frühlings-GLAUBE


Foto-72f-(18)-Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht.
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang.
Nun, armes Herze, sei nicht bang.
Nun muss sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag.
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss die Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Ludwig Uhland (1787~1862)
deutscher Dichter, Literaturwissenschaftler, Jurist und Politiker.

Foto-72f-(34)-Frühlingsglaube

 

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7 Gedanken zu “frühlings-GLAUBE

  1. Hat mein Sohn in der 4. Grundschul-Klasse lernen müssen – wir haben Stunden damit verbracht, die verdichteten Bilder für das Verständnis Zehnjähriger wieder in praktisches Geschehen und erklärbare Gefühle aufzudröseln, aber dabei merkt man auch als Erwachsener, wie schön er das komprimiert hat, das Sehen und Fühlen.
    Nur merkt man eben auch, wie wenig das Schulsystem diese Aufgabe übernimmt. Beim Lernen von Gedichten in den ersten Schuljahren ist die Pädagogik des 21. Jhs. nicht weiter als im vorigen, und wohl dem Kind, das seine Hausaufgaben zuhause mit jemandem machen kann, der dafür Zeit hat, denn sonst lernen sie Gedichte nur auswändig, aber nicht, wie man damit umgeht, jedenfalls in der Kindheit noch nicht.
    Mit so schönen Fotos dazu, wie deinen, werden sie ihnen ja nicht geboten.

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    1. Vielen Dank für deinen interessanten Kommentar.
      Gedichte auswendig zu lernen sowie Kopfrechnen halte ich selbst in der heutigen Computerzeit für sinnvoll. Damals waren Schule und Unterricht sehr unattraktiv. Heute kann man es interessanter gestalten, wenn die Pädagogen moderne und alte Methoden kombinieren 🙂
      LG Alexander

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      1. Sinnvolles Training bedeutet Verstehen, auch beim Ausweniglernen der „Malreihen“ hätte eine Erklärung von Sinn und Zweck niemandem geschadet. Die Schulzeit meiner Kinder liegt übrigens zwischen 1999 und 2017, und was das angeht, hat sich seit den 70er Jahren nichts geändert, leider.

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      2. Da sieht es in der Dorfschule, in der meine Tochter arbeitet, aber anders aus. Sie und ihre Kollegen und Kolleginnen machen Unterricht zum Anfassen und fühlen. In vielen Schulen dürfen sogar die Smartphones zur Ergänzung benutzt werden.

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      3. Das Einbinden neuer Medien setzt voraus, dass es Lehrer gibt, die sie beherrschen – das kommt erst langsam. Aber schön ist es, dass die Generation langsam als Unterrichtende in die Schulen kommt, die eine positive Sicht darauf mehr befürwortet und die Kinder für den Umgang damit vertraut macht und sie als Bereicherung einsetzt – von irgendwem müssen Kinder von „Daddl-Eltern“ oder sogar negativ eingestellten schließlich lernen, wie man die Möglichkeiten des Wissens- und Gestaltungspools der digitalen Medien intelligent nützen kann.

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