tag der LIBELLE (4)


„Libellenmalerei“

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Ich konnte bei dieser Aufnahme nicht näher rangehen, sonst wäre ich ins Wasser gefallen. Folglich musste ich durch das Gestrüpp fotografieren, was dem Foto einen malerischen Charakter verschaffte.

tag der LIBELLE (2)


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Libellen sind unglaublich schnell und weisen dank ihrer 4 Flügel akrobatische Flugleistungen auf. Ich schätze mal, dass sie die schnellsten und wendigsten Insekten überhaupt sind. Foto-76e-(31)-Tag-der-LibelleHabe mehrfach beobachtet, dass sie das gleiche Jagdrevier haben, wie die schnellen Schwalben. Für eine Schwalbe wären sie ein Leckerbissen, aber die Libelle ist eben schneller. Libellen sind Räuber, die ihre Beutetiere im Flug fangen. Sie nutzen dafür ihre zu einem Fangapparat umgestalteten Beine, mit denen sie ihre Opfer ergreifen. Die Flugkünste vieler Libellen sind atemberaubend, perfektioniert in Millionen Jahren der Evolution. Großlibellen können ohne Rückenwind mehr als 40 km/h erreichen, extrem schnell beschleunigen, aus vollem Flug abrupt abbremsen oder plötzlich die Richtung ändern. Foto-76e-(32)-Tag-der-LibelleErmöglicht werden diese Leistungen durch eine sehr starke Flugmuskulatur und leichte, aber dennoch äußerst stabile Flügel. Zudem können die beiden Flügelpaare unabhängig voneinander bewegt werden, und da jeder Flügel von einem eigenen Muskelpaar bewegt wird, ist er einzeln nach Bedarf verstellbar. Im energiesparenden Dauerflug werden die Flügel meist gegenläufig geschlagen bei plötzlichen Aufwärtsbewegungen (etwa bei der Flucht vor Fröschen) jedoch im kräftezehrenden Gleichschlag beider Flügelpaare. Foto-76e-(34)-Tag-der-LibelleDank ihrer Fähigkeit zur Thermoregulation können Libellen auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen aktiv sein. Die zum Starten notwendige Betriebstemperatur erreichen sie, indem sie (oft minutenlang) mit den Flügeln vibrieren, was für mich heute teilweise ein fotografisches Problem war, denn manchmal wurden die Flügel unscharf. Libellen, eine Meisterleistung der Natur! Vor Millionen Jahren gab es Exemplare, die eine Flügelspannweite von 60 cm aufwiesen. Bei solchen Ungetümen wäre ich auf der heutigen Fotosession allerdings nicht so ruhig geblieben, sondern geflüchtet (Quelle: ich – Wikipedia – Libellen.li).

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tag der LIBELLE (1)


Heute am Leiselsee in Baunatal habe ich nicht nur eine fliegende Hummel erwischt, sondern unzählige Libellen verschönerten mir die Motivsuche. Mit viel Geduld und extrem langsamen Bewegungen hatten sich die Großinsekten an mich gewöhnt und flogen nicht gleich weg. Sie sind zwar perfekte und schnelle Räuber, aber natürlich doch sehr scheu. Wäre ich auch, wenn da so ein Riese ankäme. Vermutlich handelt es sich um den Frühen Schilfjäger (Brachytron pratense). Weitere Libellenfotos folgen.

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Diese und alle meine geposteten Fotos darfst du gerne teilen 🙂

 

auf INSEKTENJAGD


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Foto-76d-(71)-aufInsektenAn diesem Tümpel, dem Leiselsee in Baunatal, war ich heute auf Insektenjagd. Als ich jedoch meine Fototasche öffnete, verfolgten mich auf dem Wasser zwei Entenweibchen. Foto-76d-(72)-aufInsektenDie dachten wohl, ich würde sie füttern, aber ätsch, da sind doch nur Objektive drin schnatterte ich zu ihnen rüber. Sie verstanden mich offensichtlich nicht und schwammen unermüdlich hin und her. Später ließ sich auch noch ihre Majestät, die türkise Libelle blicken und krönte mir somit die Fotosession.

ein unpassendes werkzeug


Foto-76d-(09)-ein-unpassendesHeute war ich noch einmal unterwegs um die Libelle vom Teich in Bad Emstal erneut im Flug zu erwischen. Foto-76d-(01)-ein-unpassendesIch hatte extra meine „Superwumme“ mit einer Brennweite von bis zu 450 mm mitgenommen. Meine Fototasche auf der Bank habe ich natürlich gut im Auge behalten. Foto-76d-(03)-ein-unpassendesMit der langen Brennweite hoffte ich, die Libelle in einem größeren Maßstab zu erwischen, aber das war eben nur die Theorie. In der Praxis hat man bei 450 mm zwangsläufig einen wesentlich kleineren Bildausschnitt und damit ein schnelles kleines Tier zu fokussieren ist schier unmöglich. Das ist in etwa so, als wenn man durch ein Schlüsselloch guckt und einen schnell vorbeiflitzenden Formel-1-Rennwagen fotografieren will. Damit ich aber nicht ganz erfolglos die Heimkehr antreten musste, ließ sich die kleine türkise Libelle noch einmal blicken. Foto-76d-(06)-ein-unpassendesEine nette Geste von ihr finde ich. Zu Hause angekommen habe ich mich dann noch über den Schmetterlingsbaum hergemacht, der allerdings etwas schwer zugänglich war. Ich musste daher doch ein wenig in das Blumenmeer meiner Frau steigen und habe ein paar Tretspuren hinterlassen (pssst).

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Technische Daten zum ersten Foto:
Blende 11,0 – 1/125 Sekunde – ISO 400 – Brennweite 450 mm – Nikon D300S – FX-Nikkor 70~300 mm – Mehrfeldmessung ohne Belichtungskorrektur.

SCHÖN bleibt SCHÖN …


… auch ohne Sonne.
Ich finde, diese Libelle ist nicht nur schön, sondern bildschön. Ich konnte mich nicht für nur 1 Foto entscheiden. Daher habe ich alle gepostet.

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(F/16 – ISO 800 – 1/200 Sek. – minus 1 LW – BW 127 mm)