Rosensonntag (4)


Die Insekten vom Rosengarten

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Wespenpoesie


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Was macht die Wespe dort?
Hoffentlich fliegt sie gleich fort!
Sie knabbert an meinem Apfel herum,
das finde ich äußerst dumm.
Aber was soll ich dazu sagen,
sie hat doch nur einen Wespenmagen.
Und der ist sehr klein,
da geht nicht viel rein.
Also lass ich sie weiter vom Apfel naschen,
denn ich mag sie nicht überraschen,
ihr auflauern wie ein Dieb,
mit einem kräftigen Hieb
ihr den Garaus machen.
Das fände sie nicht zum Lachen!
Sie würde stechen blitzschnell,
Gell?
Und Wespen sind doch nützlich und schön,
also lass ich sie lieber geh´n.

Nachdem ich heute Nachmittag eine Wespe entdeckt hatte, die sich über zwei Apfelhälften hermachte, die auf einem Teller lagen, platzierte ich ihn auf den Tisch auf Balkonien, um eine bessere Position für die Fotos zu bewirken. Die Wespe suchte noch gut eine halbe Stunde nach dem Apfel, hat sie aber dann doch gefunden. Es gesellte sich ein zweites Exemplar hinzu und beide knabberten intensiv an den Apfelhälften herum. Zunächst habe ich versucht, mit ISO 1600 ohne Blitz zu fotografieren, aber die Aufnahmen missglückten. Dann schaltete ich den eingebauten Blitz hinzu, reduzierte ihn um 1 Stufe, stellte die Kamera auf ISO 100 ein und auf die Blende 32. Diese Aufnahmen postete ich vorhin.

Ich konnte es mir am frühen Abend nicht verkneifen, nochmals nach den Apfelhälften zu schauen. Die beiden schwarzgelben Borussen 😉 waren immer noch da, wirkten aber irgendwie wesentlich nervöser. Vielleicht dachten Sie, ich wollte ihnen ihr Futter streitig machen. Eigentlich fehlte mir nur noch ein Foto, so richtig schön von vorne, so dass der Kopf und das Kauwerkzeug dominiert. Nach einigen Versuchen ist es mir gelungen (siehe erstes Foto). Danach fotografierte ich ein Tier direkt von oben in einer annehmbaren Pose. Da das Apfelstück schon arg braun wurde, war der Kontrast sehr gering und das schöne Tier zeichnete sich kaum vom Hintergrund ab. Daher habe ich ihn freigestellt und in schwarzweiß dargestellt. Insgesamt bin ich mit meinen Aktivitäten äußerst ruhig vorgegangen, denn die Wespen wurden immer hektischer und umkreisten mich sowie mein Makroobjektiv. Da ich mich aber dann nur sehr langsam bewegte, verloren sie schnell ihr Interesse an mir und widmeten sich wieder den Leckerlis.

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Sieg über die Plagegeister


Foto-86c-(50)-SiegImmer wieder diese Essigfliegen, die nerven. Wir achten schon darauf, dass wir keine Nahrung für diese Minifliegen herumliegen lassen und wickeln Speisereste immer sofort in Zeitungspapier ein, um ihnen keine Basis für die Vermehrung zu bieten. Dennoch schwirren sie überall im herum. Natürlich haben wir mehrmals versucht, ihnen den Garaus zu machen, wie z. B. Essigwasser oder Weißwein in ein Glas zu füllen. Sie scheinen aber sehr wählerisch zu sein und bevorzugen andere Nahrung. Doch jetzt haben wir ihn entdeckt, den ultimativen Essigfliegenkiller, und zwar einen alten verdorbenen Essig. Der riecht fürchterlich, aber die Fliegengeschmäcker sind offensichtlich auch verschieden. Ab mit dem alten Essig in ein Glas, etwas Wasser drauf und einen Tropfen Spülmittel. Das hat gewirkt, wie man sieht in der Hoffnung, dass die Kleinen einen angenehmen und kurzen Essigtod hatten. 😉Foto-86c-(51)-Sieg