KÄLTE


Foto-70h-(35)-Kälte

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf´s öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.

Friedrich Hebbel (1813~1963)
deutscher Dramatiker und Lyriker

5 Gedanken zu “KÄLTE

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