Luftkampf in den Wolken


Foto-86c-(25)-LuftkampfWir saßen gerade auf Balkonien bei einer Tasse Kaffee als mich ein lautes Zwitschern dazu veranlasste, in den von Wolken bedeckten Himmel zu schauen. Und dann sah ich ihn, den Luftkampf zwischen einem Turmfalken (?!) und mehreren Schwalben. Die kleinen wendigen Düsenjäger waren vom Anblick des Raubvogels nicht gerade erfreut und attackierten ihn energisch. Der Falke machte zwar einige Ausweichmanöver, musste sich dann doch durch die Überzahl und Aggressivität der Kleinen geschlagen geben und flüchtete. Die ganze Szene dauerte nur wenige Sekunden. Ich hatte meine Kamera zwar griffbereit und konnte einige Fotos machen, aber leider nicht von dem Luftkampf selbst, denn die Schwalben waren schon wieder außer Sichtweite. Leider schien keine Sonne, so dass keine optimalen Lichtverhältnisse vorhanden waren. Sicherlich ergeben sich an einem anderen Tag bessere Voraussetzungen für bessere Fotos, denn man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben.

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August voller Ereignisse


Foto-86c-(13)-AugustDer Monat August ist ein Monat der vielen Geburtstage. Da wird von einer zur anderen Feier gepilgert, viel gegessen, viel diskutiert, viel Musik gehört und auch viel getrunken. An-neu-e-(47)-AugustDas könnte einen echt umhauen, aber bislang habe ich alle überstanden, wie jedes Jahr. Nur, während der kurzen Erholungsphasen fehlt mir zwangsläufig der Ansporn zum Blocken, aber das geht vorbei und ich kann mich ja immerhin ab September wieder erholen. Pustekuchen, da Foto-86c-(18)-Augustgibt es doch tatsächlich einen neuen Geburtstag, denn unser kleines Enkelchen wird 1 Jahr alt. Aber es darf ja mit dem Opa noch nicht anstoßen, zumindest nicht mit Alkohol, aber vielleicht kann sie bis dahin zumindest „Prost“ sagen. Und was gibt es sonst noch vom August zu berichten: Blumen, Blumen und nichts als Blumen. Und bevor sie welken, habe ich ein paar vom gestrigen Geburtstag meiner Holden mitgebracht. Die zusammengefassten Bilder kannst du anklicken. Sie vergrößern sich dann.

Foto-86c-(08)-August

Schäfers Klagelied


Foto-86b-(69)-schäfers

Da droben auf jenem Berge,
Da steh ich tausendmal,
An meinem Stabe gebogen
Und schaue hinab in das Tal.

Dann folg ich der weidenden Herde,
Mein Hündchen bewahret mir sie.
Ich bin heruntergekommen
Und weiß doch selber nicht wie.

Da stehet von schönen Blumen
Die ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen
Wem ich sie geben soll.

Und Regen, Sturm und Gewitter
Verpass ich unter dem Baum.
Die Türe dort bleibet verschlossen
Denn alles ist leider ein Traum.

Es stehet ein Regenbogen
Wohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezogen,
Und weit in das Land hinaus.

Hinaus in das Land und weiter,
Vielleicht gar über die See.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber!
Dem Schäfer ist gar so weh.

Johann Wolfgang von Goethe (1749~1832)
deutscher Dichter der Klassik und Staatsmann

Dieses Foto schoss ich vor vielen Jahren auf einen DIA-Film. Ich hatte damals einen Abzug in 10×15 cm gemacht, auf den ich heute durch Zufall gestoßen bin. Das DIA zu suchen, wäre zu aufwändig gewesen, daher habe ich den Print vorhin digitalisiert und unter Anwendung des Rausch- und Staubfilters optimiert. Ansonsten ist das Motiv so wie es damals war. Ein echter Glücksfall, dass sich damals in dieser schönen Gegend zwischen Zierenberg und Wolfhagen (nahe Kassel) ein Schäfer samt Hund und Herde aufhielt und dann auch noch auf einer herrlichen Löwenzahnwiese, die man heute nicht mehr so häufig findet. Den Schäfer habe ich natürlich angesprochen und ihn gebeten, die Herde zu rufen und zusammenrotten zu lassen. Die Tiere waren nämlich auf der ganzen Wiese verteilt. Im Zusammenspiel mit seinem folgsamen Hund ist er meiner Bitte gerne nachgekommen. Ein bisschen Regie muss manchmal auch sein, um ein gelungenes Foto machen zu können. Dies ist nun das Ergebnis und ich bin mir eigentlich sicher, dass Goethe mein Foto auch gefallen hätte.

