Uuund was machst DU?


Also, trotz „Stubenarrest“ während der Coronazeit langweile ich mich eigentlich nicht, denn ich mache viele Dinge, die mir die Zeit vertreiben. Aktuell produziere ich Kurzvideos (ähnlich einem Bauchredner) für mein kleines Enkelchen, z. B. von der vorwitzigen Ente „Rotschnabel“, die immer dazwischenquakt, nicht singen kann und stets Pipi muss. Aber eigentlich eine niedliche Ente, mit der man herrlich schmusen kann und die sogar zu 100 % virenfrei ist. Auch das Waldwiesel „Fritz“ ist mal dran. Das kann auch nicht singen und zischt immer so komisch, wie es Wiesel eben so tun. Als Dankeschön bekomme ich stets ein Video von der Kleinen zurück mit neu gelernten Worten und natürlich einem Kusshändchen. Na ja, sie ist erst 1 ½ Jahre alt und die Mama hilft ihr bei der Videoproduktion ein wenig. Egal, Freude kommt ohnehin auf. Foto-NA-01-(440)-uuundUnd was machst du während dieser schwierigen Phase? Hoffentlich nicht resignieren und grübeln, denn das wäre schlecht für Geist und Körper. Dann doch lieber Masken nähen, abends lesen und ein Gläschen Rotwein trinken. Es gibt viele Möglichkeiten, aber es stellt sich die Frage, wie lange wir das alles noch aushalten müssen, um einen deutlichen Rückgang der Infektionen und der extremen Todesfälle zu erreichen. Der Mensch muss da durch und es bleibt ihm ohnehin nichts anderes übrig. Die Welt wird sich nach dieser Krise verändern und hoffentlich auch die Unvernünftigen zum Wohle Aller.

Corona Ablenkung


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Täglich, stündlich und minutlich ist das Thema „Corona“ in den Medien präsent. Sicherlich, ein ernstes Thema, das uns alle betrifft, belastet und sogar Angst verbreitet. Aber man soll in TV, Radio und Internet nicht permanent neue Corona-Schreckensmeldungen in sich hineinsaugen. Das belastet nur die Psyche zusätzlich, sagen Experten. Ich selbst informiere mich morgens kurz und schaue mir abends die Tagesschau und Hessenschau an. Da bin ich ausreichend informiert. Ansonsten versuche ich mich abzulenken und angenehmeren Dingen zu widmen ohne mir den Kopf verrückt zu machen. Und wer unter Arachnophobie leidet, hat einen echten Vorteil. Er könnte obiges Foto in Augenschein nehmen und ist schwuppdiwupp von Corona abgelenkt. Wenn es nicht klappt, sollte man zumindest seinen Humor nicht verlieren. Und wenn das mit der Ablenkung immer noch erfolglos war, empfehle ich, dieses Kinderbuch (auch für Erwachsene geeignet) zu lesen; einfach köstlich! Übrigens, was die Ästhetik des Corona-Virus betrifft, so kann ich ihm durchaus etwas Positives abgewinnen. Er ist zwar eine Bestie, aber in einem schicken, verhängnisvollen Kleid.

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😀

Corona freut sich


Was muss eigentlich noch alles passieren, bis die Mitmenschen die derzeitige Lage ernst nehmen und sich vorbeugend verhalten. Na klar, mit Enkelchen spazieren gehen, sich in Biergärten zusammenrotten und die Hucke vollsaufen, auf den Wiesen eng beieinander liegen und sich in der Sonne aalen und Corona-Partys unter Jugendlichen abfeiern (siehe jüngste Ereignisse in Bayern). Ich finde es vernünftig, dass der bayerische Ministerpräsident jetzt hart durchgreifen will, wie es in anderen Ländern ja schon praktiziert wird. Manche Menschen müssen eben zum Schutze der Allgemeinheit zur Vernunft gezwungen werden.

