Der kluge Rabe


Dieser Rabe hier zählt gerade Krokusblüten und kann vielleicht auch schon rechnen. Ob er bereits über Deutschkenntnisse verfügt, weiß ich nicht, aber englisch wäre für den Anfang auch nicht schlecht 😉

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 Es war einmal vor langer Zeit, da lebte ein sehr kluger RABE in einer hohlen Eiche. Der RABE wurde von den Tieren des Waldes oft um Rat gefragt, wenn sie Probleme hatten.
Eines Tages war der RABE sehr weit weg von seinem Wald, da er seinen Freund, den großen, schwarzen RABEN treffen wollte. Der große, schwarze RABE freute sich sehr über den Besuch des klugen RABEN und sie saßen den ganzen Tag auf einer uralten Birke und unterhielten sich über dies und das.

Als es dunkel wurde, machte sich der kluge RABE auf den Heimweg und verabschiedete sich von dem großen, schwarzen RABEN. Der kluge RABE hatte schon ein großes Stück seines Weges hinter sich gebracht, als er sehr durstig wurde. Da der Vollmond schon hoch am nachtschwarzen Himmel stand, beschloss der kluge RABE eine Rast einzulegen. Da sah er tief unter sich ein zart schimmerndes Licht.

Der kluge RABE flog herab und landete auf dem hölzernen Fensterbrett eines kleinen, alten Hauses. Der Besitzer des Hauses, ein alter Mann, saß an seinem Esstisch im Zimmer und las ein Buch. Er bemerkte den RABEN nicht.

Der kluge RABE hatte Glück, denn er entdeckte einen Krug voll Wasser, welcher auf einem Tisch vor dem Haus stand. Der RABE wollte daraus trinken, es gelang ihm jedoch nicht an das Wasser zu kommen, der Krug war zu tief.

Da hatte der kluge RABE eine Idee. Erholte kleine Kieselsteine aus dem nahe gelegenen Bach und warf sie, einen nach dem anderen, in den Krug. Auf diese Weise stieg das Wasser im Krug immer höher und schließlich war es so hoch gestiegen, dass der kluge RABE trinken konnte.

Gestärkt konnte der kluge RABE nun den restlichen Heimweg leichter bewältigen und er landete bald darauf auf seiner alten Eiche. Dies war die Geschichte von klugen RABEN und dem Wasserkrug.

© Regina Siegel

Viel Moos aber nichts los!


Nein, ganz so schlimm war es nicht, denn einiges hat sich dann doch während eines Spazierganges in Baunatal um den Leiselsee vor meiner Linse präsentiert. Ich will es euch nicht vorenthalten:

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Mooskonstellationen:

Die disziplinierten Baumpilze:

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Farbnuancen:

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Der See selbst:

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Der Medusabaum:

Die „Frühjahrsglöckchen“:

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Und der fromme Baum:

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