Elektrisch aufgeladen (FSK 16)


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Ein schmucker Hahn lebt zusammen mit seinen Glucken auf einem kleinen niederbayerischen Bauernhof. Jeden Morgen, wenn die Sonne aufgeht, kräht er mit kraftvoller Stimme und erweckt den Bauernhof zum Leben. Auch seine 12 Glucken sind wach geworden und kommen voller Erwartung angetippelt, dass der stolze Hahn seine Pflicht tut. Wie jeden Tag warten sie aber vergeblich auf die Pflichterfüllung, denn der Hahn hat an ihnen absolut kein sexuelles Interesse. Er hat nicht etwa ein Potenzproblem, nein in dieser Hinsicht ist alles bei ihm in Ordnung, doch poppen will er seine eigenen Hühner einfach nicht, denn er findet die Hühner auf dem nachbarlichen Bauernhof wesentlich attraktiver. Außerdem denkt er sich, meine eigenen habe ich sowieso, aber die schnuckeligen kleinen von nebenan gefallen mir wesentlich besser, zumal sie keinen Hahn haben. Es vergeht ein Tag nach dem anderen und jeden Tag flattern der stolze Hahn auf den Nachbarhof und beglückt die dortigen Hühner, ohne sich um seine eigenen zu kümmern. Foto-44e-(51)-geilerHahnDieses eigenartige Verhalten fällt sogar der Hauskuh Hilde auf, und sie macht sich Gedanken über ihren Bullen und leckt sich lüstern die Lippen. Auch ein paar Graugänsen ist dieser unsittliche Hahn aufgefallen und denken sich, warum nicht auch mal mit uns? Nur die eigentlichen Hühner des Hahnes gefällt dieses Fremdpoppen überhaupt nicht, mit anderen Worten, sie sind stinksauer. Jeden Tag ärgern sie sich über diesen unsittlichen Hahn, was sich natürlich negativ auf die Eierproduktion auswirkt. Bevor dies jedoch auch dem Bauern auffällt, denn der isst jeden Morgen 2 frische gekochte Eier, und sie nicht als Suppenhühner enden wollen, hecken sie einen üblen Plan aus. Sie zurren aus dem Schuppen einen dünnen Draht heraus, schließen ihn an den mit Elektrizität durchströmten Weidezaun an und spannen den Draht zwischen ihrem und dem Nachbarhof. Und am nächsten Morgen geht die Sonne wieder auf und der Hahn kräht wie üblich. Dann flattert er wieder auf seinen Misthaufen, der eine Anhöhe darstellt und schaut lüstern auf die Nachbarhühner, die inzwischen auch aus dem Stall herausgegluckt sind. Dann ist es mit Foto-51c-(26)i-geilerHahnihm vorbei, seine Triebhaftigkeit gewinnt Oberhand und er begibt sich eiligst in Richtung Nachbarhof. Plötzlich, ungefähr zur Hälfte der Wegstrecke, streift er mit seinem voller Lust angeschwollenem Kamm an den fiesen Elektrodraht seiner Hühner und bekommt einen gewaltigen Schlag. Benommen und halbtot rappelt er sich kurze Zeit später aber wieder auf und kräht: „Hach, was bin ich heute wieder geil“. Allerdings bekam er kurze Zeit später einen Herzschlag und verstarb auf der Stelle. Offensichtlich hatte er seinem Organismus zu viel zugemutet. Aufgrund seiner unbeschreiblichen Schönheit wurde er präpariert und fungiert heute noch als Wetterhahn. Der Bauer, der auf seine gewohnte Eierproduktion nicht verzichten möchte, hat sich inzwischen einen neuen Hahn angeschafft. Dieser kräht auch jeden Morgen und stimuliert die Eierproduktion durch Beglücken seiner Hühner. Jedoch eines Tages nach Sonnenaufgang krähte ein weiterer Hahn leise und kaum merklich. Es war der Wetterhahn, der hoch auf seinem Kirchturm sitzend eine windstille Minute nutze und ihm etwas zuflüsterte: „Hallo, du Kräher, schau mal rüber zum Nachbarhof, da picken süße kleine hübsche geile Hühner ohne Hahn die Körner auf, und …..“.

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