WOLFHAGEN


„Auf nach Wolfhagen“ sagten wir uns heute. Kleine Besorgungen erledigen und ein paar Fotos machen, das war unsere Absicht.

http://www.wolfhagen.de/

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Hier hat ein Wolfhagener Bürger einen schicken Schlitten vor der Haustür. Dafür musste seine „Hütte“ etwas kleiner ausfallen.

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Schöne romantische Gassen gibt´s hier.

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Wer es sich leisten kann, hat sich ein Raubtier für die Bewachung seines Heimes zugelegt.

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Wolfhagen sprudelt nur so von Detailreichtum

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Der Marktplatz ist nicht nur in Wolfhagen ein Schmuckstück.

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Geschäftsschließungen sind hier – wie auch in vielen anderen Kleinstädten – an der Tagesordnung.

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Gegen Umsatzeinbußen scheinen selbst „pfiffige“ Geschäftsideen und enorme Preisnachlässe nicht zu helfen.

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In diesem Laden hier schein es allerdings zu brummen und die Umsätze lassen die Kasse öfters klingeln.

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Hier hat eine Besucherin ein besonders schönes Motiv entdeckt und ließ es freundlicherweise durch mich fotografieren.

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Und zum Schluss haben wir im Schlosspark noch einen Ginkgobaum entdeckt.

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Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Dass man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Dass ich eins und doppelt bin ?

Johann Wolfgang von Goethe 1815 (1749 – 1832)

UNBESCHEIDENHEIT


http://www.putetet.blog.de/2015/09/07/unbescheidenheit-20726806/

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Es ist geschafft:

30.000 Besucher

Recht herzlichen Dank für eure Unterstützung (Klicks). So, und nun kann mir blog.de gestohlen bleiben, denn hier bei WORDPRESS.de ist jetzt mein zu Hause.

Achso, meine Bescheidenheit ist mittlerweile auch wieder bei mir eingekehrt!

Neid


Ich weiß wirklich nicht, ob Neid und Missgunst ein typisch deutsches Phänomen ist, vielleicht aber doch.

Ich werde gelegentlich mit irgendwelchen bissigen Anmerkungen konfrontiert, wenn man von seinen Aktivitäten erzählt, von seinen Erfolgen aber auch Misserfolgen. Bei Erfolgsmeldungen neigen einige dazu, diese lächerlich zu machen und bei Misserfolgen drücken manche mit ihrem Daumen in die offene Wunde.

Dabei handelt es sich nicht unbedingt um Personen, die wirtschaftlich und familiär schlecht dastehen. Nein es sind Leute, denen es sehr gut geht und eigentlich auch ein normales und glückliches Leben führen, so denke ich jedenfalls.

Dennoch keimt bei ihnen hin und wieder der Neid oder die Gehässigkeit hoch und sie hätten eigentlich keinen Grund dazu, denn es sind Leute, die mit ihrem Leben und mit dem, was sie erreicht haben zufrieden sein müssten.

Meinem Vater ist dieses Phänomen bereits in den 60igern aufgefallen. Er hat mal gesagt: „Der ist so neidisch, dass er dir noch nicht einmal das Schwarze unter deinen Fingernägeln gönnt.“ Sicherlich, das waren damals andere Zeiten und es gab Leute, denen gehörte real noch nicht einmal das Schwarze unter den Fingernägeln und die hätten allen Grund, auf andere neidisch zu sein. Aber die waren nicht selten glücklicher als manch einer, der ein dickes Bankkonto aufwies.

Müssen wir neidisch sein über den Erfolg oder die Geschicklichkeit eines Anderen, nur weil dieser sich seine Puppen selber basteln kann?

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Müssen wir auf den neidisch sein, der Ideen hat und sie auch verwirklicht um sich endlich seinen eigenen Oldtimer leisten zu können, auf den er jahrzehntelang gespart hat?

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Müssen wir neidisch sein auf die Luxusvilla von Bill Gates?

