der WINTER


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Das Feld ist kahl, auf ferner Höhe glänzet
Der blaue Himmel nur, und wie die Pfade gehen,
Erscheinet die Natur, als Einerlei, das Wehen
Ist frisch, und die Natur von Hell nur umkränzet.
Der Erde Stund ist sichtbar von dem Himmel
Den ganzen Tag, in Heller Nacht umgeben,
Wenn hoch erscheint von Sternen das Gewimmel,
Und geistiger das weit gedehnte Leben.

Friedrich Hölderlin (1770~1843) deutscher Lyriker
 

6 Gedanken zu “der WINTER

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