Die Geburt eines Bildes


Einmal wollte ich es tun: Mal so ein richtiges aufwändiges eigenes Bild erschaffen mit allem Drum und Dran, also auf Leinen aufgezogen und hinter einem hochwertigen Rahmen gelegt. Wenn ich ein Maler wäre, hätte ich natürlich ein Bild gemalt, aber ich bin ja kein Künstler, sondern nur ein Hobbyfotograf. Und wer hängt sich schon von solch einem ein Foto auf? Also – damit mein Werk nicht belächelt wird und ein wenig Belobigung findet – musste ich mir schon etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Ferner sollte beim Betrachter wenigstens eines kleines Anzeichen von „WOW“ hervorgerufen werden. Natürlich musste auch ein passender Titel her. Da in unserer Bude ja schon ein Teddybild hängt, nämlich dieses hier …Foto-62f-(28)-Geburt

… dachte ich mir: „Warum eigentlich kein Teddybild in einem Teddybild“? Also, ich fand ihn gut, den Titel und dann ging es an die Vorbereitungen. Zunächst wurde das komplette Wohnzimmer umgestaltet und das Foto-Equipment aufgebaut. Ich kann euch sagen, ein Riesenaufwand, weil ich eben kein Studio besitze und auch kein Studiotyp bin. Ich fotografiere lieber an der freien Natur. 50-50a092-GeburtDie Kaffeekränzchen von meinem holden Weib musste natürlich abgesagt werden. Das war allerdings kein Problem, weil sie einen Dauerkuchen gebacken hatte (hihi). Die Teddys hatten wir ja schon. Sie lagerten als Deko in einem alten Koffer. Also raus mit den Viechern, entstauben und positionieren.  50-50a094-GeburtDann wurde das vorhandene Teddybild über die Stoffteddys gehängt in der Hoffnung, dass der provisorische Nagel auch hält; aber er hielt (Ich bin ja sowas von stolz auf dich, du Nagel!).  50-50a095-GeburtDann noch schnell eine Doppelbelichtung erstellt mit der Struktur eines Baumstammes im Garten und schon bekam das Foto einen besonderen Touch.  Den passenden Rahmen, der ja zum Bildtitel passen sollte (Bild im Bild) hatte ich mir bereits besorgt.50-50a099-Geburt

 

 

 

 

 

So, alle Vorbereitungen waren erledigt und hier ist das Ergebnis.

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Also, mir gefällt´s und ich klopfte mir folgedessen selber auf die Schulter. Leider war die Resonanz nicht so prickelnd, aber was soll´s, es war mal eine andere Aufgabe, die es zu meistern galt. Jedenfalls hat es dem Flötenspieler von Baunatal gefallen und als Belohnung flötete er speziell für mich das Lied „Ein Hoch…“ von Andreas Bourani“

Darüber zumindest habe ich mich echt gefreut. Foto-62f-(31)-Geburt

Eins habe ich jedoch bei diesem Tagesaufwand gelernt, dass ich kein Studiofotograf bin und daran habe ich auch absolut kein Interesse, selbst wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte. Mein Ding ist es, Fotos in Städten, bei Ereignissen und in der freien Natur zu schießen. Das ist gut für Köper, Geist und auch für die Figur.

 

Büroschlaf


Manchmal soll er ja gesund sein, der kurze Schlaf im Büro in der Mittagspause. Allerdings nur, wenn man das auch kann, sich antrainiert hat und die Kurzträume angenehm sind. Wenn man allerdings vom Ärger, Problemen oder gar von Chef träumt, eher nicht.

Welchen Traum hat wohl dieser Kollege gerade?50-50A074-Büroschlaf

Oder diese beiden hier?

Licht und Schatten


Jeder kennt ihn,
den extremen Schlagschatten, wenn die Sonne scheint.

Weiß doch eigentlich auch jeder:
Wo Licht ist, ist auch Schatten.

Nun gut, schöne Aufnahmen macht man eben gerne bei Sonnenlicht. Da leuchten die Farben intensiv und es ergeben sich interessante Kontraste.

Manchmal ist die Sonne jedoch hinderlich, insbesondere bei Architekturaufnahmen. Hier ist ein leicht behangener Himmel von Vorteil, weil er eben keine starken Schatten bildet:

Lust auf Pflaumen?


