Bescheidenheit


Unsere Hausorchidee blüht bereits monatelang am  Küchenfenster vor sich hin. Meines Erachtens ist es ihr doch ziemlich langweilig, immer meiner Frau beim Kochen zuzusehen und nach den Geräuschen der Spülmaschine zu horchen. Allerdings macht sich unsere Orchidee absolut nichts aus schmackhaften Speisen und bevorzugt lediglich frisches Wasser. Dann habe ich versucht, sie dahingehend zu überzeugen, den Standort zu wechseln und in die schöne freie Natur umzuziehen. Sie hat dankend abgelehnt und ist mit dem zufrieden, was sie hat. Außerdem sollte man bekanntlich vermeiden, alte Bäume umzupflanzen und vielleicht auch alte Orchideen. Also gut, ich habe ihre Bescheidenheit respektiert, denn ich möchte natürlich nicht, dass sie vor Schreck noch die Blüten hängen lässt oder gar verwelkt. Sie verbleibt somit vor dem schattigen spartanischen Küchenfenster, obwohl ich für so eine prachtvolle Pflanze eine angemessenere Umgebung, wie diese hier, befürworten würde:
foto-67d-54c-angemessen

 

 

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18 Gedanken zu “Bescheidenheit

  1. Elisabeth Berger

    Warum denn in die Ferne schweifen, sieh‘, das Gute liegt so nah’………das denkt sich wohl deine Orchidee😊

    Einen schönen Abend euch und ein entspanntes Wochenende🌻🌞
    LG Elisabeth

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  2. decordoba1

    Die Orchideen halten das Sonnenlicht im Freien nicht aus, die Blätter bekommen braune Flecken und sterben ab.

    Das Umsetzen der Orchideen lohnt sich, wenn man genug Platz hat. Nachdem man sie tiefer gesetzt hat und die störenden Luftwurzeln teilweise weggeschnitten hat, machen sie mit dem Blühen Pause, das dauert bis zu einem Jahr, bis sie wieder blühen.

    In einem Stadthaushalt werden sie nicht so viel Platz haben, da kauft man sich eine „Neue“, und die „Alte“ wird entsorgt 😉

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  3. decordoba1

    Ich schneide die Luftwurzeln auch nicht ab, so lange die Orchidee im alten Topf sitzt. Aber wenn man sie in einen neuen Topf tiefer setzen möchte (bis zum Blattansatz), da müsste man alle Lufwurzeln in den Untertopf bringen. Das geht aber nicht, weil man sie dabei abbricht. Daher muss man das wegschneiden, was nicht in den neuen Topf passt.

    Ich habe das schon probiert, es funktioniert, auch wenn die Orchidee 1 Monat lang „beleidigt“ ist.

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      1. die orchidee wirds dir danken. die toten, vertrockneten wurzeln koennen beim topfen geschnitten werden. wobei orchideenumtopfen fast noch spass macht. das substrat (ich hab das von seramis) macht kaum dreck und die pflanze kriegt man gepuzzelt. palmen dagegen….heute die flaschenpalme (http://www.uniprot.org/taxonomy/115475) zwangsgetopft, weil die katzen sie schief geschmust haben. die haben wurzeln wie glas und das substrat ist eine riesen sauerei.

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      2. Wir lassen unsere Küchenorchidee einfach so, wie sie ist. Für das Foto musste sie allerdings kurz ihren gewohnten Standort wechseln, was sie mir hoffentlich nicht übel genommen hat 😀

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  4. hardysgalerie

    Luftwurzeln weg schneiden, das ist wie wenn man uns den Mund zuklebt, dann können wir auch keine Nahrung mehr aufnehmen.
    Man kann sie aber auch auf einem Stück Wurzelholz dekorieren, mit der Zeit heben sich die Orchideen mit ihren Luftwurzeln selber fest. Sie brauchen nicht unbedingt Erde. Sieht wirklich toll aus. ( wie oben schon erwähnt, sie sind Aufsitzpflanzen)
    LG Hardy

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