im zeichen des SCHWANS (Teil 1)


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Die documenta IX stand ganz im Zeichen des Schwanes. Sie fand vom 13. Juni bis 20. September 1992 statt. Mit der Leitung wurden Jan Hoet sowie die Co-Kuratoren Denys Zacharopoulos und Pier Luigi Tazzi beauftragt. Erstmals wurden neue Medien- und Erlebnisformen in großer Zahl gezeigt. Natürlich habe ich sie damals (lange ist´s her!) fotografisch begleitet, aber mir die Themen nicht zur Motivpflicht gemacht. Was mir nicht gefällt, fotografiere ich auch nicht, auch wenn es Kunst ist. Warum ich diese nicht mehr taufrischen Fotos erst heute präsentiere? Mittlerweile habe ich meine alten Dias digitalisiert und die von der d IX fehlten mir noch. Lasst euch also überraschen mit Menschen, Impressionen und Kunst aus diesem immer wieder interessanten art event.

 

 

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Fortsetzung folgt

bewegter wind


Foto-81d-(04)-bewegterVom 19. August bis 2. September 2018 findet das Windkunst-Festival „bewegter wind“ statt, ein internationaler Kunstwettbewerb, den es so nur in Nordhessen gibt. Eröffnung ist am 19.8.2018 um 11 Uhr am Katzenstein bei Habichtswald-Dörnberg. Flüstern und säuseln, ein leises Rascheln im Wind. Ruhe vor dem Sturm. Wolkentürme, ein Orkan kommt auf, ungezähmtes Heulen, Ächzen, flatternde Bande und wogende Baumwipfel. Windkunst ist flüchtig, immer wieder neu erlebbar und bleibt auf faszinierende Weise unvollendet. Alle zwei Jahre lädt das internationale Windkunst-Festival „bewegter wind“ Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, sich im Rahmen eines Wettbewerbs mit dem Phänomen Wind auseinanderzusetzen. An wechselnden Orten in Nordhessen – vor Wäldern, Höhenlandschaften, Seen oder Steinbrüchen – entstehen Objekte, die den Wind sichtbar machen und ihn mit der Kunst verschmelzen lassen. Windkunst-Objekte, Installationen, Wind-Videos und Performances bringen große und kleine Besucher, Gäste und Einheimische, Kunstinteressierte und Naturliebhaber zum Staunen. Kein Besuchstag gleicht dem anderen, denn im „Outdoor-Museum“ weht immer ein neuer Wind. Dank der langjährigen Förderer und tatkräftigen Unterstützer ist das deutschlandweit einzigartige Festival für Besucher kostenlos und bietet den Künstlern eine exzellente Präsentationsmöglichkeit.
(Quelle: http://bewegter-wind.de/de/Fotos: Anne Rudeloff – Ort: Habichtswald Zierenberg bei Kassel)

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Hier noch eine Suchmeldung in anderer Sache. EUzilla hat seine lange Unterhose verloren und sucht sie verzweifelt. Vielleicht hat ein Künstler der Windspiele sie zweckentfremdet. Sachdienliche Hinweise werden im Namen von EUzilla gerne entgegen genommen.Foto-81d-(16)b-bewegter

(Und wer EUzilla noch nicht kennt: EUzilla lebt in der EU und Godzilla in Japan. Siehe auch hier: https://putetet.wordpress.com/?s=euzilla

kikeriki


Der alte Hahn wurde aus seinem „Korb“ vertrieben. Der neue Hahn jung, frisch und stark hat seinen Platz eingenommen. Der ALTE sollte die Situation in seinem eigenen Interesse hinnehmen, denn er hat nun einmal verloren. Da nützt es auch nichts, grimmige Grimassen zu ziehen, was dem NEUEN sowieso nicht beeindruckt. Außerdem weiß doch jeder:

„Lieber ein Hahn im Korb,
als ein Huhn in der Suppe“

😀

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Diesen lustigen Schnappschuss machte ich kürzlich auf einer Gartenfeier.

wer piekst mich da?


Foto-79c-(36)-wer-piekstIch kam vorhin von der Akupunktur nach Hause und wechselte die Straßenkleidung in eine bequeme. Plötzlich spürte ich einen stechenden Schmerz im Rücken. Ich drehe mich herum aber da war keiner, der mich von hinten attackierte. Ich konnte die zwickende Stelle auch nicht finden und versuchte, sie mit dem Kosmetikspiegel zu lokalisieren. Dann entdeckte ich den Übeltäter! Es war eine bösartige kleine Nadel, die sich bereits tief ins Fleisch bohrte. Aber was tun? Ich kam an die Stelle nicht heran. Also rief ich meinen freundlichen Nachbarn an, der sofort eiligen Schrittes antanzte und mich von dieser misslichen Lage befreite. Na ja, es gibt Schlimmeres und als Trostpflaster habe ich mir gleich Rotwein und einen leckeren Happen gegönnt, dessen Duft noch länger nachhallt, als das Gepiekse.Foto-79c-(37)-wer-piekst

lichterzauber auf burg TRENDELBURG


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Heute war der Tag der visuellen Eindrücke und Farbenspiele. Wir düsten zum Ort Trendelburg (Nordhessen) um ein wenig zwischen Verkaufsständen und Imbissbuden zu schlendern und eine andere Atmosphäre zu genießen. Aber das war bei weitem nicht alles, denn rund um die Burg wurde den Besuchern ein Lichter- und Farbenspektakel geboten. Eigentlich fing alles ziemlich unspektakulär an …


