BLICK von balkonien


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Es ist gerade mal 5 Minuten her, da zeigte sich diese herrliche Lichtstimmung am Horizont.
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sieh´s mal positiv


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Obgleich die Welt ja, sozusagen,
Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich nicht abgeschafft.

So lange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.

Wilhelm Busch (1832~1908)
deutscher humoristischer Dichter und Zeichner

ohne SONNE keine WONNE


Na klar, schönes Wetter lockt den Opa vom Kamin und die Oma legt die Häkelnadel beiseite. Raus in die Natur, Sonne und Vitamin D tanken und die alte Minolta ruhig mal wieder herausholen um den Film, der sich schon seit der Taufe des Enkelkindes in der Kamera befindet, endlich einmal vollzuknipsen. Aber nun Scherz beiseite. Schönes Wetter mit Sonnenschein aktiviert das Gemüt und man geht gut gelaunt in den Tag. Und die Fotos werden bei Sonnenschein natürlich immer brillant, aber mit einigen Ausnahmen. Das Sprichwort „wo Licht ist, ist auch Schatten“ ist eines dieser Ausnahmen. Architekturaufnahmen z. B. sind bei extremer Sonne absolut ungeeignet, Landschaftsmotive schon. Bei dem heutigen wechselhaften Wetter erinnerte ich mich an eine alte Sumpfeiche, die bestimmt seit mehr als 200 Jahren bei Bad Emstal (Nordhessen) gedeiht. Ich habe sie in Vergangenheit schon mehrfach fotografiert und auch gepostet, aber das heutige Wetter verführte mich zu einer kleinen Foto Tour. Kaum hatte ich das Ziel erreicht, zogen allerdings wieder dunkle Wolken auf, aber ich gebe nicht so schnell auf. Nach gut einer halben Stunde blinzelte die Sonne zwischen einigen Wolken hervor und ich bekam die Lichtverhältnisse, die ich mir sehnlichst gewünscht hatte.

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Hier wird der Vordergrund von der Sonne aufgehellt und die Kontraste sind nicht mehr so stark. Ich bin stolz auf meine Kamera, die das trotz immer noch extremer Lichtverhältnisse geschafft hat. Da die Sonne etwa 45° vorne links stand (eine Fast-Gegenlicht-Aufnahme), bildet sie zusätzlich schöne dunkle Bereiche, die den Kontrast hervorheben. Ich würde sagen, diese Aufnahme ist gelungen.
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Dieses Foto ist eigentlich wertlos. Der Vordergrund ist „abgesoffen“ und der Himmel „ausgefressen“ wie man im Fotojargon sagt. Das menschliche Auge kann extreme Kontraste weitaus besser verarbeiten, als Filmmaterial oder Bildsensoren. Daher haben wir Motive manchmal völlig anders in Erinnerung, als es das Foto darstellen kann und schieben die fotografischen Misserfolge gerne auf die Kamera, die aber nichts dafür kann.
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Und hier dieses kleine Wunder der Natur noch einmal in voller Pracht.

 

HERKULES auf abwegen


Foto-77e-(39)-HerkulesHerkules ist sicherlich den meisten bekannt. Herakles oder Herkules bedeutet sinngemäß „der sich an Hera Ruhm erwarb“. Er war für seine Stärke bekannt, ihm kamen göttliche Ehren zu und wurde in den Olymp aufgenommen. Um Herakles ranken sich viele Sagen. Demnach war er der Sohn des Zeus und der Alkmene.

Foto-77e-(40)-HerkulesUnd was treibt Herkules heute? Ich hatte die Gelegenheit, ihn heimlich fotografieren zu können und habe ihn dabei ertappt wie er gerade seine Wut an einem Baum auslässt. Foto-77e-(41)-HerkulesWie man sieht, klafft er eine uralte Eiche auseinander. Einfach nur aus Übermut oder was hat er für eine Motivation?. Was ist nur aus Herkules geworden? Früher hat er den Menschen in Notlagen geholfen, mal dank seiner enormen Kraft einen Ochsenkarren aus dem Schlammloch gehoben und mal mit den bloßen Händen einen wilden Löwen getötet. Foto-59-(211)-HerkulesHeutzutage hat er in dieser Hinsicht anscheinend nichts mehr zu tun, denn den meisten Menschen geht es gut und wilde Löwen gibt es in Europa nicht mehr. Ebenso keine Ochsenkarren und die heutigen SUV´s haben durchweg Allradantrieb und kommen mit eigener Kraft locker aus jedem Schlammloch.

 

Dennoch verstehe ich nicht, dass Herkules nur noch Schabernack im Kopf hat. Er lebt doch schließlich in einer herrlichen Gegend, im Reinhards Wald und seine Residenz, die Saba Burg wird manchen Hausbesitzer vor Neid erblassen lassen. Foto-77e-(43)-HerkulesSelbst seine Lebensgefährtin, das Rotkäppchen, das mittlerweile erwachsen geworden ist und sich extra für ihn rausgeputzt hat, hat von seinen Eskapaden genug und geht lieber alleine spazieren. Dabei nützt es ihm auch nichts, wenn er versucht, sie mit Kaffee und Kuchen einzuwickeln. Foto-77e-(29)-Herkules

Ich glaube, Herkules fehlt einfach nur ein Hobby, das seinen Geist beschäftigt und den Tag ausfüllt. Falls ich ihn noch einmal treffe, werde ich ihm vorschlagen, Hinkelsteine zu produzieren und Hinkelstein-Weitwurf-Wettkämpfe zu veranstalten. Da könnte er immerhin seine Kraft sinnvoll einsetzen. Foto-77b-(48)-HerkulesSicherlich ergeben sich dann erneute interessante Situationen für Fotografen, wenn Obelix wutentbrannt antrabt, die beiden sich kloppen und sich gegenseitig die Hinkelsteine über den Schädel hauen.

guten ABEND & gute NACHT


In den letzten 3 Tage wurden wir wohl alle mit herrlichem Spätherbstwetter belohnt. Ich glaube, das haben wir auch verdient nach den unendlichen langen Regenwochen. Folglich war auch ich den ganzen Tag an der frischen Luft und auf der Suche nach interessanten Herbstmotiven und habe unzählige Fotos gemacht. Ich werde sie der Reihe nach auswerten und einige davon posten. Macht euch also gefasst wie z. B. auf Wasserimpressionen am Asch, und Ereignisse im Wildtierpark, Sababurg. Achso, die restlichen Pilze fehlen ja auch noch. Der heutige Tag ist ja nicht mehr lang und daher habe ich für euch nur einen Sonnenuntergang, den ich vorhin bei Hofgeismar vor die Linse bekam. Ich wünsche euch einen angenehmen Restabend.

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einsamkeit


Dort hingehen, wo die Anderen nicht sind,
Weit hinaus in die freie Einsamkeit,
Wo dir Wolken, Berge und Wind
Großes reden von Später und Ewigkeit.

Aus den Versen „schöne Musik“ von Joachim Ringelnatz (1883~1934)
deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler

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