Fressen und gefressen werden


Meine erste Kamera ….

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…. ist bereits über 50 Jahre alt. Mit ihr hätte ich zu meinem heutigen Thema schwerlich Motive einfangen können. Nicht etwa, weil das mit ihr technisch nicht machbar wäre, sondern weil es für sie keine Filme mehr gibt.

Aber wer will heutzutage schon noch mit so einem ollen Gerät auf Motivsuche gehen? Ich jedenfalls nicht! Da ist mir meine Digitale natürlich lieber.

Fressen und gefressen werden ist der Gang der Natur, repräsentiert den Überlebenskampf und sorgt u. a. für das ökologische Gleichgewicht auf dieser Erde, so wie diese beiden Reptilien hier, die wohl ein gewaltigen Hunger verspüren:

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Hunde denken meistens nur ans Fressen, aber dieser junge Setter hier allerdings nur ans Spielen, denn er hat seine Spielgefährtin eher zum Fressen gern:

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Der böse Wolf hingegen führt nichts Gutes im Schilde und ehe sich das kleine Geißlein versieht, ist es in seinem Magen gelandet:

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Wir Menschen sind zwar das größte Raubtier auf dieser Erde, aber wir fressen nicht, sondern wir essen. Von der Evolution her ist unsere Gattung ein Alles-Esser, bis auf einige Ausnahmen, die Vegetarier und Veganer.

Die Veganer unter uns haben aber hinsichtlich der Ernährungsvielfalt allerdings oftmals Probleme, sich abwechslungsreiche Speisen zusammen zu stellen. Daher müssen sie zwangsläufig auf ausgefallene Rezepte zurückgreifen, wie z.B. Grünkerndellen und Salat aus roter Baumrinde:

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(Sorry, ich hoffe Veganer verstehen Spaß!)

Und außerdem, Veganer leben länger, sind gesünder und brauchen weniger Medikamente:

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was die Alles-Esser unter uns allerdings bezweifeln.

Wie es auch immer sei, eines ist jedoch sicher, zu vieles und zu einseitiges Essen ist ungesund und verkürzt das Leben. Ein langes Leben wünsche ich natürlich jedem, allerdings nicht diesen unersättlichen Plagegeistern hier:

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Mehr fällt mir im Moment zum Thema „Fressen und gefressen werden“ nicht ein, außer, dass der Herbst bereits damit begonnen hat, den Sommer aufzufressen:

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11 Gedanken zu “Fressen und gefressen werden

      1. Ach, ich kenn schon welche, die gerne Überzeugungsarbeit leisten möchten, dass man kein Fleisch mehr isst 😉
        Aber ich denke, wir sind alle alt genug, um selbst zu wissen, was wir mögen, gell 😉

        Humor ist, wenn man trotzdem lacht !!!

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      2. Na klar, Uschi, und wenn einem Grünkerne nicht schmecken, warum soll man sie sich reinquälen. Essen, Genuss und Geist müssen im Einklang zueinander stehen, sonst erzeugt man einen Negativen Effekt und der ist mit Sicherheit ungesund….

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  1. Stichwort Gleichgewicht der Natur: Im Menschen drin ist so etwas wie eine Waage, auf der einen Seite die Kraft „Dies“ und auf der anderen Seite die Kraft „Das“. Ich benenne sie bewusst so, damit man sich nicht automatisch mit einer Seite identifiziert. Unten im Bauch spürt man, wie stark die Kräfte schwingen. Ist ein starkes Ungleichgewicht vorhanden, blockiert die Waage. Wie wenn eine Wippe am Boden aufliegt, dann schwingt das Zentrum nicht mehr.

    Zum Leben kann es von Vorteil sein wenn die Waage leicht hin und her gaukelt, Fortgeschrittene nutzen auch den vorhandenen Raum bis zum Boden, sie wissen wenn es
    Zeit ist, die jeweils andere Kraft wirken zu lassen und können so die zentrale Schwingung kontrollieren und sie gegebenenfalls auch stoppen.
    Blockiert sie allerdings, weil man zuwenig auf den noch vorhandenen Raum geachtet hat, ist es nicht so einfach sie wieder in Gang zu bringen. Wenn zuviel Gewicht auf die andere Seite gelegt wird, schlägt man dort gleich wieder am Boden auf.
    Am Angenehmsten ist es, wenn man die Kräfte ausgeglichen hält und nur leicht ums Zentrum schwingt, doch auch ich unternehme manchmal eine Reise auf die eine oder andere Seite. Man kann es als Herausforderung/Training betrachten. Wenn dann mal echte schwierige Situationen kommen, ist man gewappnet.

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  2. Meine erste Kamera war eine Pocketkamera und für die gibt es sicher auch keine Filme mehr, auch wenn das nicht 50 Jahre her ist… (vielleicht 20 :)) Ich habe witzigerweise heute beim Fotografieren so darüber philosophiert, wie es „damals“ noch mit Filmen, die man entwickeln musste, gewesen ist. Es war doch immer eine Überraschung, ob auch alles was „geworden“ ist. Heute kann man natürlich viel ungenierter durch die Gegend knipsen, schliesslich kann man den „Müll“ ja auch löschen.
    Liebe Grüße Berlienchen

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    1. Ja, Berlienchen, die analoge Fotografie hat damals auch ihre Reize gehabt. „Gefoltert“ wurde man allerdings durch die lange Wartezeit, bis die Ergebnisse endlich ersichtlich waren, aber die Vorfreude ist auch eine Freude. Liebe Grüße aus Nordhessen…

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  3. Das ist wieder ein interessanter Beitrag, aber nicht ganz so mein Geschmack. Abgesehen von den tollen Aufnahmen, sehe ich nicht gerne wie ein Tier das andere aufrisst. Du hast ja Recht so ist das Leben und wir Menschen essen auch alles. (mit einigen Ausnahmen, wie du bereits erwähnt hast). Ich bin noch ein Typ der alles ist, auch Fleisch, zwar alles in Maßen, aber es muss schon mal ein Kotelett dabei sein oder ein schöner Braten. Lecker! Jedem das Seine.
    Das wir heute so schnell und mühelos fotografieren können, beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Was hat man sonst um seine Bilder gebangt, ob sie was geworden sind u.u.u.
    Die Technik hat schon was für sich, wenn sie auch sehr schnelllebig ist und wenn man sich an eine Neuheit gewöhnt hat, gibt es schon die nächste. So ist auch das Leben. 😉
    Gruß Piri

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    1. Eine schöne Antwort, Piri, gefällt mir sehr und du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wir lassen uns eben die Freude am Fleisch, Fotografieren und an dem Leben nicht nehmen. Achso, natürlich mögen wir auch Salat und Gemüse! Einen schönen Abend wünsche ich dir.

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