Vor einigen Tagen hatte ich bekanntlich ein Rätsel über eine Baumblüte gepostet.

https://putetet.wordpress.com/2016/04/25/raetsel-6/

Die meisten von euch lagen mit ihren Vermutungen daneben, um welchen Baum es sich handelt könnte. Nur eine Bloggerin war mit ihrer Vermutung „Zwetschge“ ganz nah dran.

Da „mein“ Baum es trotz der niedrigen Temperaturen nicht lassen konnte, weitere herrliche Blüten zu entfalten, möchte ich ihn euch heute in voller Pracht präsentieren. Falls ihr allerdings heute schon Lust auf Pflaumen verspürt, müsst ihr euch aber leider noch gedulden, bis die Früchte reif sind, aber vielleicht bringe ich euch zu einem späteren Zeitpunkt wenigens Fotos mit. Schauen wir mal.

Übrigens links von dem Pflaumenbaum sieht man einige Zweige von einem Kirschbaum, der sich allerdings mit Blättern und Blüten noch zurückhält.

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Jetzt oder nie!


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Zu welcher Kategorie von Menschen gehörst du? Bist du ein spontaner Mensch, der alles immer gleich jetzt und sofort haben möchte? Oder bist du eher besonnen, der in jede Richtung abwägt, sich nie sofort entscheidet und sowieso erst einmal eine Nacht darüber schlafen muss? Oder trägst du von allem etwas in dir?

Ich finde, die spontanen Menschen haben mehr Freude und Begeisterung an den Dingen. Diese Menschen müssen natürlich auch mal Fehlentscheidungen in Kauf nehmen, aber das sind eben die Erfahrungen. Sich überhaupt für etwas begeistern zu können, setzt Emotionen und Glücksgefühle frei und das sollte man sich so lange wie möglich erhalten.

Natürlich muss der spontane Mensch auch an sein Portemonnaie denken und gravierende Anschaffungen mit der Familie abstimmen, aber eben nicht alles. Ein Hobbyfotograf z. B. wird seine Frau nie fragen, ob er dieses neue geile Objektiv oder diese supermegacoole neue Kamera unbedingt kaufen muss, er tut es einfach, wenn er die Mittel dazu hat. Die Frau würde ohnehin nur sagen „muss das wirklich sein“ oder „sind die alten Geräte nicht mehr gut genug“ oder „da machst du doch wieder hohe Verluste“.

Ebenso sollte man den Kauf eines neues Smartphones nie mit der Frau abstimmen, denn hin und wieder braucht der Mann eben ein neues Spielzeug und solange er nur damit spielt, kann sich doch die Frau eigentlich nicht beklagen, oder? Und außerdem wir Männer lassen uns unser Kind im Manne sowieso nicht nehmen.

Dann gibt es natürlich Leute, die müssen alles mehrfach überlegen, es nach jeder Seite abwägen und können sowieso nichts sofort entscheiden, weil sie erst einmal eine Nacht darüber schlafen müssen. Sicherlich, erstmal eine Nacht vergehen lassen bevor man jemanden eins auf die Glocke haut, der einen soeben beleidigt hat, ist nicht verkehrt, aber das meine ich nicht. Ich meine die permanente Unentschlossenheit, die letztendlich dazu führt, dass man in keiner Situation „in die Pötte kommt“ und dadurch die Prozesse enorm verlangsamt werden. Haben diese Abwäger und Überleger überhaupt Freude an neuen Dingen, oder können sie sich überhaupt noch für etwas begeistern? Sicherlich, beim Kauf eines neues Rasenmähers steht die Zweckmäßigkeit im Vordergrund. Der soll ja auch nur gut funktionieren und nicht schick aussehen. Neuanschaffungen ausschließlich nach Zweckmäßgkeit zu entscheiden, würde doch sicherlich einer Frau beim Schuhkauf nicht gerade dienlich sein.

Ich hatte mal einen Arbeitskollegen, den nannten wir immer den „60-Cent-August“ (Name wurde geändert). Warum? Na, weil er immer nur 60 Cent in der Tasche hatte, sozusagen für den Notfall. Und wenn der mal was kaufen wollte, dann wüsste er das vorher und würde sich dann den passenden Betrag mitnehmen, sagte er sich. Auf meine Frage, was machst du denn, wenn du das absolute ultimative Sonderangebot siehst und nur die 60 Cent in der Tasche hast. Er erwiderte, dass er sich dann die Ware zurücklegen lassen würde.

