Wettbewerb der Hässlichkeiten


Warum immer nur die Schönen, Dürren und vom Photoshop optimierten Models an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen lassen. Hier bekommt ihr exklusiv außergewöhnliche Individuen zu sehen, die auch ihre Existenzberechtigung haben. Sie sind vor allen Dingen nicht künstlich verschönert und präsentieren somit ihre unverfälschte Hässlichkeit. Du kannst nun abstimmen, welche Kreatur du am hässlichsten findest und das Ergebnis werde ich gerne morgen posten. Und nun viel Spaß beim Betrachten und Entscheiden, was vielleicht doch nicht ganz so einfach ist, denn manche sind so hässlich, dass sie wiederum schön wirken. Bitte vermeide also möglichst solche Bewertungen wie „sooo süß“ oder „niedlich“, denn es kommt ausschließlich darauf an was du als „hässlich“ empfindest. „Kitschig“ geht aber auch noch. 😉

Foto-86c-(80)-Wettbew

(Die zusammengefassten Fotos kannst du anklicken. Sie werden dann größer und du kannst die Numerierung besser erkennen)

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Sieg über die Plagegeister


Foto-86c-(50)-SiegImmer wieder diese Essigfliegen, die nerven. Wir achten schon darauf, dass wir keine Nahrung für diese Minifliegen herumliegen lassen und wickeln Speisereste immer sofort in Zeitungspapier ein, um ihnen keine Basis für die Vermehrung zu bieten. Dennoch schwirren sie überall im herum. Natürlich haben wir mehrmals versucht, ihnen den Garaus zu machen, wie z. B. Essigwasser oder Weißwein in ein Glas zu füllen. Sie scheinen aber sehr wählerisch zu sein und bevorzugen andere Nahrung. Doch jetzt haben wir ihn entdeckt, den ultimativen Essigfliegenkiller, und zwar einen alten verdorbenen Essig. Der riecht fürchterlich, aber die Fliegengeschmäcker sind offensichtlich auch verschieden. Ab mit dem alten Essig in ein Glas, etwas Wasser drauf und einen Tropfen Spülmittel. Das hat gewirkt, wie man sieht in der Hoffnung, dass die Kleinen einen angenehmen und kurzen Essigtod hatten. 😉Foto-86c-(51)-Sieg

Wesenbefall auf Balkonien


Foto-86c-(42)-WesenbefallSicherlich haben viele von euch im Garten oder auf Balkonien mit Schädlingen zu kämpfen. Nacktschnecken, Blattläuse & Co. treiben vielerorts ihr Unwesen und schädigen die geliebten Blumen und Pflanzen.Foto-86c-(43)-Wesenbefall
Unser Balkon ist mit vielerlei Gewächsen bestückt und heute bei dem Regen hat sich wohl ein eigenartiges Wesen versucht einzunisten. Es ist ein dickbäuchiges Kartoffelmonster. Obwohl es ziemlich behäbig wirkt, ist es äußerst flink. Folgedessen konnte ich es zwar mit der Kamera erwischen, aber leider nicht fangen.Foto-86c-(44)-Wesenbefall
So als wollte es mich auch noch verhöhnen, hat es von einer Lauchzwiebel eine Mütze geklaut und sie auf dem kleinen Kopf platziert. Doch irgendwann rächen sich Unverschämtheiten von alleine und irgendwann ist der Geduldsfaden gerissen. Und so war es dann auch, als sie sich in unserer bepflanzten Wanne platzierte, griff blitzschnell eine Dämonenhand zu und schnappte sich diesen Unhold. Da nützte auch das Gejammer und das Spucken mit Kartoffelwasser nichts, denn der Dämon war stärker. Danach wehte eine Welle der Erleichterung über Balkonien.

Und was sagt uns diese Geschichte?: Es ist manchmal von Vorteil, Verbündete zu haben, auch wenn es Dämonen sind, solange diese nicht von einem selbst Besitz ergreifen. 😉Foto-86c-(47)-Wesenbefall

(Die Fotos sind übrigens keine Collagen. Sie wurden auch nicht bearbeitet und alle mit einem 50mm-Objektiv und Blende 1,8 geschossen)

Luftkampf in den Wolken


Foto-86c-(25)-LuftkampfWir saßen gerade auf Balkonien bei einer Tasse Kaffee als mich ein lautes Zwitschern dazu veranlasste, in den von Wolken bedeckten Himmel zu schauen. Und dann sah ich ihn, den Luftkampf zwischen einem Turmfalken (?!) und mehreren Schwalben. Die kleinen wendigen Düsenjäger waren vom Anblick des Raubvogels nicht gerade erfreut und attackierten ihn energisch. Der Falke machte zwar einige Ausweichmanöver, musste sich dann doch durch die Überzahl und Aggressivität der Kleinen geschlagen geben und flüchtete. Die ganze Szene dauerte nur wenige Sekunden. Ich hatte meine Kamera zwar griffbereit und konnte einige Fotos machen, aber leider nicht von dem Luftkampf selbst, denn die Schwalben waren schon wieder außer Sichtweite. Leider schien keine Sonne, so dass keine optimalen Lichtverhältnisse vorhanden waren. Sicherlich ergeben sich an einem anderen Tag bessere Voraussetzungen für bessere Fotos, denn man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben.