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Müssen wir neidisch sein auf die Millionen eines Vorstandsvorsitzenden eines Großunternehmens dessen Geliebte mit seiner Gattin dem Reitsport nachgehen und er seinen Vorgarten mit wertvollen Statuen bestücken kann?

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Nein, müssen wir nicht, denn jeder ist seines Glückes oder Erfolges Schmied. Wir müssen keine Pferde besitzen und können auch mit kleineren Haustieren wie einer Katze oder Eidechse glücklich sein.

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Gewöhnen wir Deutsche uns endlich diesen Neid ab! Gönnen wir unseren Mitbürgern ihren Erfolg und ihr Glück! Verwirklichen wir selber unsere Ideen, als die der Anderen zu verachten! Gönnen wir Bill Gates seine Milliarden, denn er hat für die Menschheit ja auch einiges erwirkt! Akzeptieren wir die Leistung eines Geschäftsführers, wenn er auch sozial agiert, für den wirtschaftlichen Erfolg seiner Firma sorgt und sich das Unternehmen sein horrendes Gehalt auch leisten kann!

Werden wir uns endlich bewusst, dass es den meisten von uns Deutschen gut geht und es Menschen auf der Welt gibt, die weitaus schlechter dastehen und dennoch ihre Würde behalten und trotzdem nicht von Neid oder Missgunst geprägt sind.

Mein Blogfreund Hubwen12 hat zu diesem Thema einige Zitate herausgesucht, die ich hiermit gerne als Nachtrag zu meinem Post präsentiere:

Der Neid der Menschen zeigt an, wie unglücklich sie sich fühlen, und ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen.
Arthur Schopenhauer

Der Neid kann sich nicht verbergen. Er klagt an und verurteilt, ohne Beweise zu haben; er übertreibt die Fehler; er hat maßlose Namen für die geringsten Irrtümer, und seine Sprache ist voll Bitterkeit, Übertreibung und Mißgunst. Mit unerbittlichem Haß und rasender Wut stürzt er sich auf jedes wirkliche Verdienst; er ist blind, jähzornig, gefühllos, brutal.
Luc de Clapiers Vauvenargues

Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm daran: Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück, sondern auch über das Glück der andern.
Hippias

Missgunst und Freude


Missgunst anderer und Freude über ein Ereignis liegen oftmals nah beieinander. So z. B. haben meine Frau und ich uns heute gefreut, als in der HNA (Hessisch Niedersächsische Allgemeine) ein Bericht über uns und unsere Aktivitäten erschien.

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Vor gut 14 Tagen besuchte uns eine nette Journalistin, interviewte uns und schoss einige Fotos. Anlass war meine E-Mail an die HNA, in der ich den von meiner Frau liebevoll gepflegten Garten anpries und ein Schmetterlingsfoto vorstellte. Nähere Einzelheiten könnt ihr meinem Post entnehmen…

http://www.putetet.wordpress.com/2015/07/23/zitronenfalter-rasieren-20679092/

…uuund hier noch weitere Bilder:

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Kaum war der Bericht erschienen, kamen auch schon die ersten Reaktionen. Die meisten haben sich mit uns gefreut, aber es gab auch einige Miesmacher darunter. Von den negativ denkenden Obermiesmachern gibt es in unserer Gesellschaft einige, aber die haben auch eine Existenzberechtigung, denn die geben doch die Würze im Leben und animieren andere zum positiven Denken.

Was wäre denn schon Schneewittchen ohne die böse Königin, eine Diktatur ohne Diktator, ein Gefängnis ohne Verbrecher, Fernsehen ohne schlechte Beiträge, eine Klassenarbeit ohne 5er und 6er oder eine Frau ohne Mann, der den Mülleimer nicht herunter tragen will? Sicherlich äußerst laaangweilig und nicht so vielfältig, denn man hätte ja keine Vergleiche und wäre sich den schönen Dingen auf der Welt überhaupt nicht bewusst.

