Kunst & Technik


Foto-85e-(52)-KunstSelbst aus einem verzinkten Balkongeländer kann man ein kleines Kunstwerk schaffen. Struktur und Ornamente kommen hier bei näherer Betrachtung dominant zum Vorschein. Den Hintergrund (Detail des Nachbarhauses) habe ich diffus gehalten um nicht vom Hauptmotiv abzulenken.

Das ist eigentlich ein Zufallsschuss, denn ich wollte ursprünglich eine kleine Spinne, die auf dem Geländer herumkrabbelte, fotografieren. Als ich die Kamera hob, hat sie sich schnell verdrückt und somit blieb nur das Geländer ohne Spinne übrig, zur Freude der Blogger, die unter Arachnophobie leiden.

Wir haben übrigens einen herrlichen Blick in die Umgebung. Im Hintergrund sieht man sogar das Hohe Gras, Kassels höchste Erhebung (614 m über NN). Leider stört dieses nicht gerade attraktive Haus gegenüber. Aber man muss es schließlich auch nicht anschauen. 😉

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Kirche in Hoof


Die Gemeinde der evangelischen Kirche in Hoof, heute ein Ortsteil von Schauenburg, gehört zu den evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Kassel-Land. An Stelle der ehemaligen Kirche (vermutlich aus dem 12. Jahrhundert) entstand die heutige neugotische Kirche. Sie liegt idyllisch am Burgberg und zumindest der Kirchturm sticht bei Fotos vom Ort deutlich hervor. Sie in voller Größe zu fotografieren ist schwierig, da sie von den Häusern eingeschlossen ist. Allerdings hätte ich da noch eine Winteraufnahme, die ich aber schon einmal gepostet habe und die nicht zu dieser Jahreszeit passt (ich möchte ja nicht, dass ihr friert, denn der momentage Wind ist kalt genug). Ich habe hier einige frühlingshafte Ansichten zusammengestellt. In dieser Kirche sind wir vor vielen Jahren getraut worden.

Wenn du die Fotos anklickst, werden sie größer und schärfer.

Weitere Infos zur Kirche. Den vollständigen Text findest du im Kommentar vom Pfarrer Heinemann:

„Die jetzige Kirche wurde 1890/91 im neugotischen Stil vom damaligen Landbaumeister Schuchard erbaut, der auch Kirchen in Altenbauna und Naumburg entworfen hat. Die Ähnlichkeit fällt auf. Er hatte in Hoof den wohl schönsten Bauplatz für eine Kirche zur Verfügung. Die alte Hoofer Kirche stammte aus dem Mittelalter und war immer wieder erweitert worden. Der Standort der Kirche war ein typischer Wehrkirchhof. Bis ca 1850 wird er noch als Friedhof genutzt worden sein, bis dahin wurde auch in der Kirche noch Angehörige der alten Hoofer Adelsfamilie v. Dalwig begraben. 1890 war die Kirche für den wachsenden Ort zu klein geworden. Der deutlich größere Kirchenneubau konnte finanziert werden und ca. 1910 wurde die Kirche noch um die angebaute Sakristei (mit darüberliegender Patronatsloge und darunterliegendem Heizungskeller) ergänzt. Ein besonderes Ausstattungsstück ist die große Orgel des Korbacher Orgelbauers Vogt, die vor einigen Jahren denkmalgerecht renoviert wurde. Bedenkt man, dass um diese Zeit auch für die Gemeinde ein stattliches neues Pfarrhaus mit Gemeinderäumen oben an der Korbacher Straße errichtet wurde, müssen im eher bescheidenen Dorf Hoof nicht unerheblich Gelder zur Verfügung gestanden haben. Ich denke, dass die Gutsherrnfamilie von Kiekebusch, die auch das Kirchenpatronat hatte und mit der Kasseler Industriellenfamilie Henschel verwandt war, hier wichtige Sponsoren für die Ausstattung der Hoofer Kirche waren.
Die Hoofer Kirchengemeinde hat zur Zeit rund 1700 Mitglieder und bildet zusammen mit der kleinen Gemeinde Elmshagen ein Kirchspiel, das von einem Pfarrer betreut wird. Mit den anderen Schauenburger Kirchengemeinde sind wir ein Gesamtverband und kooperieren auf verschiedenen Ebenen. Seit die Kirchenkreise Kassel-Land und Kaufungen zusammengelegt wurden heißt der Kirchenkreis übrigens Kirchenkreis Kaufungen.“

Man gönnt sich ja sonst nichts


Foto-85b-(38)-man-gönntAktuelles Foto von meinem Heimatort auf Leinen aufgezogen und gerahmt. Kostet bei „dm“ in der Größe 30×45 cm 26,95 € und man kann es gleich mitnehmen. Die Kapuze musste ich wegen dem kühlen Wind auf Balkonien aufziehen. Ich hoffe, ihr erkennt mich trotzdem. 😀 Foto-85b-(04)-Raps

Die einsame Bank


Foto-84e-(84)-die-einsameDas ist übrigens mein Heimatort Hoof (Gemeinde Schauenburg). Die unteren drei Fotos sind 30 Jahre alt und wurden von DIA-Positiven reproduziert. Die erste Aufnahme ist aktuell. Man sieht, wie der Zahn der Zeit die Landschaft verändert hat. Der Berg Schauenburg war damals sehr üppig. Später ist der Bewuchs durch verschiedene Einflüsse sehr in Mitleidenschaft geraten, aber in der Zwischenzeit hat die Natur das wieder weitgehend kompensiert.

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httSeite besuchenps://de.wikipedia.org/wiki/Schauenburg_(Schauenburg)