KASSEL putzt sich raus


Kassel scheut keine Mühen und Kosten, sich für die bevorstehende Documenta zu verschönern. Selbst die Flächen zwischen den Straßenbahnschienen wurden begrünt. Hier wurde die Wilhelmshöher Allee rausgeputzt. Im Hintergrund sieht man den Herkules, das Wahrzeichen von Kassel. Hoffentlich haben die Planer auch an ein spezielles Schienenfahrzeug gedacht, mit dem der Rasen gemäht werden kann. Beim zweiten Foto handelt es sich um einen der zwei goldenen Löwen vor dem Rathaus und hinten das Kasseler Wappen. 😉

 

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der TEMPEL im pfingstkleid


Die Künstlerin MARTA MINUJIN will mit ihrem Kunstwerk, dem PARTHENON-KUNSTTEMPEL auf dem Friedrichsplatz, Kassel, anlässlich der Documenta 14 ein Zeichen gegen Zensur und Verfolgung setzen. Das Kunstwerk umfasst 31 x 70 m mit ca. 60.000 einst verbotenen Büchern. Ich postete bereits einige Ansichten in unterschiedlichen Stadien. Heute am Pfingstmontag mit der Wolkenkrone war er ein extra Post wert, dachte ich mir.
Foto-73e-(27)-dasParthenon

das SCHWERGEWICHT und die KIRCHE


Foto-73e-(19)-dasSchwergewichtAnlässlich der Documenta 14 hat die Künstlerin ANNE GATHMANN in der Elisabethkirche, Kassel ein interessantes Kunstwerk geschaffen. Ein 600kg-Metallband zieht sich durch den gesamten Innenraum und soll eine Form darstellen, die sich selbst findet. Foto-73e (18)bDas Kunstwerk soll nicht für sich allein die Aufmerksamkeit erwecken, sondern auch in außergewöhnlicher Weise die Wahrnehmung für den Raum, in dem es installiert ist. Die Frage nach der Resonanz in ihrem Raum ist die Ausgangsfrage. Resonanz bedeutet Beziehung zwischen Mensch und Welt. Die Statik der Resonanz ist eine Einladung, den äußeren Raum zu verinnerlichen und damit einen neuen inneren Ort zu erkunden. Das sind im Wesentlichen die Gedanken der Künstlerin zu ihrem Werk.

Aus diesen kleinen Einzelstücken ist das gesamte Band zusammengesetzt.