DISZIPLIN


Foto-71b-(23)-Disziplin

Die Hälfte des Lebens ist Glück, die andere ist Disziplin – und die ist entscheidend, denn ohne Disziplin könnte man mit seinem Glück nichts anfangen. 

Carl Zuckmayer (1896~1977) – deutscher Schriftsteller

fOTO-72B-(27)-Disziplin

Advertisements

8 Gedanken zu “DISZIPLIN

  1. decordoba1

    Die Aussage des Zuckmayer ist relativ. Die Deutschen sind sehr diszipliniert, wenn sie hinter einer Kanzlerin stehen, zum Mindestlohn malochen, das Hartz IV ertragen und die Geldbuße vom Ordnungsamt bezahlen.

    „Die Franzosen sind ein sehr begabtes Volk – aber sie haben keine Disziplin!! so sagte ein Historiker, der mein Lehrer in Geschichte war. Er musste es wissen, er hat einige Semester in Paris studiert, war Gast einer französischen Adels-Familie. Die Mädels waren in ihn verknallt. Er hatte selber keine Disziplin und hat bezüglich Sex a-la-carte gelebt. Erst im Alter über 40 hat er geheiratet, es hat sich eine Submissive Prinzessin gefunden. Kein Wunder, er hatte ein bestimmtes Auftreten und war eine stattliche Erscheinung.

    Das war ein Ausflug in die Vergangenheit – und ist nicht weiter wichtig.

    Ich wollte nur damit sagen, dass man es mit Disziplin zu etwas bringen kann. Aber die Disziplinlosen leben auch, die sich am Nachmittag unter den Olivenbaum legen.

    Gefällt 1 Person

    1. Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Disziplinlosen in den Tag hinein lebenden glücklich sind. Trägheit und Faulheit machen nicht glücklich. Der Mensch braucht Feuer unter dem Hintern, Begeisterung und Ziele. Das erreicht man nur mit Disziplin und das meint doch auch der Zucki :-/

      Gefällt 1 Person

      1. decordoba1

        Das schon. Ich meinte die Griechen, welche die Schuld an ihrer Misere dem Schäuble geben und auch noch den Bankstern. Sogar gebildete Griechen sagen, dass sie von dem vielen Geld das die EU-Staaten für Griechenland gegeben haben, keinen Cent selber bekommen haben. Dieses Geld sei für die Bankenrettung erfolgt.

        Jedenfalls haben viele, speziell junge Griechen keine Arbeit, legen sich am Nachmittag unter den Olivenbaum und diskutieren am Abend hitzig ihre Miserse, die ihnen eigentlich die bösen Deutschen eingebrockt haben.

        Eine theoretische Annahme: Es gibt eine Fabrik zur Erzeugung von Konsumgütern in Giechenland, die einigermaßen gut wirtschaftet und 1000 Personen beschäftigt. Es würde nicht lang dauern, kommt die Gewerkschaft zu der Erkenntnis, dass die landesüblichen Löhne für diese gut gehende Fabrik eigentlich zu niedrig sind. Sie würden unverzüglich streiken und eine 20 %ige Lohnerhöhung fordern. Das ist eigentlich noch zu wenig, wenn man mit den mitteleuropäischen Löhnen vergleicht. Die Gewerkschaft würde hohe Löhne durchsetzen, bis die Fabrik zugesperrt werden muss, weil man die Sachen billiger anderswo kaufen kann.

        Weil die Unternehmer diese Griechischen Gewohnheiten kennen, würden sie niemals eine Fabrik in Griechenland aufbauen. So ist es – und sie kommen nicht mehr heraus – so lange jemand die Kosten dafür zahlt.

        So ist der Hautparbeitgeber in irgend einer Form der Staat, doch woher soll dieser das viele Geld für die Staatsbediensteten und die Pensionisten nehmen? Es will niemand Steuern zahlen, nur was unvermeidbar ist.

        Ich könnte noch einen langen Aufsatz dazu schreiben, das passt aber nicht mehr zum Thema. Diesen Aufsatz werden ich in meinen blog einfügen (letzte Woche hatte ich einen Streit mit einer Griechin zum Thema Migranten).

        Gefällt 1 Person

Hier kannst du kommentieren:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s