich zu trauen.

STILL ruht der see


Ein Flüstern nur, du hörst es kaum.
Der Abend naht, nun senkt sich nieder
Auf die Natur ein süßer Traum.
Still ruht der See! Durch das Gezweige
Der heil’ge Odem Gottes weht.
Die Blümlein an dem Seegestade,
Sie sprechen fromm ihr Nachtgebet.
Still ruht der See! Vom Himmelsdome
Die Sterne friedsam niedersehn.
O Menschenherz, gib dich zufrieden,
Auch du, auch du wirst schlafen geh´n!

Heinrich Pfeil (1835~1899)
deutscher Komponist, Redakteur und Musikschriftsteller

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