Nun gut, der 60-Cent-August war ohnehin ein eigenartiger Mensch. Er vertraute niemals einer Bank (was heutzutage eigentlich auch nicht verkehrt ist) und hortete sein Vermögen zu Hause. Er trug immer eine scharfe Waffe bei sich, weil er Angst vor Überfällen hatte. Eigentlich unlogisch, wegen 60 Cent! Aber das Schlimmste war, dass er einen dermaßen unterirdischen Tee kochte, der so penetrant roch, dass man sein Büro nicht betreten konnte, ohne dass es einem übel wurde. Egal, schieben wir ihn beiseite, den 60-Cent-August und lassen wir ihn mit seinem gehorteten Vermögen sein Glück, wenn er überhaupt eins hat.

Egal ist eigentlich auch, zu welcher Kategorie von Menschen man selbst gehört, zu den Spontanen, zu den Unentschlossenen oder zu denen, die von jedem etwas in sich tragen. Wichtig ist, dass man an den Dingen, die man tut, Freude hat, sich noch begeistern kann, die Begeisterung noch eine Weile anhält und nicht in ein tiefes leeres Loch fällt, wenn die Neuanschaffung erledigt ist. Bei aller Begeisterung und Spontaneität sollte man natürlich auch noch eine Akzeptanz bei den Mitmenschen finden, damit man nicht zu einem Eigenbrödler oder Eremiten abgestempelt wird. Auch der Mensch ist ein Herdentier und muss sich irgendwie in die Herde einfügen können.

Abschließend sei erwähnt, dass man heutzutage niemals nur 60 Cent in der Kippe haben sollte! Es sollten mindest 20 € sein, denn wenn man mal überfallen wird – was ich natürlich keinem wünsche – wird der Verbrecher erst richtig sauer, wenn er nur 60 Cent bei einem findet und haut vor Wut noch einmal richtig drauf. Aber vielleicht trifft man ja auch auf einen humanen Verbrecher, der Mitleid hat und einem die 20 € selbst zusteckt. hihihi 😀

Filmtipp


Mensch, was bin ich aufgeregt. Dieser Film kam soeben per Post (war im Sonderangebot):

 

 

Heute Abend werde ich ihn mir reinziehen und hoffe, dass mich auch die Akustik überwältigen wird. Foto-62f-(23)b-FilmtippEndlich wurde einer der besten Seefahrerfilme „Moby Dick“ neu verfilmt. Es soll mehr als geglückt sein, obwohl natürlich die schauspielerischen Leistungen von Gregory Peck als Kapitän Ahab nie erreicht werden können. Foto-62f-(26)-FilmtippWir leben nun einmal in einem digitalen Zeitalter und somit hat sich auch unser Filmgeschmack angepasst. So lange die digitalen Tricks gut und authentisch gemacht sind und auch das Gesamtpaket stimmt, werden wir an den neuen Filmen auch unsere Freude haben. Ich lass mich mal überraschen.

 

Zur Handlung des Films:

Im Winter 1820 überstand die Besatzung des amerikanischen Walfängers Essex einen Angriff, dessen Wucht sämtliches Vorstellungsvermögen der Seeleute überstieg: Ein gigantischer Wal entwickelte bei seiner Attacke einen menschenähnlichen Drang nach Vergeltung. Die authentische Schiffskatastrophe inspirierte Herman Melville später zu seinem Roman „Moby Dick“. Doch das Buch erzählt nur die halbe Geschichte. „Im Herzen der See“ zeigt den qualvollen Überlebenskampf der verbliebenen Besatzung, der die verzweifelten Seemänner dazu bringt, Unvorstellbares zu tun. Stürme, Hunger und Panik nötigen die Männer dazu, den Wert des menschlichen Lebens und die Ethik ihres Berufs infrage zu stellen, während sich der Kapitän auf dem offenen Meer zu orientieren versucht und der erste Offizier an seinem Plan festhält, den großen Wal doch noch zu erlegen. Ein bildgewaltiges Abenteuer von Ron Howard über die Ereignisse, die Herman Melville in seinem Klassiker „Moby Dick“ niederschrieb!