der eingesperrte MOHN


Lodernd in Schönheit,
flackernd in brennender Glut,
rot wie die Sinne,
heiß wie rauschendes Blut
sehe ich rings deine taumelnden Flammen loh’n,
blühender Mohn!

Ich wollt´ dich einfach pflücken,
mich an deinem Anblick entzücken.
Aber leider bist du nicht zu erreichen
weil du den Gittern nicht kannst entweichen.
Hast du vielleicht etwas ausgefressen?
Mir egal, ich könnte es vergessen,
weil du mich heut´
mit deiner Schönheit hast erfreut.

1. Strophe aus dem Gedicht „Mohn“ von Carl Wolff
(1884~1938) – deutscher Schriftsteller und Kabarettist
2. Strophe von Alexander Rudeloff

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9 Gedanken zu “der eingesperrte MOHN

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