sensationelle entdeckung


80-80a086-sensationelleIch habe ihn entdeckt, den Goldschmied, der die Himmelsscheibe von Nebra hergestellt hat. unbenannt-1Hier seht ihr seinen Verkaufsstand, aber die Himmelsscheibe ist zur Zeit leider nicht vorrätig, kann aber nachbestellt werden. Von wegen, sie ist 4.000 Jahre alt. Alles Humbug wie so viele Dinge, die im Internet stehen. Und wie der Goldschmied heißt? Ihr könnt mich ja mal fragen, aber ob ich auch antworte bleibt einmal dahingestellt.

😉

Advertisements

das dunkle LOCH


„Was guckst du so in das dunkle Loch, mein Schatz? Interessierst du dich nicht mehr für mich? Ist dir vielleicht das schwarze inhaltlose Loch lieber als ich? Ich verstehe ja, du hast mich jeden Tag und bist mir vielleicht überdrüssig geworden, aber dieses Loch sieht einfach scheiße aus und hat im Gegensatz zu mir absolut keine inneren Werte? 80-80a046-gedankenIch verstehe dich überhaupt nicht mehr! Wenn du wenigstens auf die Glotze da oben schauen würdest! Aber nein, dir ist dieses Loch einfach lieber! Komm du mir nur nach Hause, dann werde ich dir ein Bierglas mit einem Loch auf den Tisch stellen! Vielleicht rüttelt das dich auf und merkst endlich, was du an mir hast! Und wenn du nachts mal wieder besoffen nach Hause torkelst und du das Schlüsselloch nicht findest, werde ich es von Schlüsseldienst nicht vergrößern lassen und geschweige denn, dir die Tür öffnen. Du kannst dann in der Hundehütte deinen Rausch ausschlafen. Du solltest ab sofort an dir arbeiten und wirst in Zukunft nicht mehr in dunkle, schwarze Löcher gucken. Aber nimm´s nicht so tragisch, mein Schatz, wenn ich heute vielleicht ein wenig überreagiere, denn du weißt doch, dass ich dich trotzdem liebe, so wie du bist.“

(Die Gedanken der hübschen Frau sind natürlich frei erfunden. Übereinstimmungen mit lebenden Weiblichkeiten wären rein zufällig. Dieses Kunstwerk entdeckte ich auf der documenta IX in Kassel.)

im zeichen des SCHWANS (Teil 4)


Die documenta IX (eine internationalen Kunstausstellung) stand 1992 im Zeichen des Schwanes. Ich habe wieder ein paar DIAs digitalisiert und möchte euch diese heute präsentieren.

Der Himmelsstürmer, das wohl bekannteste und teuerste Kunstwerk der documenta. Die Stadt Kassel hat es seinerzeit erworben und auf dem Bahnhofsplatz dauerhaft installiert. Über den Stürmer hatte ich schon einmal etwas gepostet. Schaut hier:
https://putetet.wordpress.com/2017/06/15/der-sturm-auf-den-himmel/

Dieser Künstler hat aus Treibgut ein Kunstwerk geschaffen auf dem tagsüber auch einige sportliche Besucher herumgeklettert sind.


Zum Vergrößern bitte anklicken
Fortsetzung folgt

zugeflogen


foto-83a-(01)-zugeflogenAls ich heute morgen den Wintergarten betrat dachte ich, ich sehe nicht recht. Es schimmerte mir ein kleiner Piepmatz entgegen. So einen hatte ich noch nie gesehen. Ich habe mal gegoogelt und ermittelt, dass es sich um einen Gelbfuß-Glitzersperling handelt. So eine außergewöhnliche Seltenheit haben sicherlich selbst Tierfotografen noch nicht vor die Linse bekommen. Der Kleine ist natürlich gerne willkommen und ich hoffe, dass er sich dauerhaft bei mir einnistet. Ferner hoffe ich, dass nicht zu viele neugierige Gäste kommen werden und Kühlschrank und Getränkevorrat plündern. Andererseits gibt man mit solch einem Exoten doch gerne mal an. Ist immerhin was anderes als Hund, Katz und Maus. Jetzt noch einige Fragen an euch liebe Blogger. „Kennt jemand den lateinischen Namen der kleinen Schönheit? Und was frisst dieser Vogel eigentlich? Bestimmt kein normales Vogelfutter. Vielleicht Glasperlen?“

im zeichen des SCHWANS (Teil 2)


