auf der SUCHE nach der „LIVING PYRAMID“


Foto-75b-(10)-auf-der-SucheSo, ihr lieben Blogger, hier ist wie angekündigt mein Post über die „lebende Pyramide“ der Künstlerin AGNES DENES. Die Konzeptkünstlerin wurde 1938 in Budapest (Ungarn) geboren und lebt bereits seit 1954 in New York. Ihr Kunstwerk, das sie speziell für die Documenta 14 geschaffen hat, soll den Zyklus der Natur im Zentrum darstellen. Allerdings hatten wir ein kleines Problem, denn wir haben die Pyramide nicht so schnell gefunden. Die Hinweise zu den Kunstwerken der d XIV sind äußerst miserabel. Da die Kunstwerke extrem weit auseinander stehen, hätte man sich mindestens bessere Wegweiser gewünscht. Auch das Kartenmaterial, das wir uns besorgt hatten, war absolut unverständlich und schlecht dargestellt. Als ob wir das geahnt hätten, denn am gestrigen Tage hatten wir uns lediglich vorgenommen, die Pyramide zu besichtigen. Als wir aber – wie viele andere Besucher auch – ziellos umherirrten, wurden wir immerhin von der schönen Atmosphäre des Universitätsviertels in Kassel belohnt. Hier kreuzen sich moderne Architektur mit alter.

An jeder Ecke gibt es origninelle Kneipen mit  gut gelaunten und interessanten Gästen. Als wir das sahen dachten wir spontan „so schön kann Multikulti sein, wenn doch alle Menschen nur friedlich wären“. Foto-75b-(29)-auf-der-SucheWir kamen auch an einigen alten restaurierten Gebäuden vorbei. Selbst ein oller Schornstein des ehemaligen Henschelwerkes zeigte uns aber nicht den Weg zur Pyramide. Auch ein Graffitikünstler hatte keine Ahnung, wo sich dieses Gebilde befindet.

Er war eben mit seinem eigenen Kunstwerk genug beschäftigt, was man verstehen konnte. An einigen Gebäudemalereien wurde uns bewusst, wie vergänglich auch Kunst sein kann. Foto-75b-(18)-auf-der-SucheZwischendurch mussten wir uns bei 28 Grad stärken (heute waren es 32), um mit neuer Kraft die Suche fortzusetzen. Foto-75b-(21)-auf-der-SucheDoch dann, nach gut einer Stunde Fußmarsch kam die Rettung, eine Gruppe Japaner. Foto-75b (21)b-auf-der-SucheWir dachten uns, na wenn die nicht wissen, wo sie hinwollen, dann weiß es keiner. Kurz entschlossen liefen wir der Gruppe hinterher und wir konnten es schon fast nicht mehr glauben, aber da war sie, die wundervolle LIVING PYRAMID und ihr Anblick wurde durch den Hintergrund mit herrlichen bizarren Wolken und blauem Himmel nochmals verschönert. Unsere Geduld, gutes Schuhwerk und die Japaner haben uns den Tag gerettet.

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12 Gedanken zu “auf der SUCHE nach der „LIVING PYRAMID“

  1. Elisabeth Berger

    Wunderschöne und interessante Bilder hast du gemacht!
    Das Kunstwerk ist großartig😍 Erst aus einer anderen Perspektive sieht man, daß es wirklich eine Pyramide ist. Ich finde aber die Ansicht, wo sie wie eine Treppe in den Himmel aussieht, noch eindrucksvoller.
    Dank sei den Japanern, euren Schuhen und eurer Ausdauer, daß du uns die tollen Bilder auch zeigen kannst☺️

    Schlaf‘ gut!
    LG Elisabeth

    Gefällt 1 Person

    1. Gerne, Gerda, nun erwarte aber bitte keine Steigerung, denn die „Sahnestückchen“ im Außenbereich habe ich bereits verteilt. Wir werden aber noch gelegentlich die Innenräume besichtigen, wenn´s kühler wird. Da ist fotografieren erlaubt. Es kommt also noch einiges von mir von der d XIV 🙂
      Bitte nicht vergessen, dass du noch eine Tasse Kaffee von mir gut hast, wenn du die Ausstellung selbst besuchst.
      LG Alexander

      Gefällt 1 Person

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