Die Pflanzenbörse


Heute fand wieder eine Verkaufsveranstaltung im Botanischen Garten Kassel statt, die Pflanzenbörse. Bei deiesem herrlichen Wetter so um die 24 °C lohnte sich natürlich ein Besuch. Auf diese Idee kamen nicht gerade wenige Leute, wie man sieht. Foto-86e-(16)-diePflanzenb

Hier habe ich mit einem Super-Weitwinkel fotografiert. Die Randbereiche werden damit gedehnt, d. h. die Personen dort sind real schlanker, als auf dem Bild ersichtlich.


Das unbeschreibliche schöne und warme Wetter animierte auf den Wiesen zu verweilen. Es soll ja der letzte warme Sonnentag dieses Jahr sein, aber das hatten wir ja schon einmal.


Phänomenale Farbenpracht an jeder Ecke. Herrlich!


Und wer es nicht glaubt, dass die Sonne wirklich schien. Hier ist das Beweisfoto.

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Zur Vergrößerung können die zusammengefassten Fotos angeklickt werden

(Fortsetzung folgt)

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Charakter


42-42b050b-Charakter

Wer keine üblen
Angewohnheiten hat,
hat wahrscheinlich
auch keine Persönlichkeit.

Sagte einst William Harrison Faulkner (1897~1962),
der ein US-amerikanischer Schriftsteller war.

August voller Ereignisse


Foto-86c-(13)-AugustDer Monat August ist ein Monat der vielen Geburtstage. Da wird von einer zur anderen Feier gepilgert, viel gegessen, viel diskutiert, viel Musik gehört und auch viel getrunken. An-neu-e-(47)-AugustDas könnte einen echt umhauen, aber bislang habe ich alle überstanden, wie jedes Jahr. Nur, während der kurzen Erholungsphasen fehlt mir zwangsläufig der Ansporn zum Blocken, aber das geht vorbei und ich kann mich ja immerhin ab September wieder erholen. Pustekuchen, da Foto-86c-(18)-Augustgibt es doch tatsächlich einen neuen Geburtstag, denn unser kleines Enkelchen wird 1 Jahr alt. Aber es darf ja mit dem Opa noch nicht anstoßen, zumindest nicht mit Alkohol, aber vielleicht kann sie bis dahin zumindest „Prost“ sagen. Und was gibt es sonst noch vom August zu berichten: Blumen, Blumen und nichts als Blumen. Und bevor sie welken, habe ich ein paar vom gestrigen Geburtstag meiner Holden mitgebracht. Die zusammengefassten Bilder kannst du anklicken. Sie vergrößern sich dann.

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Schäfers Klagelied


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Da droben auf jenem Berge,
Da steh ich tausendmal,
An meinem Stabe gebogen
Und schaue hinab in das Tal.

Dann folg ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin heruntergekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpass ich unter dem Baum.
Die Türe dort bleibet verschlossen
Denn alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezogen,
Und weit in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Johann Wolfgang von Goethe (1749~1832)
deutscher Dichter der Klassik und Staatsmann

Dieses Foto schoss ich vor vielen Jahren auf einen DIA-Film. Ich hatte damals einen Abzug in 10×15 cm gemacht, auf den ich heute durch Zufall gestoßen bin. Das DIA zu suchen, wäre zu aufwändig gewesen, daher habe ich den Print vorhin digitalisiert und unter Anwendung des Rausch- und Staubfilters optimiert. Ansonsten ist das Motiv so wie es damals war. Ein echter Glücksfall, dass sich damals in dieser schönen Gegend zwischen Zierenberg und Wolfhagen (nahe Kassel) ein Schäfer samt Hund und Herde aufhielt und dann auch noch auf einer herrlichen Löwenzahnwiese, die man heute nicht mehr so häufig findet. Den Schäfer habe ich natürlich angesprochen und ihn gebeten, die Herde zu rufen und zusammenrotten zu lassen. Die Tiere waren nämlich auf der ganzen Wiese verteilt. Im Zusammenspiel mit seinem folgsamen Hund ist er meiner Bitte gerne nachgekommen. Ein bisschen Regie muss manchmal auch sein, um ein gelungenes Foto machen zu können. Dies ist nun das Ergebnis und ich bin mir eigentlich sicher, dass Goethe mein Foto auch gefallen hätte.