Die documenta IX stand ganz im Zeichen des Schwanes. Sie fand vom 13. Juni bis 20. September 1992 statt. Heute habe ich einige Menschen zusammengestellt und versucht, ihre Gedanken nachzuvollziehen. Ob ich damit richtig liege, weiß ich natürlich nicht. 😉

80-80a013-imzeichen

„Ich würde ja gerne meine Seele baumeln lassen, nur habe ich den Bindfaden vergessen.“

 

 

80-80a014-imzeichen

 

 

„Mist, habe meine Aspirin nicht dabei.“

80-80a015-imzeichen

 

„Ganz schön frisch heute.“

 

 

80-80a017-imzeichen

 

„Wer hat mir meine Klamotten geklaut?“

 

Fortsetzung folgt

im zeichen des SCHWANS (Teil 1)


80-80a002-imzeichen

Die documenta IX stand ganz im Zeichen des Schwanes. Sie fand vom 13. Juni bis 20. September 1992 statt. Mit der Leitung wurden Jan Hoet sowie die Co-Kuratoren Denys Zacharopoulos und Pier Luigi Tazzi beauftragt. Erstmals wurden neue Medien- und Erlebnisformen in großer Zahl gezeigt. Natürlich habe ich sie damals (lange ist´s her!) fotografisch begleitet, aber mir die Themen nicht zur Motivpflicht gemacht. Was mir nicht gefällt, fotografiere ich auch nicht, auch wenn es Kunst ist. Warum ich diese nicht mehr taufrischen Fotos erst heute präsentiere? Mittlerweile habe ich meine alten Dias digitalisiert und die von der d IX fehlten mir noch. Lasst euch also überraschen mit Menschen, Impressionen und Kunst aus diesem immer wieder interessanten art event.

 

 

Zur Vergrößerung bitte die Fotos anklicken.
Fortsetzung folgt

herzliche GRÜSSE


Warum ich dich grüße? Warum nicht! Schadet doch nicht; im Gegenteil, macht doch Freude, oder?

Foto-82c-(78)b-herzliche

Ich finde es immer unpersönlich, sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Beispielsweise am Telefon bricht man sich keinen Zacken aus der Krone mit den Worten „Hallo, hier ist Putetet“ oder „Ich grüße dich, hier ist Onkel Putetet“. Aber nein, die meisten melden sich kurz und bündig sogar nur mit dem Nachnamen (obwohl man sich duzt), wie „Müller hier“ und kommen gleich zur Sache. Dabei interessieren sie sich ausschließlich für ihre Belange und für die Person, die angerufen wird absolut nicht. Man kann doch auch mal sagen „Hallo, wie geht´s?“ Wäre der Kommunikation immerhin dienlich. Die Krönung ist, wenn sich der gegenüber meldet mit „Was gibt´s?“ Sicherlich, er sieht auf dem Display die Nummer  und kann den Anrufer zuordnen, aber er selbst könnte ja schließlich erst einmal seinen Namen nennen. Unfreundlich sowas!

Auch bei SMS´en oder Chatten über WhatsApp & Co. kommen viele gleich zur Sache. Ich hingegen stamme nicht von einem anderen Planeten ab, indem ich erst einmal mit einer freundlichen Anrede beginne, wie „Hallo liebe Tochter“. Auch meine Frau, Töchter und das große Enkelkind (das kleine mit einem Alter von 4 Monaten noch nicht 😉 ) grüßen zunächst erst einmal, wenn sie chatten. Das mag an der Erziehung liegen, aber auch an den Genen, die man in sich trägt. Ein Miesegrimm bleibt im Kern ein Miesegrimm und muss sich für eine freundliche Geste stets überwinden.

Freundlichkeit kann jeder lernen, egal wie alt, egal ob reich oder arm und egal in welcher Kultur er lebt. Freundlichkeit fördert die Kommunikation unter den Menschen und Kommunikation ist doch schließlich die Basis für ein Leben miteinander.

(Diese von der Sonne durchflutete Flamingoblume (Anthurie) fiel mir heute morgen auf der Fensterbank auf und brachte mich auf die Idee zu diesem Post)