halloween marke EIGENBAU


So, geschafft, mit unermüdlicher Intensität haben meine Frau und ich unser Halloweenwerk geschaffen. Zugegeben, die Frau hatte mehr Arbeit. Dann die Dämmerung abgewartet und ab in den Garten. Einen würdigen gruseligen Platz gesucht und mehrere Fotos geschossen. Dieses hier hat uns am besten gefallen:foto-68b-59c-halloween-eigenbau
Und bei der Gelegenheit habe ich auch noch eine kleine Pilzkolonie auf den Sensor gebrannt, bevor sie die veganen Feldmäuse vollends verzehren 🙂foto-68b-58-halloween-eigenbau

herbstliches HALLOWEEN


Für was der Typ auf dem Fenster meines Arbeitszimmers alles herhalten muss, der arme Kerl. Für Halloween passt er allemal. Und bitte verurteilt ihn nicht aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes, denn er ist eigentlich ganz lieb und hat innere Werte 😀 Ich wünsche euch ein fröhliches Halloween und verkleidet euch möglichst nicht als Gruselclown, denn das könnte zu Missverständnissen führen 😉 Heute Abend poste ich noch einen selbst gemachten Grusel-Kürbis. Hier hat meine Frau wieder einmal ihre Kreativität walten lassen.foto-68b-52b-web

 

edel, aber unmusikalisch


Ich bin ja nur kein spezialisierter Tierfotograf, der wochenlang beobachtet und stundenlang auf das richtige Motiv wartet. Ich bewundere diese „Kollegen“, aber dazu fehlt mir bei weitem die Geduld und diese Fotografen bewegen sich ohnehin in einer anderen Liga. Dennoch liebe ich Tiere und Natur und mein Herz schlägt höher, wenn ich auch einmal ein besonderes Tiermotiv in der freien Natur entdecke. Heute war so ein Tag. Durch einen kurzen Blick aus dem Fenster offenbarte sich mir eine Elster, die eigentlich sehr scheu ist, und hüpfte auf dem bepflanzten Vordach herum. Blitzschnell riss ich meine Kamera mit Tele aus der Fototasche, aber es war schon zu spät. Wirklich zu spät? NEIN, denn sie flog in einen von Herbstfarben nur so strotzenden Baum und da erwischte ich sie gerade noch, bevor sie mich durch die Scheibe entdeckte und davonflog. Also ich finde, eine Elster ist ein ästhetisches und edles Tier, aber vom Singen herrlicher Vogelmelodien hat sie absolut keine Ahnung mit ihrem unangenehmen Gezetere. Die Evolution wird sich aber schon etwas dabei gedacht haben. So, und jetzt SKYRIM.
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(Es war leider arg dunkel und schattig im Baum. Da machte sich bei ISO 900 schon ein leichtes Bildrauschen bemerkbar. Meine Nikon D300s verkraftet das, aber wenn ich die geholt hätte, hätte sich das Motiv bereits verabschiedet. Hier die weiteren technischen Daten: Nikon 1 V2 – 1/500 Sek. – F/5,6 – minus 1,7 LW – Mehrfeldmessung – Brennweite 445 mm bei KB)

HERBSTLICHE eindrücke (5)


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Die Bäume steh ´n der Frucht entladen,
Und gelbes Laub verweht ins Tal;
Das Stoppelfeld in Schimmerfaden
Erglänzt am niedern Mittagsstrahl.
Es kreist der Vögel Schwarm und ziehet;
Das Vieh verlangt zum Stall und fliehet
Die magern Aun, vom Reife fahl
(aus „DER HERBSTGANG“ von
Johann Heinrich Voß)

ACHTUNG Parkrüpel unterwegs


foto-68b-45-parkrupelHeute hat mich einer zugeparkt; einfach nur rücksichtslos, solche Leute. Na ja, dankt meinem Abstandsmelder konnte ich mich mit Rangieren im cm-Bereich aus der Parklücke unbeschadet buxieren. Allerdings war das Aufsetzen meines Drahtesels umständlich, zumal ich von meiner Fahrradtour so ziemlich ausgepowert war und da war der Ärger über diesen Egoisten nicht unerheblich. Was soll ´s, es gibt schlimmeres und ich habe mich inzwischen auch schon wieder beruhigt. Jedenfalls war es heute eine herrliche frische Herbstluft, bewölkt, aber kein Regen und Temperaturen so um die 12 Grad C. Nach 2 Stunden strammer Dauerbelastung habe ich hier vor der Orangerie erst einmal meine Banane verzehrt und euch diese Panoramaaufnahme mitgebracht.foto-68b-44-parkrupel

oh schreck im WALD


49-49b068-schreck-waldEs lebt ein Ries‘ im Wald,
der hat ein Ohr so groß,
wenn da ein Donner schallt,
ist’s ihm ein Jucken bloß.
Er macht so mit der Hand,
als wie nach einer Hummel
sein eigenes Gehrummel
49-49a086b-schreck-walderschreckt das ganze Land.
Und kommt die Regenzeit,
dann schläft er, und es wird
aus seinem Ohr ein Teich,
und dort sitzt dann der Hirt
und tränkt dran seine Schaf;
doch manchmal dreht, o Graus,
der Ries‘ sich um im Schlaf
und dann ist alles aus.
(„Waldmärchen“ von Christian Morgenstern)

ein Blatt wollte fliegen


Schon als ich zur Welt gebracht
war ich am Ast fest angebracht.
So mancher Sturm hat an mir gezerrt.
Regen wurde über mir entleert.
Die Sonne brannte auf mich nieder.
Die Vögel sangen mir ihre Lieder.
Doch ich blieb an meinem Platz gefangen
konnte nicht in die Freiheit gelangen.
Da kam ein seichter Wind
und nahm mich mit geschwind.
Ich fühlte Glück dabei
denn endlich war ich frei.
Sanft landete ich auf weichem Boden.
Endlich war ich mal hoch geflogen.
(aus dem Gedicht von der Liebeshektikerin)

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