Filmempfehlung


Aufgrund des Poststreikes wurde meine TV-Zeitschrift noch nicht zugestellt. Oh, welch ein Drama (hi, hi), nein ich hänge ja sowieso nicht ständig vor der Glotze. Bevor ich mir allerdings den Abend durch ein schlechtes Programm versauen lasse, oder durch ein ständiges Hinundher-Schalten nicht weiß, was ich überhaupt gucken soll, informiere ich mich lieber vorher über das, was mich interessiert und verzichte „notfalls“ mal ganz auf die Glotze, wenn nichts Gescheites angeboten wird.

Das Überangebot an TV-Beiträgen erleichtert dabei nicht gerade die Auswahl. Da ist eine gute TV-Zeitschrift mit Empfehlungen und Bewertungen schon ganz hilfreich.

Wie gesagt, die neue Zeitschrift ist nicht gekommen und daher stöberte ich im Supermarkt nach eine Alternative. Mir fiel die TV-Movie auf, der sogar eine DVD beilag. Da ich den Film noch nicht kannte, schmälterte ich das mir von meiner Frau zugestandene Taschengeld (hi, hi) im stolze 3,50 EURos. Die Investition hat sich aber 1000mal gelohnt, denn ich erwarb einen hervorragenden Film mit Top-Schauspielern. superspannend, sehr authentisch, mit harten Szenen und sogar aufgrund der derzeitigen Ukraine-Krise äußerst aktuell.

Meine Empfehlung für den Spielfilm 5 DAYS OF WAR: „Daumen hoch“.

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Die Handlung:
„Im August 2008 bricht ein Krieg zwischen Russland und Georgien aus. Der amerikanische Reporter Thomas Anders (Rupert Friend Outlaw) und sein Kameramann Sebastian (Richard Coyle Prince of Persia: Der Sand der Zeit) wollen den eskalierenden Konflikt dokumentieren. Als Thomas sich aber in die junge Georgierin Tatia (Emanuelle Chriqui Entourage) verliebt, erkennt er: Wer nur zuschaut, wenn furchtbare Verbrechen geschehen, macht sich schuldig.
Thomas Anders (Rupert Friend) ist ein junger Kriegskorrespondent, den seine inneren Dämonen auf die Schlachtfelder treiben. Nur im Chaos des Krieges findet er Ruhe und Gelassenheit. In aller Welt streift Anders mit seinem langjährigen Kameramann Sebastian (Richard Coyle) von einer Konfliktzone zur anderen. Der Reporter ist süchtig nach Kriegserlebnissen. Für die Details der Nachrichten, die er vor Ort recherchiert, interessiert ansässigen Frau namens Tatia (Emanuelle Chriqui) dabei, ihren Vater und ihre Schwester zu suchen, die beide vermisst werden. Doch die Geschichte, der sie auf der Spur sind, wird viel persönlicher, als die Journalisten sich je hätten träumen lassen. Als Anders und Sebastian in einem Dorf festsitzen, dokumentieren sie Beweise für Kriegsverbrechen, die von freiwilligen Milizionären begangen wurden. Ihr Anführer ist ein bedrohlicher Söldner, den man nur unter dem Namen Danil kennt. Er ist mit den russischen Truppen ins Land gekommen, die unter dem Befehl des charismatischen, aber kriegsmüden Oberst Alexander Demidov stehen. Mit Hilfe eines georgischen Hauptmanns und seinen Soldaten, die von der flüchtenden georgischen Armee getrennt wurden, gelingt Anders und Sebastian die Flucht aus der Kampfzone. In der belagerten Stadt Gori treffen sie erneut auf ihre Kollegen. Um der Welt ihr Filmmaterial er sich weniger. Als Anders und Sebastian erfahren, dass die Spannungen zwischen Georgien und Russland wegen der abtrünnigen Region Südossetien rasant ansteigen, reisen sie in die georgische Hauptstadt Tiflis. Dort schließen sie sich drei alten Kollegen an, die gerade von der sich verschärfenden diplomatischen Krise berichten, in der die georgische Regierung unter Präsident Michail Saakaschwili (Andy Garcia) steckt.
Als der Krieg ausbricht, entgehen Anders und Sebastian knapp einem Bombardement nahe der Konfliktzone in Südossetien. Sie können die Folgen des Angriffs im Film festhalten, stellen aber zu ihrer Überraschung fest, dass die Medien sich weltweit kaum für den Krieg interessieren und lieber die Olympischen Spiele in Beijing zeigen. Anders und Sebastian wird klar, dass sie eine persönliche Geschichte erzählen müssen, um das Mitgefühl der Welt zu wecken. Sie helfen einer jungen, ortsansässigen Frau namens Tatia (Emanuelle Chriqui) dabei, ihren Vater und ihre Schwester zu suchen, die beide vermisst werden. Doch die Geschichte, der sie auf der Spur sind, wird viel persönlicher, als die Journalisten sich je hätten träumen lassen. Als Anders und Sebastian in einem Dorf festsitzen, dokumentieren sie Beweise für Kriegsverbrechen, die von freiwilligen Milizionären begangen wurden. Ihr Anführer ist ein bedrohlicher Söldner, den man nur unter dem Namen Danil kennt. Er ist mit den russischen Truppen ins Land gekommen, die unter dem Befehl des charismatischen, aber kriegsmüden Oberst Alexander Demidov stehen. Mit Hilfe eines georgischen Hauptmanns und seinen Soldaten, die von der flüchtenden georgischen Armee getrennt wurden, gelingt Anders und Sebastian die Flucht aus der Kampfzone. In der belagerten Stadt Gori treffen sie erneut auf ihre Kollegen. Um der Welt ihr Filmmaterial präsentieren zu können, müssen die Reporter ihr Leben riskieren und kämpfen.“