… aber dann …

betraten wir den Innenhof der Burg und unsere anfängliche Enttäuschung verflog wie im Winde. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dort bot sich den Besuchern eine Explosion von Lichtern und Farben. Sensationell wie die Bäume mit ihren bizarren Zweigen durch die Licht und Schattenspiele wirkten. Irgendwie unnatürlich und ein wenig gruselig sogar. Auch die Häuser waren kunstvoll geschmückt. Wir fühlten uns, als wenn wir eine andere Welt betreten hätten. Einfach nur phantastisch! Doch nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Ich habe ein paar Fotos mitgebracht, die ich alle mit meiner neuen NIKON 1 V3 (freihand) geschossen habe. Bei diesen schlechten Lichtverhältnissen habe ich alles der Vollautomatik überlassen und ich bin beeindruckt, wie die Kleine das trotz ISO 6.400 mit relativ wenig Bildrauschen geschafft hat.

Und an diesem Prachtexemplar waren einige Besucher besonders interessiert:

Und heute wird die Glotze mal auf schwarz/weiß gestellt, damit dieses Farbenspektakel im Geist noch lange nachwirken kann.

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(NIKON 1 V3 – F/3,5 – 27 mm bei KB – 1/13 Sek. – ISO 6.400)

 

 

 

 

Entdeckungen in WOLFHAGEN


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Eigentlich wollte ich meinen Fotoapparat zu Hause lassen (notfalls könnte ich ja das Smartphone verwenden), aber das wäre untypisch für mich gewesen. Wolfhagen, eine wunderschöne kleine Fachwerkstadt nahe Kassel ist immer ein Foto wert (dort gibt´s aber auch schöne Cafés). Und so war es auch heute wieder, aber nun schaut selbst was ich euch mitgebracht habe:

Moos auf der Mauer und ein buntes Blatt

Schattenspiele und ein uralter Tropfstein
(Tertiär-Quartär, 65 Millionen Jahre alt, Stalagmit Fragment, Kalksinter Tropfsteinbildung)

Ein Kirchenchor und ein olles Fenster

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Und wenn ihr weitere Fotos und Geschichten von und über diese Stadt sehen wollt, dann gebt einfach im Suchfenster Wolfhagen ein.

ein KRISTALLparadies


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Wie bereits erwähnt, besuchten wir vor wenigen Tagen eine Edelsteinschleiferei in Bergfreiheit bei Bad Wildungen. Sensationell was wir dort in Augenschein nehmen konnten. Edelste Steine, Drusen, Amethysten und Kristalle in allen Größen und aus der ganzen Welt. Faszinierend waren auch die unterschiedlichen Strukturen. In der Werkstatt konnte man die Kunst des Schleifens und Polierens bewundern. Überall wurden rohe und bearbeitete Steine angeboten. Ich hatte mich für zwei große entschieden, aber leider war mein Kofferraum zu klein. Dennoch war ich zufrieden und über die dort erworbenen Steine (2 Drusen und eine Scheibe) hatte ich ja schon berichtet. Wir werden diesen Ort nochmals besuchen und dann nehme ich einen LKW mit. Nein, aber ein weiterer Besuch lohnt sich auf jeden Fall und auf dem Rückweg kann man ja auch noch ein wenig in Bad Wildungen schlendern. Wer Näheres wissen möchte, kann sie hier informieren: http://www.edelsteinschleiferei-lange.de/

ein BLUMENWALD & DRÄNGELEIEN


Foto-76b-(12)-einBlumenwaldDie schreckliche Fülle am Sonntag auf dem Seerosenevent habe ich ja schon durchsickern lassen. Wir hätten es uns ja auch denken können, denn es war das letzte Event, denn der Veranstalter geht in Rente. Geöffnet ist allerdings noch bis August und ich werde noch einmal dort hinfahren, aber um nicht unbedingt Seerosen, sondern vielleicht Libellen zu erwischen.

Foto-76b-(22)-einBlumenwaldAls ich auf dem weitläufigen Gelände hoch und runter schlenderte, kam ich an eine Stelle, an der Hummeln an wundervollen Blumen ihrer Arbeit nachgingen. Ein Foto habe ich ja schon gepostet. Ich nenne diese Stelle einfach mal den Blumenwald, denn aus einer gewissen Perspektive sah sie auch wie ein Bunter Wald aus.

Foto-76b-(21)-einBlumenwaldDiese schöne Stelle befand sich allerdings an einem Engpass. Die Besucher mussten sich schon ein wenig an ihr vorbeidrängen. Und dann stand da auch noch ein voluminöser Fotograf, der mit seinem Tele versuchte, die Hummeln bei ihrer Arbeit abzulichten. Mit dem Tele hatte ich zwar eine etwas größere Distanz zu den Tieren, aber ich nahm an diesem Engpass zwangsläufig viel Platz ein. Witzig waren die Reaktionen der Gäste, die mir vor die Linse liefen, wie „Och, Entschuldigung“ oder „Wilfried, steh doch nicht dem Fotografen im Wege“ oder einfach nur „HUCH“. Einige huschten in gebeugter Haltung hastig unter meinem Tele durch. Bald merkte ich, dass ich ohnehin nicht die richtige Optik gewählt hatte und klickte mein Makroobjektiv drauf. Somit konnte ich näher an die pelzigen Tierchen herangehen und habe die Gäste auch nicht mehr behindert.Foto-76b-(23)b-einBlumenwald