Tradition im neuen Kleid


Foto-62g-(06)-Cafe-Fritzlar

Das Traditionscafe Hahn in Fritzlar hat einen neuen Besitzer und wurde in einem völlig anderen Stil wiedereröffnet. Da wir öfters diese schöne Kleinstadt besuchen, mal mit, mal ohne Fahrrad, mal zum Schlendern oder nur zum Kaffeetrinken, haben wir das neue Cafe heute mal getestet.

Endlich mal etwas Anderes, dachten wir spontan und etwas Ausgefallenes bei einer hervorragenden Qualität, wie wir später feststellten. Die Einrichtung ist außergewöhnlich, aber sehr schick und gemütlich. Platz nehmen kann man auf gepolsterten Metallstühlen und bequemen Sofas in einer angenehmen nicht zu niedrigen Sitzhöhe. Die Tische wurden aus alten Nähmaschinen-Untergestellen hergestellt. Die Wände hängen voller interessanter Kunstwerke, die man auch erwerben kann. Wenn man den Raum betritt, ist man irgendwie sofort fasziniert von dem visuellen Eindruck.

Doch nun zu dem, was ein Cafe überhaupt auszeichnen sollte, nämlich die Auswahl und Qualität der Backwaren. Vom Blechkuchen bis hin zu Torten gibt es ein reichhaltiges Angebot und es schmeckt hervorragend, zumindest das, was wir genossen haben. Neben Pfannkuchen (nach holländischer Art) wird auch für den herzhaften Geschmack gesorgt. Und der Kaffee? Einfach Klasse und nicht nur deswegen macht dieses Cafe seinem Namen alle Ehre. Über das Thema Kaffe in Nordhessen hatte ich ja schon ausführlich gepostet. Die meisten Cafes verdienen ihren Namen eigentlich nicht, weil sie in der Regel eine geschmacksneutrale billige Brühe anbieten. Deswegen waren wir vom Kaffee im Cafe Hahn sofort begeistert, als er uns aromatisch duftend von nettem Bedienpersonal serviert wurde.

Aufgrund des schönen sonnigen Wetters verweilten natürlich die meisten Gäste draußen in der herrlichen Sonne. Die gemütliche Inneneinrichtung des Cafes lädt aber auch bei schlechtem Wetter zu einem angenehmen Zeitvertreib und interessanten Begegnungen ein.

 Abschließend noch ein paar etwas andere Bilder von Fritzlar, die somit auch zum Thema „das etwas andere Cafe“ passen. Die klassischen Motive von Fritzlar kennen viele Leute. Hier könnt ihr aber noch mal selbst schauen:

http://fritzlar.de/index_main.php?websiteid=stadtmarketing

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Eine englische Telefonzelle

 

 

Einen schönen Ausblick

 

Den DomFoto-62g-(16)-Cafe-Fritzlar

 

 

 

 

Einen kalten FußFoto-62g-(19)-Cafe-Fritzlar

Eine unheimliche Maske im GartenFoto-62g-(21)-Cafe-Fritzlar

 

Zu groß geratene MöbelFoto-62g-(22)-Cafe-Fritzlar

 

 

 

 

Die bunten Fische vom Marktbrunnen.Foto-62g-(24)-Cafe-Fritzlar

Diese Hauswand lässt sich nur mit Antischuppen-Shampoo reinigenFoto-62g-(25)-Cafe-Fritzlar

Und einen grimmigen Löwen als Parkwächter.

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8 Gedanken zu “Tradition im neuen Kleid

  1. Wunderschönes Städtchen. Das Kaffee-Restaurant sieht auch ansehlich aus und einen guten Kaffee findet man weiß Gott nicht überall. Darunter sind schöne Bilder, sogar was für`s Schlafzimmer. 😉 Meine Freundin und ich haben auch so unsere kleinen Café s, wo der Kaffee besonders gut mundet. In Rostock schmeckt er im Warenhaus „Kaufhof“ sehr gut. Es ist ein Cremakaffee der dort unter anderem angeboten wird. Es ist ein kleines gemütliches Café im Kaufhof selbst, wo man nach anstrengendem Shopping sich erstmal erholen kann. 🙂
    Allerdings sind dort nicht so tolle Bilder wie bei euch.

    Gruß Piri

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    1. Danke, Piri, ja, so kennt jeder seine Cafe-Ecken. Ist schon schlimm, was einem da manchmal angeboten wird und man es dann auch noch bezahlen muss.
      LG und einen schönen Wochenbeginn wünsche ich dir.
      Alexander

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  2. Elisabeth Berger

    Schöne Bilder von einer sicher sehenswerten Stadt. Die Altstadt scheint auch recht gemütlich zu sein. Wenn’s dann in diesem neuen Café auch noch Pfannkuchen gibt, ist sowieso alles gebongt☺️
    Außerdem eine tolle Sache, wenn Restaurierung so ein schönes Gesicht bekommt wie in Fritzlar!
    Gerade heute war im Bayrischen Fernsehen ein Bericht über unser schönes, geliebtes Landshut zu sehen. Dort ging es auch um die schönen alten Häuser in der Altstadt, ob Abriß oder restaurieren. Einige Missetaten aus den 70igern waren zu sehen, die lieblos zwischen die alten Perlen geklatscht wurden.
    Landshut hatte das Glück, daß es im Krieg nicht zerbombt wurde, deshalb finde ich, daß man die Bauten auf jeden Fall erhalten sollte. Aber wieder mal zu wenig Geld dafür. Allerdings gibt es einen Mann, der solche Häuser aufkauft und sie mit viel Liebe und Geld und mit den historischen „Innereien“ wieder herrichtet🙂

    Gute Nacht und träum‘ süß, von feinen Torten und Pfannkuchen, hihi😴
    LG Elisabeth

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      1. Das Blöde bei massenhaftem Bildschmuck (für jeden Geschmack was) ist, dass man das Gute kaum würdigen kann. Womit ich nix gegen die Atmosphäre des Cafes sagen will. Außerdem haben sie es ja nicht für mich dekoriert, und de gustibus kann man bekanntlich nicht streiten.

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