13 Gedanken zu “Filmempfehlung

    1. Danke für die zusätzliche Info, Uschi. Ein echt toller Film, der insbesondere die Herzen von Hobby-Fotografen höher schlagen lässt, wenn man sieht, mit welcher Risikobereitschaft die Reporter an der Front agieren.

      Jetzt trinke ich schnell was Kühles, bevor ich auch anfange zu schwitzen…

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  1. fernsehzeitschrift sagt mir nichts.
    da ich sowieso den ganzen tag online bin, benutze ich nur online-programme. diese beiden sind meiner meinung nach die informativsten.
    http://www.tvtv.de/
    http://www.hoerzu.de/tv-programm/
    sie sind bei mir in einem fenster offen und so behalte ich den überblick.
    obwohl ich eigentlich kaum noch fernsehe. morgens eine stunde mit nachrichten, abends vllt einen film, ansonsten nur, wenn es etwas ganz interessantes bzw aktuelles gibt.
    trotzdem: schönen fernsehsonntag!

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  2. Produktionsland Georgien, Vereinigte Staaten *mhhh* Da bin ich erstmal voreingenommen. Okay ein Film muß nicht in den Anspruch haben die Realität abzubilden, aber selbst Wikipedia sagt:

    Anna Neistat, die als Beobachterin in dem Krieg aktiv war und Verbrechen beider Seiten dokumentierte, bezeichnete den Film als „gefährlich“ und kritisierte dass dort, entgegen der Realität, „Russen und Osseten als barbarische Bestien und Georgier als Friedensengel“ dargestellt würden, während tatsächliche Fakten teils ignoriert würden und Kriegsverbrechen der georgischen Seite ebenfalls völlig ohne Erwähnung blieben. Auch The Washington Post stellte fest, dass der Film eine einseitige Darstellung des Konflikts zeige, in dem Georgien als unschuldiges Opfer Russlands dargestellt werde.

    Ich erinnere mich auch noch wie Georgien südossetische Dörfer mit Artillerie beschossen hat.

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    1. Für mich sind Spielfilme in erster Linie UNTERHALTUNG.

      Wenn ich etwas Authentisches sehen will, gucke ich Nachrichten oder Reportagen.

      Letztere könne allerdings auch von der Historie abweichen, denn es kommt darauf an, welcher Informationsquellen sich der journalist bedient hat.

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      1. Ahjo, ich bin da seit dem Film „300“ etwas dünnhäutig. Antike ist ein Steckenpferd von mir und seit dem Film versuchen mir ständig Leute zu erklären, wie die Schlacht bei den Thermopylen so war, woraufhin man irgendwann nur noch lautstark wettern kann.

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      2. Lass sie reden oder alles besser wissen. Ich kenne solche Leute. Du brauchst sie ja nicht verkloppen, sondern belächele sie und zum Schluss bist du der Sieger…

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