STILL ruht der see


Ein Flüstern nur, du hörst es kaum.
Der Abend naht, nun senkt sich nieder
Auf die Natur ein süßer Traum.
Still ruht der See! Durch das Gezweige
Der heil’ge Odem Gottes weht.
Die Blümlein an dem Seegestade,
Sie sprechen fromm ihr Nachtgebet.
Still ruht der See! Vom Himmelsdome
Die Sterne friedsam niedersehn.
O Menschenherz, gib dich zufrieden,
Auch du, auch du wirst schlafen geh´n!

Heinrich Pfeil (1835~1899)
deutscher Komponist, Redakteur und Musikschriftsteller

Foto-77c-(21)-still-ruht

5 Gedanken zu “STILL ruht der see

  1. Elisabeth Berger

    Das ist wirklich ein wunderschönes Gedicht, da hat Piri total recht! Hab’s noch nie gehört, werde nach weiteren Werken vom Autor suchen.
    In Verbindung mit dem friedvollen Bild, berührt es einen noch mehr!
    LG Elisabeth

    Gefällt 1 Person

Hier kannst du kommentieren:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s