August voller Ereignisse


Foto-86c-(13)-AugustDer Monat August ist ein Monat der vielen Geburtstage. Da wird von einer zur anderen Feier gepilgert, viel gegessen, viel diskutiert, viel Musik gehört und auch viel getrunken. An-neu-e-(47)-AugustDas könnte einen echt umhauen, aber bislang habe ich alle überstanden, wie jedes Jahr. Nur, während der kurzen Erholungsphasen fehlt mir zwangsläufig der Ansporn zum Blocken, aber das geht vorbei und ich kann mich ja immerhin ab September wieder erholen. Pustekuchen, da Foto-86c-(18)-Augustgibt es doch tatsächlich einen neuen Geburtstag, denn unser kleines Enkelchen wird 1 Jahr alt. Aber es darf ja mit dem Opa noch nicht anstoßen, zumindest nicht mit Alkohol, aber vielleicht kann sie bis dahin zumindest „Prost“ sagen. Und was gibt es sonst noch vom August zu berichten: Blumen, Blumen und nichts als Blumen. Und bevor sie welken, habe ich ein paar vom gestrigen Geburtstag meiner Holden mitgebracht. Die zusammengefassten Bilder kannst du anklicken. Sie vergrößern sich dann.

Foto-86c-(08)-August

Schäfers Klagelied


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Da droben auf jenem Berge,
Da steh ich tausendmal,
An meinem Stabe gebogen
Und schaue hinab in das Tal.

Dann folg ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin heruntergekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpass ich unter dem Baum.
Die Türe dort bleibet verschlossen
Denn alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezogen,
Und weit in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Johann Wolfgang von Goethe (1749~1832)
deutscher Dichter der Klassik und Staatsmann

Dieses Foto schoss ich vor vielen Jahren auf einen DIA-Film. Ich hatte damals einen Abzug in 10×15 cm gemacht, auf den ich heute durch Zufall gestoßen bin. Das DIA zu suchen, wäre zu aufwändig gewesen, daher habe ich den Print vorhin digitalisiert und unter Anwendung des Rausch- und Staubfilters optimiert. Ansonsten ist das Motiv so wie es damals war. Ein echter Glücksfall, dass sich damals in dieser schönen Gegend zwischen Zierenberg und Wolfhagen (nahe Kassel) ein Schäfer samt Hund und Herde aufhielt und dann auch noch auf einer herrlichen Löwenzahnwiese, die man heute nicht mehr so häufig findet. Den Schäfer habe ich natürlich angesprochen und ihn gebeten, die Herde zu rufen und zusammenrotten zu lassen. Die Tiere waren nämlich auf der ganzen Wiese verteilt. Im Zusammenspiel mit seinem folgsamen Hund ist er meiner Bitte gerne nachgekommen. Ein bisschen Regie muss manchmal auch sein, um ein gelungenes Foto machen zu können. Dies ist nun das Ergebnis und ich bin mir eigentlich sicher, dass Goethe mein Foto auch gefallen hätte.

Der Weg nach oben


Nicht jeder schafft ihn. Manch einer stagniert von Anfang an oder auf halber Strecke. Manch einer schafft es nur mit Größenwahn und Skrupellosigkeit. Foto-86b-(61)-derWegNicht jeder ist für den Weg nach oben prätestiniert, aber vielleicht für die Menschheit wertvoller. Und schlussendlich, nicht jeder ist blond. Und jetzt haben wir zwei Blondies, die den Weg nach oben geschafft haben und ob sie sich für die Menschheit und unseren Planeten als wertvoll erweisen, bleibt jetzt einmal dahingestellt.

Eins ist jedenfalls sicher, nämlich dass unsere Avocadopflanze den Weg nach oben geschafft hat und sogar beachtlich. Achso, unsere Avocado wurde auf den Namen „Luise“ getauft. Und so fing alles einmal mit Luise an: https://putetet.wordpress.com/2018/03/20/neues-von-luise-2/