Der Weg nach oben


Nicht jeder schafft ihn. Manch einer stagniert von Anfang an oder auf halber Strecke. Manch einer schafft es nur mit Größenwahn und Skrupellosigkeit. Foto-86b-(61)-derWegNicht jeder ist für den Weg nach oben prätestiniert, aber vielleicht für die Menschheit wertvoller. Und schlussendlich, nicht jeder ist blond. Und jetzt haben wir zwei Blondies, die den Weg nach oben geschafft haben und ob sie sich für die Menschheit und unseren Planeten als wertvoll erweisen, bleibt jetzt einmal dahingestellt.

Eins ist jedenfalls sicher, nämlich dass unsere Avocadopflanze den Weg nach oben geschafft hat und sogar beachtlich. Achso, unsere Avocado wurde auf den Namen „Luise“ getauft. Und so fing alles einmal mit Luise an: https://putetet.wordpress.com/2018/03/20/neues-von-luise-2/

Ich will die 40 nicht!


Da lasse ich mich doch lieber von einem Hai fressen, denn in dessen Bauch ist es kühler *) Foto-86b-(46)-ich-willAber was will man machen, ändern können wir das Wetter nicht. Wir müssen es hinnehmen, wie es kommt.Foto-78a-(20)b-ich-will Und das mit dem Hai, werde ich aber noch einmal durchdenken, denn wir hier in Nordhessen bekommen diese Woche nur maximal 34 °C. Das sind ja sibirische Temperaturen gegenüber den Mitbürgern im Westen und Süden Deutschland´s, denn dort soll die Quecksilbersäule auf über 40 °C steigen. Foto-86b-(45)-ich-willIch wünsche ihnen natürlich, dass sie diesen Brutkasten schnell und ohne gesundheitliche Probleme hinter sich bringen. Und vielleicht werden wir als kleine Wiedergutmachung von Thor wenigstens mit einem schönen Sonnenuntergang entschädigt.Foto-83d-(19)-ich-will*) Witziges Spielzeug, dieser kleine Gummihai. Wenn man draufdrückt, flutscht das Bein heraus. 😀

Kunst & Technik


Foto-85e-(52)-KunstSelbst aus einem verzinkten Balkongeländer kann man ein kleines Kunstwerk schaffen. Struktur und Ornamente kommen hier bei näherer Betrachtung dominant zum Vorschein. Den Hintergrund (Detail des Nachbarhauses) habe ich diffus gehalten um nicht vom Hauptmotiv abzulenken.

Das ist eigentlich ein Zufallsschuss, denn ich wollte ursprünglich eine kleine Spinne, die auf dem Geländer herumkrabbelte, fotografieren. Als ich die Kamera hob, hat sie sich schnell verdrückt und somit blieb nur das Geländer ohne Spinne übrig, zur Freude der Blogger, die unter Arachnophobie leiden.

Wir haben übrigens einen herrlichen Blick in die Umgebung. Im Hintergrund sieht man sogar das Hohe Gras, Kassels höchste Erhebung (614 m über NN). Leider stört dieses nicht gerade attraktive Haus gegenüber. Aber man muss es schließlich auch nicht anschauen. 😉

Gedanken eines Piepmatzes


„Schönes Plätzchen! Hoffentlich gibt´s hier keine Zecken.“Foto-85e-(35)-Gedanken

„Doch doch ein bissl langweilig, also schaue ich mich mal um.“Foto-85e-(36)-Gedanken

„Wenn ich doch nur an die Saatkörner dort oben rankäme ohne mich zu verheddern.“

„Vielleicht gibt´s dort hinten auch was picken.“Foto-85e-(39)-Gedanken

„Ei, du da hinten. Beobachtest du mich ständig, oder was geht ab, Alter?“Foto-85e-(40)-Gedanken