der GOLDENE schnitt


Viele „Hobbyfotografen“ haben Probleme mit dem Bildausschnitt. Nicht nur in der Fotografie, sondern auch in der Malerei ist der Goldene Schnitt für einen harmonischen Bildaufbau von entscheidender Bedeutung. Der Goldene Schnitt ist nichts anderes als die Aufteilung eines Bildes in einem bestimmten Teilungsverhältnis. Das Teilungsverhältnis von etwa 3:2 (exakt 61,8% zu 38,2) kommt oft in der Natur vor und wird somit im Allgemeinen vom Menschen als harmonisch empfunden.
Die Fotografie unterliegt – wie jedes andere Handwerk auch – gewissen Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Dennoch bestätigen Ausnahmen die Regel wenn man eine bestimmte Bildwirkung erzielen will. Für die Gelegenheits- oder Smartphonefotografen werden sie keine gravierende Rolle spielen. Aber wenn dem ungeübten Bildbetrachter ein Foto oder Gemälde auf Anhieb gefällt, dann hat der Schöpfer eben gewisse Regeln eingehalten oder sie unbewusst durchgeführt.
Ich habe mal einige Beispiele zusammengestellt und somit mein Archiv auch ein bisschen erleichtert:

Die Dominanz liegt hierbei auf den Wolken. 28-28b015b-goldenerschnitt

Der „goldene Schnitt“ würde die Bildwirkung eher mindern.28-28b015c-goldenerschnitt

Auch hier gibt es keinen „goldenen Schnitt“, da der Vordergrund dominieren soll. Der Himmel spielt dabei keine Rolle.

Hier stimmt das Verhältnis in etwa.

Ein Horizont in die Mitte zu nehmen ist eigentlich eine echte Sünde. Ausnahmen sind Spiegelungen.49-49a033-goldenerschnitt

Diese interessante Wolke mit dem „goldenen Schnitt“ darzustellen wäre eine Schande.54-54b080-goldenerschnitt

Langweiliger geht´s wirklich nicht. Der Horizont verläuft in der Mitte. Da hätte der Fotograf mehr draus machen können.54-54b091-goldenerschnitt

Hier wurden die Regeln aber wieder eingehalten:54-54b076-goldenerschnitt