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Frische Luft schnappen regt bekanntlich das Immunsystem an, aber muss es denn ein Spaziergang mit engem Kontakt zu anderen Personen sein? Man kann sich doch auch in den Garten, auf Balkonien oder auf seine Eingangstreppe setzen. Die Temperaturen lassen dass derzeitig sogar zu. Wer auf Bewegung und Sport nicht verzichten will, kann sich bei offenem Fenster auf dem Ergometer austoben oder Gymnastik im Wohnzimmer machen. Aber mit hoher Atemfequenz eng an Passanten vorbeijoggen oder –walken ist einfach nur unverantwortlich. Macht nur weiter so, ihr Egoisten und Unvernünftigen, aber wundert euch nicht, wenn dieses aggressive Virus weiter um sich greift, die Fallzahlen extrem steigen und nur schwerlich eingedämmt werden kann. Wundert euch auch nicht, wenn die Regierung zwangsläufig hart durchgreifen muss und rigorose Maßnahmen zum Schutze Aller ergreift. Bis es dazu kommt, dauert es ohnehin nicht mehr lange, denn Corona freut schon heute, aber lacht sich leider nicht tot. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87552444/coronavirus-ausgangssperren-duerfen-kein-tabu-sein.html

Irgendwas iss immer (1)


Endlich frühlingshaftes Wetter! Ich glaube, die Menschheit hat es auch verdient nach den vielen Regentagen. Also schnappte ich mir meine D-SLR und machte mich auf zum Leiselsee, einem kleinen See in Baunatal. Nichts Besonderes hinsichtlich der Motivauswahl, aber „irgendwas iss immer“ halt.

Linien Richtung Moos

eine Menge Holz

Spazierer und Gurrer

Frühlingsblüten

(Zur Vergrößerung bitte anklicken)

 

Klassentreffen nein danke!


Zum Thema „Klassentreffen“ hat mich (= pu für putetet) heute Morgen ein befreundeter Journalist INGO INKOGNITO (= ii) interviewt.

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ii:
Am kommenden Samstag findet wieder ein Treffen mit deinen ehemaligen Mitschülern und Mitschülerinnen statt. Nimmst du daran teil?
pu:
NEIN, das hatte ich eigentlich nicht vor!
ii:
Würdest du mir die Beweggründe verraten?
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Na klar, damit habe ich kein Problem. Das letzte Klassentreffen fand 2004, also genau vor 6 Jahren statt. Ich finde, das ist ein zu kurzer Zeitraum, um ein erneutes Treffen unterhaltsam werden zu lassen.
ii:
Spielen da noch weitere Gründe eine Rolle?
pu:
Ja, die Distanz, denn ich wohne bekanntlich nahe Kassel und das Treffen findet in Schleswig Holstein nahe Hamburg statt.
ii:
Sei ehrlich, du windest dich ja wie ein Aal in der Bratpfanne. Das kann doch nicht der einzigste Grund sein, denn diese 350 km lassen sich heutzutage doch bequem und schnell mit Bahn oder Auto überwinden.
pu:
Also gut, du hast mich ertappt. Das erste Treffen vor gut 40 Jahren war noch echt hübsch. Da waren wir noch jung und konnten eifrig mit dem Erreichten „Mein Haus, mein Auto, mein Swimmingpool etc.“ prahlen. Heute stehen jedoch nicht mehr die materiellen Dinge im Vordergrund und man setzt andere Prioritäten.
Foto-52-(6)-Klassentrii:
Schon gut, die Gesundheit ist das höchste Gut, das weiß jeder.
pu:
Nein, das meine ich nicht. Beim letzten Treffen vor 6 Jahren gab es zwar nette Momente und alte Freundschaften wurden wieder aufgewärmt, aber auch alte Feindschaften. Und unter den Teilnehmern am Samstag befinden sich auch meine Feinde und auf diese Konfrontation kann ich gerne verzichten.
ii:
Du bist aber auch ein Sensibelchen. So wie ich dich kenne, wirst du doch wohl mit deinen Feinden locker fertig werden können.
pu:
Eigentlich schon, wenn ich es darauf ankommen lasse, würden mich meine Feinde fürchten. Aber wer Hass säht, wird Sturm ernten und das würde mich letztendlich auch belasten. Also vermeide ich lieber deren Gesellschaft. Ein Treffen jeglicher Art soll ja schließlich auch Spaß machen, denn ich gehe beispielsweise nicht auf ein Rockkonzert, wenn ich lieber klassische Musik mag.
ii:
Möchtest du vielleicht nicht doch „Mäuschen“ spielen und hören, was die so alles von sich geben?
pu:
Ich schätze mal, dass ich eines der dominanten Gesprächsthemen bin. Das habe ich ja auch irgendwie provoziert. Aber lass sie reden, denn „was man nicht weiß, macht einen nicht heiß“.
ii:
O.k, o.k., das verstehe ich, aber du solltest nicht ins Grübeln verfallen, einen Schlussstrich über alte Geschichten ziehen, positiv denken und handeln.
Foto-52-(5)-Klassentrpu:
Du hast vollkommen Recht, mein lieber Ingo, die „alten Kamellen“ habe ich ja weitgehend von meiner mentalen Festplatte gelöscht. Ich meine jetzt eher die Feindschaften, die sich nach dem letzten Klassentreffen ergeben haben, also relativ frisch sind. Und außerdem spiegelt mein blog ohnehin positives Denken und auch Humor wieder, also alles andere als Pessimismus oder Nachtragerei. Man verändert sich eben im Laufe der Jahre, aber wichtig ist, dass man im Kern der Alte bleibt. Ich selbst erhalte mir auch heute noch die Freude an Kleinigkeiten und das Kind im Manne.
ii:
Das weiß ich, mein lieber putetet und am besten, ich komme am Samstag noch einmal zu dir, um einen guten Rotwein und einen gereiften Schweizer Käse zu genießen. Lass die da oben im Norden ruhig ohne dich feiern, jedem so wie es ihnen gefällt oder nicht gefällt. Und wenn wir die zweite Flasche entkorkt haben, kannst du mir unter vier Augen noch mehr über deine Feinde verraten, wenn du magst.

