GlockenLäuterung


Vom Turme her
die Glocken läuten,
heut liegt der Tag
im sanften Licht,
es sollte wohl
uns so bedeuten,
auf altes Leben
zaghaft neue Sicht

Schon als Kind hörte ich
die Glocken schwingen,
da trug die Hoffnung
mich noch in mein NachtGemach,
da hörte ich die
Englein singen,
da glaubte ich an das,
was man versprach

So waren sie in jungen
Jahren recht verklärt,
die unschuldsreichen
frühen Tage,
es hat das Glockenspiel
sich nur bewährt,
neugeläutert ström ich aus
und wohligwarme Hoffnung
in mir trage.

©Sylvia Kling
Foto: Alexander Rudeloff

34-34b026-Glockenspiele(Hochzeitshaus, Hameln)

7 Gedanken zu “GlockenLäuterung

  1. Elisabeth Berger

    Dankeschön, liebe Sylvia und lieber Alexander😘
    Fühl‘ mich grad zurückversetzt in meine Kindheit. Wohnte in unserem kleinen Dorf direkt an der Kirche.

    LG Elisabeth

    Gefällt 2 Personen

  2. Da werden auch bei mir Erinnerungen wach. Ich wohnte als Kind in einer Kleinstadt und dort war das Glöckengeläut der Kirchen gang und gäbe.
    Wieder eine schöne Inszenierung zwischen Bild und Gedicht. Wunderschön.

    Gruß Piri

    Gefällt 1 Person

    1. Dankesehr 🙂 War eine spontane Angelegenheit. Ich las das Gedicht von Sylvia und da viel mir das Glockenfoto ein und schwuppdiwupp habe ich beides kombiniert.
      LG Alexander

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