eine Neue gefällig?


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NEIN, ist sie natürlich nicht mehr!

Bevor man sich eine neue Kamera kaufen will, sollte man sich überlegen, was man eigentlich fotografieren will, also Familie, oder Landschaften, oder das Meer mit Strand, oder Wald, oder Blumen oder auch kleine Insekten oder alles, was einem vor die Kamera läuft. Mit dieser Grundüberlegung, sollte man sich zunächst in einem Fachgeschäft beraten lassen. Möglichst dort fairerweise auch kaufen (der Einzelhandel muss auch leben) wenn ihr euch gut beraten fühlt und ihr nicht den Eindruck habt, dass der Verkäufer euch etwas aufschwätzen will, was ihr eigentlich gar nicht wollt. Ein schlecht geführtes Geschäft, unfreundliches und inkompetentes Verkaufspersonal ist selber schuld, wenn man im Internet kauft. Ich selbst sage mir immer, bis 5 % teurer als im Internet ist o.k., wenn die Beratung stimmt. Und dafür kann ich die Kamera, die ich schon einmal in den Händen gehalten habe, gleich mitnehmen.

Die ersten Aufnahmen solltet ihr unbedingt bei schönem Wetter machen. Warum? Weil man im Hirn Fotos mit Sonne verbindet mit leuchtenden Farben und schönen Kontrasten. Schaut man sich dann die ersten Schlechtwetter-Aufnahmen an, ist man in der Regel maßlos enttäuscht und schiebt die Schuld auf den neuen Fotoapparat und redet sich ein, dass der alte ja viel bessere Aufnahmen gemacht hat. Na klar, das waren die Aufnahmen auf den Malediven bei herrlichem Sonnenschein, blauem Meer und weißem Strand, aber eben nicht die Testaufnahmen zu Hause bei Regen oder trüben Wetter. Also, bei schlechten Wetter kann man keine Schönwetteraufnahmen erwarten und dafür kann der neue Fotoapparat schließlich absolut nichts.

Den Investitionsrahmen sollte man sich ebenfalls überlegen und sich ein Preislimit setzen. Dann muss man sich über das System einig werden und abwägen, ob man bereit ist, Fototasche und Ausrüstung mit sich herumzuschleppen, oder ob es eine Taschenkamera werden soll. Im Fachgeschäft wird man sie schon beraten, wobei man aufpassen sollte, ob der Verkäufer nicht auch für Staubsauger zuständig ist, denn dann hat er von den Fotogeräten bestimmt keine Ahnung. Meistens merkt man dies, wenn z. B. die oft die Worte fallen, das müsste, das ist evtl., vermutlich. In diesem Falle basiert das Verkäuferwissen nur auf seiner Unkenntnis und dann lieber einen anderen Laden aufsuchen, oder nach einem Kollegen fragen, der Ahnung hat.

Es gibt im Prinzip mehrer Systeme, wie z. B. das Smartphone (machen heute tolle Aufnahmen; haben aber wenig Möglichkeiten), Kompaktkameras (preisgünstige Variante, schlechte Optik, und wenig Möglichkeiten), Systemkameras mit Wechselobjektive (viele Möglichkeiten, gute Optik aber teuer), Bridgekameras (beinhalten alles, aber die Optik ist nicht so gut) und die Spiegelreflexkameras (groß, schwer, beste optische Leistung, teuer aber optimale Möglichkeiten). Natürlich gibt es innerhalb der Systeme auch „Perlen“, aber dafür muss man auch tiefer in die Tasche greifen.

Zusammenfassend:
Preislimit setzen – überlegen, was ihr fotografieren wollt – beraten lassen. Übrigens, die Kamera auf dem Foto war meine erste.

Achso eines habe ich noch vergessen:
„Mögen unsere Jungs
heute endlich einmal
gegen Italien gewinnen!“

 

Mohnrausch (11) – das Finale


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Die nachfolgende Aufnahme hat meine Frau mit ihrer Nikon Coolpix S3700 gemacht. Ich finde, das hat sie gut hinbekommen, denn hier stimmt alles (Bildaufteilung, Linienführung, Hintergrund, gerader Horizont, Licht). Und was sagt uns das? Das sagt uns, dass man auch mit einer relativ einfachen Kamera schöne Aufnahmen machen kann. Das bedeutet aber auch, dass eine gute und teuere Kamera nicht automatisch gute Aufnahmen macht. Letztendlich liegt es am Geschick, an den Motivideen und an der Erfahrung des Fotografen, was er aus seinem Equipment „herauskitzelt“ (zu diesem Thema poste ich gleich noch was).Foto-65c-(58)-Mohnrausch

belanglos


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Foto-65c-(55)-belanglosIn unserem Badezimmer steht eine mittlerweile stattliche Palme. In ihrem Nährboden versucht eine kleine Rankenpflanze, parallel zu existieren. Zusammen mit den Tonscherben ergibt sich eigentlich ein Foto-65c-(56)-belanglosvöllig belangloses Motiv, aber ich habe einmal versucht, etwas daraus zu machen, denn bis Fußballgucken ist ja noch ein wenig Zeit, hihihi :-).

Ich möcht ´ kein Kaktus sein


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Mein Kaktus ist über Nacht,
zum blütenreichen Leben erwacht, welche Pracht!

Foto-65c-(53)-keinKaktusIch habe mich darüber heut´
unwahrscheinlich gefreut.

Obwohl, ich möchte kein Kaktus sein!

Immer nur im Blumentopf sitzen,
kein Sport und auch nicht mal schwitzen.

Kein Fernseh ´n gucken können,
und sich sonst nichts gönnen.

Keine Freude beim Fußball gucken,
und auch nicht nach jedem Tor zucken.

Foto-65c-(54)-keinKaktusAber kommt ein Dieb über Nacht,
so habe dieser acht,
denn mit Stacheln in dem Finger,
lässt sich schlecht klauen manche Dinger.

Und damit mir selbst nichts passiert,
habe ich ihn vorsorglich rasiert.

Wahrlich, er ist glücklich auf seine Weise,
und wächst vor sich hin still und leise.

Dennoch, ich möcht´ kein Kaktus sein,
da trinke ich lieber einen guten Wein.

© Alexander Rudeloff

(Königin der Nacht)