Wie war das noch einmal „Wer frei von Schuld und Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ oder ähnlich. Na klar, keiner ist perfekt und negative Strömungen trägt jeder in sich selbst und Fehler machen sowieso alle auch mal. Aber das positive Denken und Handeln sollte doch überwiegen und dann ist man auf dem richtigen Weg.

Also mein lieber Absender der heutigen WhatsApp-Mitteilung „Ja, ja, die Geister die ich rief….“ verzeihe ich dir. Lass uns doch auch einmal, wenn auch nur für einen kurzen Moment, im Vordergrund stehen und uns an dem schönen Zeitungsbericht erfreuen. Danach verziehen wir uns wieder in unserem dunklen Kohlenkeller in dem schon einige auf uns warten:

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NEIN, meine liebe WhatsApp-Freundin, das tun wir nicht. Wir werden uns also weiterhin unseren Hobbies widmen, uns daran erfreuen und begeistern solange es geht, denn die negativen Dinge kommen sowieso von alleine, irgendwann, nur muss man sie nicht unbedingt herbeiwünschen, wie die Geister….

Hier noch die Anmerkungen eines Nachbarn, die ich soeben per E-Mail erhalten habe (wohl eher ironisch gemeint):

„Ich verstehe die HNA nicht und frage mich, wieviel ihr dafür bezahlt habt ?
Ich kann auch Fotos machen und habe ebenfalls einen Garten, den ich
penibel pflege.
Alt bin ich auch.
Also, warum ihr und nicht ich ?
Trotzdem Gruß“

Wind – Wasser – Wolken


Hier habe ich mal ein paar Wasser- und Wolkenfotos zusammengestellt. Dieses mal will ich sie ohne eine Geschichte einfach nur wirken lassen.

Das Berkatal im Werra-Meißnerkreis:

http://www.berkatal.de

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Irgendwo in Holland:

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Der Ort Schauenburg-Hoof bei Kassel:

http://www.gemeinde-schauenburg.de/component/content/article/72.html

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Die Orangerie in der Karlsaue in Kassel:

http://www.museum-kassel.de/index_navi.php?parent=1060

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Die Welt der Holzköpfe


So langsam habe ich den Eindruck, dass die Holzköpfe auf unserer Welt dominieren:

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Sicherlich, zur Zeit hat die Menschheit immense Probleme zu bewältigen, aber viele davon waren vorhersehbar und man hätte rechtzeitig Präventivmaßnahmen einleiten können.

Die meisten der verantwortlichen „Holzköpfe“ denken nicht an die Zukunft, sondern nur an sich selbst, leben im Luxus:

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…und bauen sich Paläste:

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Und wenn es ihnen gelegentlich an den Kragen geht, spannen sie ihren Schutzschirm auf:

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Kein Wunder, wenn es z. B. im Sommer schneit, kein Auto mehr funktioniert und man noch nicht einmal mehr Fahrrad fahren kann:

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…oder die Welt in Dunkelheit versinkt:

35-35a064-Holzpopf(KASSEL bei Nacht)

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…und von der Erdbewohnern nur noch kaum definierbare Spuren übrig bleiben:

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…und der Bürger, der darunter zu leiden hat, sich unendlich Sorgen macht:

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Und wovon rede ich überhaupt? Na ist doch klar; schaut doch nur die Nachrichten, dann wisst ihr alles.

Ob ich ein Pessimist bin? Nein, ich denke eigentlich überwiegend positiv und glaube sogar an das Überleben der Menschheit in ferner Zukunft, solange es noch vernünftige Menschen gibt, die sich gegen die unvernünftige Masse durchsetzen können, wie z. B. diese Distel, die versucht, sich mit ihren Stacheln gegen eine Überzahl von Mohnblüten zu wehren. Ob sie damit Erfolg haben wird, bleibt zunächst erst einmal dahingestellt.

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(Achso, Ähnlichkeiten mit den zuvor abgebildeten Holzköpfen mit verstorbenen oder lebenden Personen wären rein zufällig)