Wespenpoesie


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Was macht die Wespe dort?
Hoffentlich fliegt sie gleich fort!
Sie knabbert an meinem Apfel herum,
das finde ich äußerst dumm.
Aber was soll ich dazu sagen,
sie hat doch nur einen Wespenmagen.
Und der ist sehr klein,
da geht nicht viel rein.
Also lass ich sie weiter vom Apfel naschen,
denn ich mag sie nicht überraschen,
ihr auflauern wie ein Dieb,
mit einem kräftigen Hieb
ihr den Garaus machen.
Das fände sie nicht zum Lachen!
Sie würde stechen blitzschnell,
Gell?
Und Wespen sind doch nützlich und schön,
also lass ich sie lieber geh´n.

Nachdem ich heute Nachmittag eine Wespe entdeckt hatte, die sich über zwei Apfelhälften hermachte, die auf einem Teller lagen, platzierte ich ihn auf den Tisch auf Balkonien, um eine bessere Position für die Fotos zu bewirken. Die Wespe suchte noch gut eine halbe Stunde nach dem Apfel, hat sie aber dann doch gefunden. Es gesellte sich ein zweites Exemplar hinzu und beide knabberten intensiv an den Apfelhälften herum. Zunächst habe ich versucht, mit ISO 1600 ohne Blitz zu fotografieren, aber die Aufnahmen missglückten. Dann schaltete ich den eingebauten Blitz hinzu, reduzierte ihn um 1 Stufe, stellte die Kamera auf ISO 100 ein und auf die Blende 32. Diese Aufnahmen postete ich vorhin.

Ich konnte es mir am frühen Abend nicht verkneifen, nochmals nach den Apfelhälften zu schauen. Die beiden schwarzgelben Borussen 😉 waren immer noch da, wirkten aber irgendwie wesentlich nervöser. Vielleicht dachten Sie, ich wollte ihnen ihr Futter streitig machen. Eigentlich fehlte mir nur noch ein Foto, so richtig schön von vorne, so dass der Kopf und das Kauwerkzeug dominiert. Nach einigen Versuchen ist es mir gelungen (siehe erstes Foto). Danach fotografierte ich ein Tier direkt von oben in einer annehmbaren Pose. Da das Apfelstück schon arg braun wurde, war der Kontrast sehr gering und das schöne Tier zeichnete sich kaum vom Hintergrund ab. Daher habe ich ihn freigestellt und in schwarzweiß dargestellt. Insgesamt bin ich mit meinen Aktivitäten äußerst ruhig vorgegangen, denn die Wespen wurden immer hektischer und umkreisten mich sowie mein Makroobjektiv. Da ich mich aber dann nur sehr langsam bewegte, verloren sie schnell ihr Interesse an mir und widmeten sich wieder den Leckerlis.

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Wettbewerb der Hässlichkeiten


Warum immer nur die Schönen, Dürren und vom Photoshop optimierten Models an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen lassen. Hier bekommt ihr exklusiv außergewöhnliche Individuen zu sehen, die auch ihre Existenzberechtigung haben. Sie sind vor allen Dingen nicht künstlich verschönert und präsentieren somit ihre unverfälschte Hässlichkeit. Du kannst nun abstimmen, welche Kreatur du am hässlichsten findest und das Ergebnis werde ich gerne morgen posten. Und nun viel Spaß beim Betrachten und Entscheiden, was vielleicht doch nicht ganz so einfach ist, denn manche sind so hässlich, dass sie wiederum schön wirken. Bitte vermeide also möglichst solche Bewertungen wie „sooo süß“ oder „niedlich“, denn es kommt ausschließlich darauf an was du als „hässlich“ empfindest. „Kitschig“ geht aber auch noch. 😉

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(Die zusammengefassten Fotos kannst du anklicken. Sie werden dann größer und du kannst die Numerierung besser erkennen)