jeder tag beginnt erneut


42-42b099-jederTag

Ein neues Leben kannst du nicht anfangen,
aber täglich einen neuen Tag.

Sagte einst Harry David Thoreau (1817~1862)
US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph

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fake oder doch nicht?


Nach den windigen und eiskalten Tagen sind heute wieder frühlingshafte Temperaturen eingekehrt. Ob der Frühling nun wirklich sein Treiben entfaltet, halte ich eher für ein fake, denn das Wetter hat uns in der letzten Zeit ganz schön veräppelt. Schauen wir mal.

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lang´ ist´s her


Es ist schon eine Weile her (da gab´s noch kein Internet) da hat der Putetet einige Foto zusammengestellt und vor größeren Gruppen DIA-Shows veranstaltet. Meistens hat er sie in Vereinen oder in der Familie präsentiert. Heute wäre das undenkbar in der kurzlebigen Zeit von Internet, der Notebook und Smartphone. Ich glaube auch nicht, dass heutzutage noch jemand die Geduld aufbringen würde, in einem abgedunkelten Raum ca. 1 Stunde Fotos anzugucken. Die Einschlafquote wäre vermutlich enorm hoch auch wenn der Vorführer versucht, die Betrachter mit lustigen Sprüchen und Kommentaren wach zu halten. Früher war so ein DIA-Vortrag aber schon der Knaller und wurde bis auf wenige Ausnahmen gerne angenommen. Ich habe damals insgesamt 4 DIA-Vorträge erarbeitet mit gut 800 Fotos. Nun bekommt nicht gleich einen Schrecken, denn ich werde euch natürlich nicht alle 800 Bilder präsentieren, aber so in einigen Abschnitten eine gewisse Auswahl. Ich möchte euch ja nicht langweilen damit meine Likes auch noch in Minus rutschen. Mein erster Vortrag war „Motive vor der Haustür“ und hier ist schon einmal das erste Foto. Die größte Arbeit bei der Reproduktion war nicht etwa das Scannen selbst, sondern das Entfernen unzähliger Fussel und Staubkörnchen. Einige waren extrem hartnäckig, haben sich sogar in die Oberfläche der DIAs eingearbeitet und konnten nur mit dem Fotoshop entfernt werden. Und wer nicht weiß, wo meine Haustür steht, dem sei gesagt in einem kleinen Ort in Nordhessen bei Kassel. Also bis bald und einen schönen Restsonntag noch.

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spaziergang im SCHNEEMATSCH


Foto-79a-(54)-SpaziergangFrische Luft muss sein und daher ging´s heute trotz Tauwetter und Schneetreiben raus. Wegen des schlechten Wetters hatte ich verzichtet, meine Kamera mitzunehmen. Daher schoss ich nur einige Fotos mit dem Smartphone. Ärgerlich war das schon, denn es zeigte sich kurz eine herrliche Abendstimmung und da hätte ich mit der Kamera mehr draus machen können.

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Darf ich vorstellen?
Unser bombastisches Rathaus mit Bürgermeister

😉

 

russische KRINGEL gefällig?


Kurz nach der Wende wurden die Flohmärkte der alten Bundesländer mit einer Fülle von Waren, Hausrat und technischen Artikeln aller Art überschwemmt. Die Renner waren damals russische Nachtsichtgeräte, die man heute von anderen Herstellern zu moderaten Preisen bekommt. Auf dem Fotosektor wurden viele Kameras und Objektive angeboten, die für mich als NIKON-Fotograf allerdings nicht interessant waren. Dennoch schlenderte ich damals gerne über die Flohmärkte, die durch die neuen Waren vielleicht sogar etwas mehr Charme bekommen haben. Dann fiel mir so ein dickes schwarzes Rohr auf, das auf einem Fotostand lag. Ich schaute es mir genauer an und bemerkte, dass es ein riesiges Teleobjektiv war und zwar ein Spiegeltele mit einer Brennweite von 1.000 mm. AUE-II-a-03-russischeDas wäre als Ergänzung zu meiner damals noch analogen Ausrüstung durchaus interessant gewesen und 1.000 mm, wow, das entspricht ja einer 20-fachen Vergrößerung; sensationell dachte ich mir. Dennoch zögerte ich und verließ den Stand ohne etwas zu kaufen. Mein Interesse bemerkte wohl ein anderer Besucher, der mich mit einem russischen Akzent ansprach. Er erwähnte, die Dinger sind von der optischen Leistung her hervorragend. Man müsse nur in die Objektiv hineinschauen, ob die Spiegel rein sind und gut verbaut wurden. Das tat ich dann auch und ich kaufte das Riesenteil für 200,00 DM. Ungeduldig machte ich mich auf um das Objektiv zu testen und ich war beeindruckt von der Schärfe und Brillanz der Fotos. Ich postete bereits einige Fotos, die ich mit diesem Objektiv geschossen hatte. Hier sind noch zwei. Man sieht, dass man mit so einer großen Brennweite sogar im Nahbereich interessante Effekte erzielen kann. Beeindruckt hat mich auch das Buket und die Kringel, die sich bei Spiegelteles aufgrund des inneren Aufbaus zwangsläufig ergeben. Das Licht strahlt in das Objektiv, wird mit Spiegeln auf einen anderen Spiegel in der Mitte reflektiert und gelangt dann erst auf den Film. Das hat den Vorteil, dass die Spiegelobjektive sehr kurz, aber dafür dicker sind. AUE-II-a-22-russischeEgal, ich war damals begeistert und lief eine Zeitlang mit Stativ und den Tele herum. Für die Digitalfotografie wäre heute so ein Tele uninteressant, weil es keinen Bildstabilisator hat und sehr lichtschwach ist. Außerdem erreichen heutzutage einige Bridgekameras bereits an die 2.000 mm Brennweite, bei denen man allerdings von der optischen Leistung her gewaltige Abstriche machen muss. Dieses Foto hatte ich bereits gepostet. Der weit entfernte Bohrturm war mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen, aber das Russentele hat ihn mir schön nah herangeholt und sogar die Sonne vergrößert.63-63b052-russische