Foto-NA-01-(320)-Klassentr(Sorry für den bösen Blick, das ist ein Passfoto)

beetle forever


Foto-NA-01-(398)-Foto-37-c-(76)a-beetle

Käfer für immer, NEIN aber die Erinnerung an ihn lebt. 15 Jahre habe ich ihn gefahren und eigentlich war jedes Auto besser als der VW-Käfer. Er war langsam, verbrauchte viel zu viel Sprit, war sehr windempfindlich, im Winter fror man bis die Heizung endlich wirkte und über den Kofferraum will ich gar nicht sprechen, falls man ihn beim VW überhaupt so nennen kann. Foto-37-c-(06)-beetleAuch das Platzangebot war miserabel, dennoch reichte es für Liebesspiele zu zweit aus, wenn man die richtige Stellung gefunden hatte. Der Motor mit seinen 34 PS war zu schwach und ich fuhr ihn meistens mit Vollgas, um überhaupt zügig voranzukommen. Somit hielten die Maschinen bei mir nicht lange und nach dem dritten Austauschmotor wurde mir der Ehrentitel „VW-Töter“ verliehen. Dennoch, irgendwie war er Kult und es war nicht wichtig, wer ihn fährt, sondern wer da ausstieg. Die meisten fuhren ihn damals, egal ob Handwerker, Angestellte oder Führungskräfte. Foto-37-c-(47)-beetleAber irgendwie war es dann für VW schlagartig vorbei, denn der Käfer konnte technisch kaum noch verbessert, eher verschlechtert werden. VW kaufte Audi und die Auditechnik, konstruierte den Käfer-Nachfolger, den Golf und später auch die Modelle, wie Passat & Co. Nein, ich trauere dem Käfer heute nicht nach, drehe mich aber immer noch erfurchtsvoll um, wenn ein VW-Oldtimer an mir vorbeifährt und die Erinnerungen werden wieder erweckt. Von diesen Modellen stehen übrigens an die 50 in Baunatal, der VW-Stadt bei Kassel.